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"Bargeld wird es noch lange nach der Pandemie geben"

  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft

Aktualisiert am 12.12.2020Lesedauer: 2 Min.
Euroscheine (Symbolbild): Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann glaubt nicht an die Abschaffung des Bargeldes.
Euroscheine (Symbolbild): Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann glaubt nicht an die Abschaffung des Bargeldes. (Quelle: Frank Sorge/imago-images-bilder)
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Beschleunigt Corona die Abkehr vom Bargeld? Bundesbank-Vorstand Beermann glaubt nicht daran. Er verteidigt das Bargeld – besonders in der Krise sei es sinnvoll.

Bundesbank-Vorstandsmitglied Johannes Beermann glaubt nicht an eine baldige Abschaffung des Bargeldes durch die Corona-Krise. "Bargeld wird es noch lange nach der Pandemie geben", sagte Beermann im GesprÀch mit t-online.

Mehrere Untersuchungen weisen dagegen auf eine Abkehr von MĂŒnzen und Scheinen hin. So kam das Handelsforschungsinstitut EHI bereits Anfang November zu dem Schluss, dass im Jahr 2020 rund eine Milliarde EinkĂ€ufe weniger im deutschen Einzelhandel mit Bargeld beglichen werden als 2019.

Auch eine Erhebung der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB) in den EurolĂ€ndern deutet daraufhin, dass viele Menschen kĂŒnftig kein Bargeld mehr nutzen möchten. Im Juli 2020 gaben vier von zehn Befragten an, seit Beginn der Pandemie seltener Bargeld verwendet zu haben.

"Bargeld ist das sicherste Zahlungsmittel"

Beermann sieht ein baldiges Verschwinden von MĂŒnzen und Scheinen indes nicht. Bargeld habe viele Vorteile, die besonders in der Krise zum Tragen kĂ€men. "Bargeld ist einfach handhabbar und kommt ohne technische Hilfsmittel aus", sagte er.

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"Bargeld ist das ausfallsicherste Zahlungsmittel, das es gibt. Gerade in einer Krise, wenn die Menschen ohnehin verunsichert sind, braucht es ein Zahlungsmittel, auf das sie sich verlassen können."

Bedenken, dass sich Menschen durch Bargeld infizieren, rÀumt er aus: "Studien belegen: Die Infektionsgefahr durch Banknoten ist sehr gering. Die empfohlenen Handhygiene-Regeln zu beachten, ist völlig ausreichend. Da braucht sich niemand Sorgen zu machen."

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"Ich freue mich ĂŒber jeden GlĂŒckscent"

Das Vorhaben der EU-Kommission, 1- und 2-Cent-MĂŒnzen abzuschaffen, sieht er indes skeptisch – und spricht sich fĂŒr den Erhalt des Kupergeldes aus. "Ein altes Sprichwort besagt: Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert", sagte Beermann. "So sehe ich das auch: Viele Menschen mĂŒssen im wahrsten Sinne des Wortes jeden Cent zweimal umdrehen." Der Erhalt der Cent-MĂŒnzen sei deshalb auch eine Frage der WertschĂ€tzung.

Die EU-Kommission möchte frĂŒhestens Ende 2021 hierzu einen entsprechenden Gesetzesvorschlag vorlegen. Bis dahin will sie abwĂ€gen, wie genau eine Abschaffung des Kupfergeldes möglich wĂ€re. Auch BĂŒrger, die in der Eurozone leben, können sich noch bis 11. Januar dazu Ă€ußern.

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FĂŒr Beermann steht in jedem Fall fest: "Ich persönlich freue mich auch ĂŒber jeden GlĂŒckscent, den ich finde."

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