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Villeroy & Boch prüft Kauf von Armaturenhersteller Ideal Standard


Villeroy & Boch prüft Kauf  

Kommt es zur Großübernahme auf dem Sanitärmarkt?

23.01.2020, 14:58 Uhr | rtr, dpa

Villeroy & Boch prüft Kauf von Armaturenhersteller Ideal Standard . Villeroy & Boch: Das Unternehmen hat den Badkeramikhersteller Ideal Standard im Blick. (Quelle: Villeroy & Boch AG)

Villeroy & Boch: Das Unternehmen hat den Badkeramikhersteller Ideal Standard im Blick. (Quelle: Villeroy & Boch AG)

Der Porzellanhersteller Villeroy & Boch denkt über die Übernahme des Armaturenherstellers Ideal Standard nach. Das würde den Umsatz des Unternehmens beflügeln.

Der saarländische Porzellankonzern Villeroy & Boch erwägt eine Übernahme des Armaturen- und Badkeramikherstellers Ideal Standard. Die Prüfung sei aber noch in einer frühen Phase, Entscheidungen von Vorstand und Aufsichtsrat gebe es noch nicht, betonte das Familienunternehmen.

Übernahme von Ideal Standard: noch vieles offen

"Es ist also auch möglich, dass die Villeroy & Boch AG das Projekt nicht weiter verfolgt oder dass ein Erwerb aus anderen Gründen nicht zustande kommt", hieß es in der Mitteilung. Villeroy & Boch reagierte damit auf einen Bericht des "Manager Magazins", wonach die Übernahme wegen eines Streits in der weitverzweigten Eigentümerfamilie ungewiss sei.

Dem Bericht zufolge würde Villeroy & Boch seinen Umsatz mit dem Zukauf fast verdoppeln. Die in Brüssel ansässige Ideal Standard, die 9.500 Mitarbeiter beschäftigt, gehörte bis 2018 dem Finanzinvestor Bain Capital, geriet aber wegen der Zinszahlungen in finanzielle Schwierigkeiten. Die Gläubiger Anchorage und CVC Credit Partners wandelten ihre Anleihen daraufhin in Eigenkapital und haben seither bei Ideal Standard das Sagen.

Villeroy & Boch hat nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2019 weniger Umsatz erwirtschaftet. Die Erlöse beliefen sich auf 833 Millionen Euro, hatte das Unternehmen am 6. Januar mitgeteilt. 2018 hatte der Umsatz noch bei rund 853 Millionen Euro gelegen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters, dpa

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