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Plastik vermeiden: So fertigt man Bienenwachs-Tücher an


Plastik vermeiden  

So fertigt man Bienenwachs-Tücher an

13.12.2019, 14:13 Uhr | dpa

Plastik vermeiden: So fertigt man Bienenwachs-Tücher an. Mit Bienenwachs versiegelte Stofftücher sind eine Alternative zu Frischhalte- und Alufolien.

Mit Bienenwachs versiegelte Stofftücher sind eine Alternative zu Frischhalte- und Alufolien. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Tücher mit Bienenwachs sind eine gute Alternative zum Einwegprodukt Frischhaltefolie. "Kinderleicht" lassen sich diese herstellen, verspricht Dorothea Seeger vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Dafür einen Baumwollstoff in gewünschter Größe am Rand einsäumen. Alternativ rät der BUND, den Stoff mit einer Zickzackschere in die gewünschte Größe zu schneiden, was ebenfalls das Ausfransen verhindern soll. Das Tuch auf einen Bogen Backpapier legen und Stücke Bienenwachs darauf verteilen. Diese können etwa gesammelte kleine Reste von Bienenwachs-Kerzen sein, häufig lassen sich einzelne Stücke auch bei Imkern kaufen.

Ein weiterer Bogen Backpapier wird darübergelegt und das heiße Bügeleisen darüber geschoben. Das Wachs schmilzt und verteilt sich dabei gleichmäßig auf dem Tuch. Der BUND rät, darauf zu achten, dass der ganze Stoff bedeckt ist und das Bienenwachs es nur dünn versiegelt.

Stoff muss lebensmittelecht sein

Achtung: Kurz warten, bevor man das Papier abzieht, da das Wachs noch heiß sein kann. Außerdem ist wichtig, dass gefärbte Baumwolle lebensmittelecht ist - also weder abfärbt noch in Lebensmittel übergeht

Die Bienenwachs-Tücher gelten als trendige Alternative für Frischhaltefolie, die als Einwegplastik als umweltschädlich gilt. Aber: Die Tücher sind nicht in allen Fällen eine echte Alternative, denn sie lassen sich nur mit lauwarmem Wasser abwischen und nicht heiß spülen. Das würde das Wachs schmelzen lassen.

Nicht für rohes Fleisch verwenden

Das kann zum Hygienerisiko werden, wenn die Tücher etwa Kontakt mit keimbelasteten Lebensmitteln haben - was etwa bei rohem Fleisch oder Fisch der Fall sein kann, erläutert die Verbraucherzentrale Bayern. Im Zweifelsfall sollte man die Tücher nur zum Abdecken offener Gefäße verwenden. Das gelte vor allem für selbst gebastelte Tücher.

Weitere gute Alternativen für die Frischhaltefolie sind Mehrwegdosen oder Schraubgläser. Viele Lebensmittel halten sich außerdem im Kühlschrank gut, wenn sie einfach nur in Küchenpapier eingeschlagen werden, etwa Salate.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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