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"Toter" Anlagebetrüger Aubrey Lee Price bei Verkehrskontrolle geschnappt

Mutmaßlicher Anlagebetrüger  

"Toter" Banker bei Verkehrskontrolle geschnappt

03.01.2014, 11:07 Uhr | t-online.de

"Toter" Anlagebetrüger Aubrey Lee Price bei Verkehrskontrolle geschnappt. Mit diesem Bild fahndete das FBI nach Aubrey Lee Price (Quelle: Reuters)

Mit diesem Bild fahndete das FBI nach Aubrey Lee Price (Quelle: Reuters)

Im US-Bundesstaat Georgia ist ein Ex-Banker und mutmaßlicher Anlagebetrüger festgenommen worden, der offiziell bereits tot war. Der 47-jährige Aubrey Lee Price steht im Verdacht, Investoren um mehr als 20 Millionen Dollar betrogen zu haben. Deshalb inszenierte er seinen Tod und wurde trotz fehlender Leiche auch tatsächlich für tot erklärt. Doch nun sitzt er nach einem dummen Fehler doch noch hinter Gittern.

Die US-Bundespolizei FBI hatte Price zeitweise auf ihrer Liste der meistgesuchten Verbrecher geführt, doch seine Festnahme beruht auf einem reinen Zufall. Der Polizei war ein Wagen aufgefallen, dessen Scheiben zu stark getönt waren. Price versuchte offenbar, falsche Angaben zu seiner Person zu machen, was die Beamten schließlich zu seiner wahren Identität führte.

Spurlos verschwunden

Price war zuletzt im Sommer 2012 gesehen worden. In einem Abschiedsbrief an seine Familie hatte er angekündigt, von einer Fähre in Florida ins Meer zu springen. Tatsächlich wurde er beim Kauf des Tickets gefilmt und identifiziert, seine Leiche jedoch nie gefunden. Trotzdem gelang es seiner Familie, ihn relativ schnell für tot erklären zu lassen.

So geschniegelt wie auf dem Fahndungsfoto sah Price zuletzt nicht mehr aus. Er ließ sich schulterlange Haare und einen Bart wachsen. Nun sitzt er im Polizeigewahrsam und wartet auf seine Anhörung vor Gericht. Eine Vernehmung habe noch nicht stattgefunden, teilte die Polizei mit.

Wo sind die Millionen?

Was aus den Millionen geworden ist, ist derweil noch unklar. Den Beamten soll er gesagt haben, er sei obdachlos und schlage sich mit Gelegenheitsjobs durch. Zu dieser Geschichte würde zumindest das Auto passen, das ihm zum Verhängnis wurde: Der Pickup-Truck hat bereits zwölf Jahre auf dem Buckel.

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