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Darum glauben JP Morgan und Goldman Sachs an Bitcoin

Von rtr, neb

12.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Physischer Bitcoin: Die Kryptowährung findet immer mehr institutionelle Anleger, aber manche Wirtschaftswissenschaftler warnen auch vor den Risiken.
Physischer Bitcoin: Die Kryptowährung findet immer mehr institutionelle Anleger, aber manche Wirtschaftswissenschaftler warnen auch vor den Risiken. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Die Kryptowährung Bitcoin tanzt seit wenigen Tagen an der 60.000-Dollar-Marke. Warum manche Branchenexperten schon den "Gipfelsturm" sehen und andere Gefahren für das Platzen der Blase, erklärt t-online.

Bitcoin-Anleger laufen sich für den Sprung auf ein neues Rekordhoch und den Test der psychologisch wichtigen 60.000er Marke warm. Die älteste und wichtigste Cyber-Devise notiert mit 57.060 Dollar nur etwa 1.400 Dollar unter ihrer bisherigen Bestmarke. "Die Anleger scheinen sich zu sortieren, um sich für einen Gipfelsturm warmzulaufen", sagt Analyst Timo Emden von Emden Research. "Eine kurzfristige Konsolidierungsbewegung scheint angesichts des beachtlichen Kursniveaus mehr als nachvollziehbar." Erst im Februar hatte Bitcoin die 50.000er-Marke überwunden.

Auch die amerikanische Großbank Goldman Sachs verfolgt die Entwicklung des Bitcoins aufmerksam. Der CEO und Präsident der Bank, John Waldron, sagte in einem Interview, dass die Bank aktuell prüfe, wie diese den steigenden Bedarf der Privatkunden, in Bitcoin zu investieren und mit der Währung zu handeln, entsprechen kann.

Gleichzeitig verwies die Bank auf die Regulierungen, denen sie unterliegt, und dass man schaue, welche Produkte die Bank im Rahmen ihrer Regulierungen aktuell anbieten könne. Erst vor Kurzem führte Goldman Sachs etwa einen Bitcoin-Future ein, auch die Möglichkeit eines Bitcoin-ETFs werde aktuell geprüft.

Goldman Sachs glaubt an eine "Explosion" der Kurse

Den andauernden Anstieg begründet der Goldman Sachs CEO mit der Corona-Krise und dem Anstieg des Onlineshoppings. "Die Pandemie war ein wichtiger Beschleuniger", sagt Waldron. Der steigende Onlinehandel werde laut dem Goldman Sachs CEO langfristig zu einer "Explosion" digitaler Währungen führen.

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Kritischer sieht das dagegen der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Joseph Stiglitz. Im Interview mit dem Handelsplatz nannte er die Kurssprünge "temporäre Fehlentwicklungen", die durch die niedrigen Zinsen ausgelöst würden. Eine Notwendigkeit für Kryptowährung sieht er in der digitalen Welt nicht. "Wir haben doch schon eine ziemlich gute Währung, sie heißt Dollar!", sagt er dem "Handelsblatt".

Der Bitcoin ist dem 78-Jährigen zu intransparent – dabei ist das Ziel der Blockchain-Technologie mit den einsehbaren Transaktionen, gerade mehr Transparenz im Finanzwesen zu ermöglichen. Kritiker der Kryptowährungen verweisen darauf, dass nicht einfach nachvollzogen werden könne, wer nun die auf der Blockchain dokumentierten Zahlungen tatsächlich ausgeführt habe.

JP Morgan: Bitcoin kann auf 147.00 Dollar ansteigen

Andere Analysten, wie etwa von der Vermögensverwaltung JP Morgan, sehen Potenzial, dass der Kurs langfristig auf 147.000 Dollar steigen könnte. JP Morgan verweist dabei auf die Ähnlichkeit zum Gold, das Interesse der privaten Anleger und die institutionelle Unterstützung.

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Aber sie warnt auch: Die aktuelle Rally könnte schnell enden, wenn die Geschäfte wieder öffnen und die Menschen wieder ihrem Alltag nachgingen. Dann hätten diese weniger Zeit zum Handeln und könnten ihr Geld auch wieder anderweitig ausgeben. In diesem Fall könnte der Preis auch wieder fallen.

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Von Nele Behrens
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