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Demografischer Wandel gefährdet Blutversorgung in Deutschland

Von dpa
Aktualisiert am 08.06.2019Lesedauer: 2 Min.
Blutspende-Einwegsystem
Eine Krankenschwester hält ein geschlossenes Blutspende-Einwegsystem in den Händen. (Quelle: Marijan Murat/dpa-bilder)
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Der Demografische Wandel bedroht aus Sicht des Deutschen Roten Kreuzes langfristig die Versorgung Kranker mit Blutspenden in Deutschland.

"Jährlich fallen 100.000 Spender aus, und in vielen Gebieten fehlt der Nachwuchs", erläutert Martin Oesterer vom Deutschen Roten Kreuz anlässlich des Weltblutspendetages am kommenden Freitag. "Das solidarische Blutspendesystem wankt", so der Bereichsleiter beim DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen in Mannheim. Hinzu komme, dass in Deutschland als einzigem Land in Europa die Zahl der Krankenhausbehandlungen und der Anteil der Patienten über 65 Jahre mit erhöhtem Bedarf an Blut steige.

Auch die Bemühungen um blutsparende Behandlungen könnten auf Dauer nicht die Lücke infolge der Alterung der Gesellschaft schließen. "Wenn sich nicht mehr Menschen engagieren, ist langfristig die Versorgungssicherheit mit lebensnotwendigen Präparaten aus Spenderblut gefährdet", betont Oesterer.

Nur drei Prozent der Bevölkerung spenden

Die Differenz zwischen Spendern und denjenigen, die dies tun könnten, ist riesig. Nur rund drei Prozent der Bevölkerung spenden, doch sind rund 33 Prozent spendetauglich. Dieses Potenzial will das Rote Kreuz heben. Blut spenden kann jeder gesunde Erwachsene bis zum 73. Lebensjahr, Männer bis zu sechs Mal, Frauen bis zu vier Mal im Jahr. Bei einer Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell geprüft.

In Deutschland ist jeder Dritte mindestens einmal im Leben auf das gespendete Blut seiner Mitmenschen angewiesen. Künstliche Alternativen gibt es nach Angaben der Hilfsorganisation nicht. Im Jahr 2018 spendeten etwa 253.000 beziehungsweise 105.300 Menschen Blut beim DRK in Baden-Württemberg und Hessen.

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Die ARD-Intendanten v.l.n.r.: Manfred Krupp (HR), Prof. Dr. Karola Wille (MDR), Dr. Katja Wildermuth (BR), Generalsekretärin Dr. Susanne Pfab, Programmdirektorin Christine Strobl, Martin Grasmück (SR), Dr. Yvette Gerner (Radio Bremen), Joachim Knuth (NDR). Vorne Ex-RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, Tom Buhrow (WDR) und Dr. Kai Gniffke (SWR).


Aktuell können die sechs gemeinnützigen DRK-Blutspendedienste noch die bundesweite Versorgung mit täglich 12.000 benötigten Konserven garantieren, das entspricht 75 Prozent des Gesamtbedarfes. Der Rest kommt aus privaten Blutspendediensten und staatlich-kommunalen Diensten, oft an den Unikliniken.

Die Kampagne zum Weltblutspendertag 2019 steht unter dem Motto "Missing Type – erst wenn's fehlt, fällt's auf". Bei der bundesweiten Aktion der Blutspendedienste des Roten Kreuzes lenken Partner, Vereine und Personen des öffentlichen Lebens die Aufmerksamkeit auf das Thema Blutspende. Als Botschafter verzichten Sportler wie Leon Goretzka, Sami Khedira, Christian Ehrhoff oder Kevin Kuske vom 11. Juni an auf die Buchstaben A, B und O, die für die Blutgruppen A, B und Null stehen. Sie lassen diese in Logos, Schriftzügen oder Social-Media-Beiträgen weg. Ziel ist es, bis Ende des Jahres 100.000 neue Spender zu gewinnen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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