Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen >

Modekette Pimkie steht in Deutschland vor Pleite – schließen die Geschäfte?


Geordnete Insolvenz  

Modekette Pimkie steht in Deutschland vor Pleite

16.09.2020, 15:18 Uhr | mak, t-online

Modekette Pimkie steht in Deutschland vor Pleite – schließen die Geschäfte?. Pimkie: Der französische Damenmodekonzern hat im September seine deutschen Läden unter einen Schutzschirm geschickt. Hier sollen sie sich sanieren. Das Unternehmen litt schon vor der Corona-Krise – vor allem an dem erstarkendem Onlinehandel. Vor zehn Jahren gab es noch mehr als 150 Pimkie-Läden in Deutschland, mittlerweile nur noch 75. (Quelle: imago images/Waldmüller)

Pimkie: Der französische Damenmodekonzern hat im September seine deutschen Läden unter einen Schutzschirm geschickt. Hier sollen sie sich sanieren. Das Unternehmen litt schon vor der Corona-Krise – vor allem an dem erstarkendem Onlinehandel. Vor zehn Jahren gab es noch mehr als 150 Pimkie-Läden in Deutschland, mittlerweile nur noch 75. (Quelle: Waldmüller/imago images)

Die Corona-Pandemie hat den Modehandel schwer getroffen. Die Kette Pimkie, die Damenmode verkauft, will sich nun sanieren und neu aufstellen. Auch Geschäfte könnten deshalb schließen.

Während des Lockdowns in der Corona-Krise mussten zahlreiche Geschäfte schließen. Besonders in Bedrängnis gebracht hat das die Modebranche. Auch die französische Modekette Pimkie hat Probleme – und schickt ihre deutschen Läden deshalb in die geordnete Insolvenz.

Für die Betreibergesellschaft der 75 Pimkie-Geschäfte in Deutschland, Framode, hat das Unternehmen aus diesem Grund ein Schutzschirmverfahren beantragt. Gemeint ist damit ein spezielles Insolvenzverfahren, bei dem eine Firma unter einem rechtlichen "Schutzschirm" steht und sich dort selbst sanieren soll – mit dem Ziel, eine Pleite abzuwenden.

Pimkie will Onlinegeschäft ausbauen

Das Unternehmen will unter diesem Schutzschirm die "Transformation des Geschäftsmodells weiter umsetzen". Das heißt unter anderem, dass Pimkie den Onlinehandel weiter ausbauen will.

Pimkie leidet seit Jahren darunter, dass insbesondere junge Menschen zunehmend im Internet einkaufen. Das Unternehmen, das Damenmode vertreibt, hat das Filialnetz deshalb deutlich verkleinert. Vor zehn Jahren gab es in Deutschland noch mehr als 150 Läden, mittlerweile sind es weniger als die Hälfte.

Ob und wie viele Geschäfte im Zuge der geordneten Insolvenz geschlossen werden, ist unklar. Vonseiten des Unternehmens heißt es: "Wir wollen in möglichst vielen Regionen mit Pimkie-Stores präsent bleiben und gleichzeitig unsere digitale Präsenz konsequent ausbauen." 

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Diese Banken finanzieren Ihr Eigenheim
Jetzt hier den Zins-Check machen:

Anzeige

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen

shopping-portal