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Corona-Krise: Easyjet will schneller mehr Flüge anbieten


Nach schwachem Quartal  

Easyjet will schneller mehr Flüge anbieten

04.08.2020, 10:02 Uhr | dpa

Corona-Krise: Easyjet will schneller mehr Flüge anbieten. Easyjet-Flugzeuge parken (Symbolbild): Die britische Billigairline will ihr Angebot stärker ausweiten als bisher geplant. (Quelle: dpa/Soeren Stache/dpa-Zentralbild)

Easyjet-Flugzeuge parken (Symbolbild): Die britische Billigairline will ihr Angebot stärker ausweiten als bisher geplant. (Quelle: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa)

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet weitet ihr Flugangebot stärker aus als ursprünglich angedacht. Bis jedoch alle Flieger wieder in der Luft sind, dürfte es noch dauern.

Nach tiefroten Zahlen in der Corona-Krise fährt der britische Billigflieger Easyjet sein Flugangebot stärker hoch als bisher geplant. "Unsere Buchungen für den Rest des Sommers entwickeln sich besser als erwartet", sagte Unternehmenschef Johan Lundgren am Dienstag bei der Vorlage der Quartalszahlen in Luton bei London.

Im laufenden Geschäftsquartal bis Ende September werde Easyjet nun voraussichtlich 40 Prozent der ursprünglich geplanten Flüge anbieten. Bisher hatte das Management nur mit einer Kapazität von 30 Prozent geplant.

Der weitgehende Flugstopp im dritten Geschäftsquartal bis Ende Juni brockte dem Billigflieger allerdings tiefrote Zahlen ein. Weil der Easyjet-Verkehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 99,6 Prozent auf 709 Flüge einbrach, sackte der Umsatz im gleichen Maß von 1,76 Milliarden auf nur noch sieben Millionen britische Pfund (7,8 Millionen Euro) ab.

Vor Steuern und Sondereffekten verbuchte Easyjet daher einen Verlust von rund 325 Millionen Pfund, nachdem hier ein Jahr zuvor noch ein Gewinn von 174 Millionen gestanden hatte.

Easyjet wagt keine Prognose

Auch für das wichtige Sommerquartal erwartet Konzernchef Lundgren rote Zahlen. Der Verlust dürfte allerdings geringer ausfallen als im abgelaufenen Quartal.

Das Geschäftsjahr des Billigfliegers läuft Ende September aus. Doch so kurz vor Ende wollte das Management wegen der großen Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Coronavirus-Pandemie keine Finanzprognose abgeben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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