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Insider: VW denkt über Kauf von Autovermieter Europcar nach

Insider-Bericht  

VW denkt über Kauf von Autovermieter Europcar nach

24.06.2020, 10:15 Uhr | dpa-AFX

Insider: VW denkt über Kauf von Autovermieter Europcar nach. Eine Europcar-Filiale in Berlin: Der Autovermieter ist durch die Corona-Krise ins Straucheln geraten. (Quelle: imago images/Jens Schicke)

Eine Europcar-Filiale in Berlin: Der Autovermieter ist durch die Corona-Krise ins Straucheln geraten. (Quelle: Jens Schicke/imago images)

VW erwägt laut Insidern die Übernahme des schwächelnden Mietwagenanbieters Europcar. Der Autokonzern kennt die Geschäfte von Europcar gut: Bis 2006 gehörte der Vermieter noch zum Konzern.

Der Autobauer Volkswagen <DE0007664039> wirft Insidern zufolge ein Auge auf den mit der Wirtschaftsflaute ringenden Autovermieter Europcar <FR0012789949>. Die Wolfsburger erwägten eine Offerte für die Franzosen, wenngleich die Überlegungen noch in einem sehr frühen Stadium seien.

Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Auch andere Interessenten habe es schon gegeben, wobei ein Verkauf angesichts der Probleme durch die Corona-Krise für die Reisebranche schwierig sein könnte.

Europcar ist derzeit ein Schnäppchen

So hatten die Franzosen schon länger unter dem anstehende Brexit und der sich abkühlende Weltkonjunktur gelitten, bevor weltweite Reisebeschränkungen und Lockdowns in vielen Ländern der gesamtem Branche das Leben 2020 noch schwerer machten. An der Börse ist Europcar aktuell nur noch rund 390 Millionen Euro wert.

2017 waren es noch bis zu rund 2,2 Milliarden Euro gewesen. Zum Vergleich: der deutsche Konkurrent Sixt <DE0007231326> bringt es aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 3 Milliarden Euro.

Sollte Volkswagen Europcar tatsächlich kaufen, etwa um das Geschäft mit Mobilitätsdiensten zu stärken, würde die einstige Tochter zurück in den Mutterkonzern kommen. So hatte VW <DE0007664039> das Unternehmen 2006 an den Finanzinvestor Eurazeo veräußert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX

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