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Vestas: Windturbinenhersteller schließt deutsches Werk – 460 Jobs in Gefahr


460 Jobs in Gefahr  

Windturbinenhersteller Vestas schließt deutsches Werk

20.09.2021, 14:16 Uhr | rtr

Vestas: Windturbinenhersteller schließt deutsches Werk – 460 Jobs in Gefahr. Ein Windrad von Vestas (Symbolbild): Das dänische Unternehmen will sich vermehrt auf Offshore-Anlagen konzentrieren, in Brandenburg könnte das hunderte Jobs kosten.  (Quelle: imago images)

Ein Windrad von Vestas (Symbolbild): Das dänische Unternehmen will sich vermehrt auf Offshore-Anlagen konzentrieren, in Brandenburg könnte das hunderte Jobs kosten. (Quelle: imago images)

Die dänische Firma Vestas schließt drei Werke in Europa, darunter auch eins in Deutschland. Im brandenburgischen Lauchhammer sind davon 460 Arbeitsplätze betroffen. 

Der dänische Windturbinenbauer Vestas schließt drei Fabriken in Europa, darunter eine im brandenburgischen Lauchhammer. Das Unternehmen konzentriert sich stärker als bisher auf Offshore-Windkraftanlagen, die in den Klimastrategien vieler Länder eine wichtige Rolle spielen. Die deutsche Produktionsstätte soll voraussichtlich bis zum Jahresende stillgelegt werden, wie Vestas mitteilte.

Zudem werde bis zur Jahresmitte 2022 die Produktion in Viveiro (Spanien) und Esbjerg (Dänemark) eingestellt. Rund 650 Mitarbeiter seien insgesamt von den Maßnahmen betroffen, davon rund 460 in Deutschland. Wie viele Entlassungen es geben werde, sei noch nicht klar. Das Unternehmen prüfe Möglichkeiten für eine Verlagerung von Produktion und Service an andere Vestas-Standorte in Deutschland.

"Es ist immer schwierig, Entscheidungen zu treffen, die sich negativ auf unsere guten, hart arbeitenden Kollegen auswirken", sagte Vestas-COO Tommy Rahbek Nielsen. "Die schnell voranschreitende Energiewende, die rasche Einführung neuer Produkte und die jüngste Integration unseres Onshore- und Offshore-Geschäfts verlangen von uns, dass wir unser Lieferkettennetz und unsere Produktionsbasis weiter ausbauen und entwickeln."

Vestas hatte im vergangenen Jahr die vollständige Kontrolle über sein Offshore-Joint-Venture mit Mitsubishi Heavy Industries übernommen. Im August hatte der Windturbinenbauer seinen Ausblick für 2021 wegen Lieferproblemen und höheren Kosten gesenkt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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