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Neue Studie: Strompreise steigen immer schneller

Energiekosten  

Strompreise steigen immer schneller

08.06.2020, 08:08 Uhr | dpa-AFX

Neue Studie: Strompreise steigen immer schneller. Hochspannungsleitungen nahe Wattenscheid in NRW: Die Preise für Strom steigen in Deutschland stark an. (Quelle: imago images/Jochen Tack)

Hochspannungsleitungen nahe Wattenscheid in NRW: Die Preise für Strom steigen in Deutschland stark an. (Quelle: Jochen Tack/imago images)

Strom kostet in Deutschland immer mehr Geld. Die Anbieter erhöhten die Preise im Mai um rechnerisch 13,3 Prozent. Jedoch ist mit Entlastungen zu rechnen.

Für die Verbraucher in Deutschland ist Strom in diesem Jahr deutlich teurer geworden. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden und einem Vertrag der Grundversorgung muss im Durchschnitt 5,9 Prozent mehr bezahlen als im vergangenen Jahr, wie der Datenbankanalyst Enet errechnet hat. Für einen solchen Musterhaushalt bedeute das einen Aufschlag von 57 Euro im Jahr.

Die einzelnen Versorger hätten die Preiserhöhungen schrittweise angekündigt, heißt es in dem Marktbericht. Je später die neuen Preise in Kraft traten, desto höher sei im Schnitt der Aufschlag ausgefallen.

Während die Erhöhungen zum Jahresbeginn im Durchschnitt 5,3 Prozent betragen hätten, habe das Plus bei den zum 1. Mai in Kraft getretenen neuen Preisen rechnerisch 13,3 Prozent betragen. Die späteren Preiserhöhungen seien damit höher ausgefallen als der Anstieg von Netzentgelten und Umlagen, die zusammen etwa 52 Prozent des Endpreises ausmachten.

Nicht überall stiegen die Kosten

Strom in der Grundversorgung ist in der Regel besonders teuer. Nach Zahlen der Bundesnetzagentur hatte zuletzt noch mehr als ein Viertel der Haushalte einen solchen Standardtarif.

Nicht für alle Kunden in der Grundversorgung ist der Strom allerdings teurer geworden. Enet hat für die Analyse Deutschland in gut 15.000 kleine Einheiten zerlegt – durch eine Kombination von Postleitzahl, Ort und Netzgebiet.

Strompreise dürften wegen Steuersenkung fallen

In gut 11.000 dieser "Postorte" habe es 2020 Preiserhöhungen bei der Grundversorgung gegeben. In knapp 4.000 Einheiten sei der Preis bislang unverändert, während in fünf "Postorten" der Preis 2020 gesunken sei.

In der zweiten Jahreshälfte könnte der Strompreis wegen der geplanten Absenkung der Mehrwertsteuer aber für alle Haushalte sinken. Nach Berechnungen der Vergleichsportale Verivox und Check24 muss eine Familie 15 bis 20 Euro weniger Zahlen. Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 soll der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf 16 Prozent reduziert werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa-AFX

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