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Lage auf Ausbildungsmarkt entspannt sich leicht

Von dpa
Aktualisiert am 15.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Im zweiten Corona-Jahr hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt in Deutschland wieder ein bisschen verbessert, allerdings liegt die Zahl der neu geschlossenen Ausbildungsvertr├Ąge weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau.
Im zweiten Corona-Jahr hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt in Deutschland wieder ein bisschen verbessert, allerdings liegt die Zahl der neu geschlossenen Ausbildungsvertr├Ąge weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. (Quelle: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Im zweiten Corona-Jahr hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt in Deutschland wieder ein bisschen verbessert, allerdings liegt die Zahl der neu geschlossenen Ausbildungsvertr├Ąge weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau.

Zudem ist die Nachfrage nach Ausbildungsstellen weiter gesunken, immer mehr Pl├Ątze bleiben unbesetzt. Das zeigt ein am Mittwoch ver├Âffentlichter Bericht des Bundesinstituts f├╝r Berufsbildung (BIBB).

2021 wurden demnach insgesamt 473.100 neue Ausbildungsvertr├Ąge geschlossen. Das waren 5600 mehr als 2020, aber immer noch 52.000 weniger als 2019. Zugrunde liegen nach Angaben des Instituts eigene Erhebungen ├╝ber neu abgeschlossene Vertr├Ąge zum Stichtag 30. September und die Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur f├╝r Arbeit (BA). Das Angebot an Ausbildungsstellen stieg demnach im laufenden Jahr um 8800 auf 536.200, lag aber ebenfalls deutlich unter dem Niveau von 2019 (578.200).

Nachfrage nach Lehrstellen geht zur├╝ck

Ungebrochen ist der Trend, dass Unternehmen und junge Menschen Probleme haben, zueinander zu finden. 63.200 Ausbildungsstellen blieben 2021 demnach unbesetzt (plus 3200). Die Nachfrage nach Stellen - das beinhaltet Bewerber mit abgeschlossenem Vertrag und diejenigen, die zum 30. September noch keinen Erfolg hatten - ging um 4800 auf 540.900 zur├╝ck. Nach BIBB-Angaben erreichte die Zahl einen Tiefstand seit 1992, als erstmals Daten f├╝r das wiedervereinigte Deutschland vorlagen.

Die "Passungsprobleme" auf dem Ausbildungsmarkt zu verringern sei die zentrale Herausforderung, hie├č es. BIBB-Pr├Ąsident Friedrich Hubert Esser sagte, der R├╝ckgang auf der Nachfrageseite bereite ihm gro├če Sorgen. Das Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an der dualen Berufsausbildung lasse weiter nach. "Und da, wo heute die Auszubildenden fehlen, fehlen morgen die Fachkr├Ąfte."

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Fachkr├Ąftenachwuchs fehlt

Der Pr├Ąsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, sagte am Mittwoch, das Handwerk brauche dringend mehr Fachkr├Ąftenachwuchs. "Es muss Politik wie Wirtschaft gleicherma├čen gelingen, wieder mehr junge Menschen von den hoch attraktiven Berufs- und Karrierechancen im Handwerk zu ├╝berzeugen." Die ambitionierten politischen Ziele im Bereich der digitalen und der ├Âkologischen Transformation, wie energetische Geb├Ąudesanierung, smarte Geb├Ąudesteuerung, der Ausbau der Elektromobilit├Ąt, lie├čen sich nur mit einer ausreichenden Zahl von beruflich qualifizierten Handwerkerinnen und Handwerkern umsetzen.

Gewerkschaften forderten mehr Engagement von der Wirtschaft und riefen die Bundesregierung dazu auf, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Ausbildungsgarantie z├╝gig auf den Weg zu bringen. "Wir brauchen st├Ąrkere Anstrengungen, damit die zarte Erholung keine Eintagsfliege bleibt", sagte die Vizevorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Elke Hannack, dem "Handelsblatt".

Hans-J├╝rgen Urban, gesch├Ąftsf├╝hrendes Vorstandsmitglied der IG Metall, berichtete von einem neuen Tiefstand der Ausbildungsquoten in der Metall- und Elektroindustrie. "Es wurden ├╝ber 10.000 Ausbildungspl├Ątze weniger gegen├╝ber dem Vorjahr registriert. Fachkr├Ąftesicherung geht anders!"

In ihrem Koalitionsvertrag hatten sich die Ampel-Parteien f├╝r eine Ausbildungsgarantie ausgesprochen. Die Gewerkschaften fordern dies schon lange und verweisen dabei auf ├ľsterreich. Dort wird allen Jugendlichen, die keine Lehrstelle in einem Betrieb finden, ein au├čerbetrieblicher Ausbildungsplatz zugesichert.

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