Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Immobilien & Wohnen > Immobilienmarkt >

Immobilien: Preise für Wohnungen und Häuser steigen in Corona-Krise weiter


Immobilienboom hält an  

Wohnungen und Häuser sind trotz Corona-Krise teurer geworden

26.08.2020, 13:02 Uhr | AFP, dpa

Immobilien: Preise für Wohnungen und Häuser steigen in Corona-Krise weiter. Häuser in Fertigbauweise (Symbolbild): Wohnen bleibt in Deutschland auch in der Corona-Krise teuer. (Quelle: dpa/Jan Woitas)

Häuser in Fertigbauweise (Symbolbild): Wohnen bleibt in Deutschland auch in der Corona-Krise teuer. (Quelle: Jan Woitas/dpa)

Die Corona-Krise hat dem Immobilienboom bislang kaum etwas anhaben können. Die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland stiegen von April bis Juni weiter an. Dafür gibt es gleich zwei Gründe. 

Trotz Corona-Krise haben sich Immobilien in Deutschland im zweiten Quartal weiter verteuert. Die Preise für Wohnungen und Häuser lagen von April bis Juni durchschnittlich 5,6 Prozent höher als im Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Auch im Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres seien die Preise um 1,4 Prozent gestiegen.

Damit bewegten sich die Zuwächse im Bereich der vorhergehenden Quartale, erklärten die Wiesbadener Statistiker. Jedoch handle es sich um eine Schnellschätzung, die mit einer gewissen Unsicherheit behaftet sei. Die Analyse sei bereits jetzt veröffentlicht worden, da ein großes Interesse an möglichen Auswirkungen der Pandemie auf den Immobilienmarkt bestanden habe. Regionale Ergebnisse für das zweite Quartal sollen wie geplant in rund einem Monat verkündet werden.

Corona-Lockdown ließ Zahl der Wohnungsanzeigen einbrechen

Die Corona-Pandemie wirkt sich in Deutschland seit dem Frühjahr aus und schlug im Sommerquartal voll auf die Wirtschaft durch. Manche Ökonomen hatten daher mit einem kräftigen Dämpfer am Wohnungsmarkt gerechnet und sinkende Immobilienpreise erwartet. Die Zahl der Wohnungsanzeigen war im Lockdown um bis zu 40 Prozent eingebrochen.

Kurzarbeit, sinkende Einkommen und steigende Arbeitslosigkeit in der Corona-Krise belasten die finanzielle Lage vieler Menschen, was den Spielraum für Immobilienkäufe begrenzt. Auf der anderen Seite suchen viele Investoren angesichts heftig schwankender Börsen Sicherheit in Immobilien, und die Niedrigzinsen machen Kredite weiter günstig.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team von t-online

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal