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Maiswaffeln: So gesund sind sie wirklich


Wie gesund sind Maiswaffeln?

Von t-online, sms

Aktualisiert am 14.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Maiswaffeln: Der Snack ist in der Masse nicht so kalorienarm wie gedacht.Vergrößern des BildesMaiswaffeln: Der Snack ist in der Masse nicht so kalorienarm wie gedacht. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)
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Vor allem bei Diäten nutzen viele gern Maiswaffeln als Brotersatz. Doch hilft das wirklich beim Abnehmen oder schadet es sogar?

Eine Maiswaffel statt Brot oder einfach als Snack zwischendurch? Die Knabberei ist vor allem bei jenen beliebt, die gern abnehmen möchten. Dabei stellt sich jedoch die Frage, wie gesund die kleinen Waffeln tatsächlich sind. Ein Überblick.

Was steckt in Maiswaffeln?

100 Gramm Maiswaffeln enthalten einige wichtige Nährstoffe und wenig Fett – allerdings auch viele Kohlenhydrate und nicht so wenig Kalorien wie erwartet:

Auf 100 Gramm Maiswaffeln gesalzen kommen:

  • 8 Gramm Eiweiß
  • 84,8 Gramm Kohlenhydrate, davon 0,5 Gramm Zucker
  • 0,8 Gramm Fett
  • 2,9 Gramm Ballaststoffe
  • 0,13 Gramm Natrium
  • 384 Kilokalorien

Hauptzutat der Maiswaffeln ist Mais, hinzu kommen je nach Sorte etwas Salz und ein wenig Öl. Einige Waffeln sind zusätzlich mit einer Schokoladen- oder Joghurtschicht überzogen.

Helfen Maiswaffeln beim Abnehmen?

Zunächst sind Maiswaffeln gut verdaulich und kalorienarm, was optimal für eine Diät zu sein scheint. Immerhin enthält eine der Waffeln nur rund 30 Kalorien. Allerdings enthalten die Waffeln viele leicht verdauliche Kohlenhydrate, die zu einem sehr hohen glykämischen Index von rund 85 führen.

Die Waffeln enthalten kaum Ballaststoffe, sodass der enthaltene Zucker schnell ins Blut gelangt und der Blutzuckerspiegel ansteigt. Genauso schnell, wie dieser allerdings angestiegen ist, fällt er danach auch wieder: Es folgt Heißhunger.

Zudem sättigen die Waffeln nicht und verleiten dazu, deutlich mehr als nur eine zu essen – je nach Belag sammeln sich so schließlich schnell unbemerkt große Kalorienmengen an.

Die Waffeln eignen sich also eher schlecht für eine Diät und den Snack zwischendurch – auch als Ersatz für Brot sind sie nicht wirklich gut geeignet. Das erklärt auch die Ökotrophologin Elina Fuetterer bei "Fitforfun": "Je nachdem, wie viel man von den Waffeln isst, lässt das den Insulinspiegel schnell in die Höhe treiben – das hemmt die Fettverbrennung."

Vollkornbrot sei in diesem Fall die bessere Wahl, es versorgt uns gleichzeitig mit vielen wertvollen Mikronährstoffen wie Vitaminen, Zink, Eisen und Magnesium.

Sind Maiswaffeln gesund?

Auch wenn sich die Waffeln für eine Diät eher nicht eignen, sind sie nicht per se ungesund. Sie eignen sich in kleinen Mengen durchaus als kalorienarmer Zwischensnack oder als Alternative zu anderen Knabbereien wie Chips, Keksen oder Süßigkeiten, die deutlich ungesünder sind.

Und: Nach dem Workout können die Waffeln beispielsweise belegt mit Hüttenkäse, Zimt und Dattelsirup Sie optimal wieder fit machen, erklärt Fuetterer.

Allerdings sind Maiswaffeln ähnlich wie Reiswaffeln häufig mit Acrylamid belastet. Der Stoff entsteht laut Verbraucherzentrale dann, wenn kohlenhydratreiche Lebensmittel stark erhitzt werden. So ist Acrylamid in vielen Keksen, Kräckern, Toast- oder Knäckebrot sowie gerösteten Cerealien zu finden. Ist der Stoff enthalten, kann das Krebsrisiko steigen.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
Verwendete Quellen
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