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Hand drauf: Unterdruck holt Wasser aus dem Ohr

Hand drauf  

Unterdruck holt Wasser aus dem Ohr

11.06.2019, 14:35 Uhr | dpa

Hand drauf: Unterdruck holt Wasser aus dem Ohr. Nicht nur nervig: Wer Wasser im Ohr hat, sollte es zügig wieder herausholen - bevor sich etwas entzündet.

Nicht nur nervig: Wer Wasser im Ohr hat, sollte es zügig wieder herausholen - bevor sich etwas entzündet. Foto: Christin Klose/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Freiburg (dpa/tmn) - Wasser im Ohr ist unangenehm - und unter Umständen auch gefährlich. Denn Feuchtigkeit weicht die Haut im Ohr auf. Gelangen dann mit dem Wasser auch Bakterien in den Gehörgang, können sie ins Gewebe eindringen und dort schmerzhafte Entzündungen verursachen.

Betroffene sollten deshalb versuchen, das Wasser aus dem Ohr zu holen. Das rät Roland Laszig, Direktor der Universitäts-HNO-Klinik Freiburg, in der Zeitschrift "Good Health" (Ausgabe 5/2019).

Am besten geht das, indem man die flache Hand auf das betroffene Ohr presst und dann wieder loslässt. Das erzeugt einen Unterdruck, der das Wasser aus dem Ohr saugt. Funktioniert das nicht, sind aber auch andere Methoden erlaubt - Hüpfen, Fönen oder Neigen des Kopfes etwa. Gegenstände sollte man aber keine ins Ohr stecken, das gilt auch für Wattestäbchen.

Gelangt besonders viel Wasser ins Ohr, quillt eventuell das Ohrenschmalz auf. Betroffene merken das daran, dass sie nur noch gedämpft hören - und das oft tagelang. In solchen Fällen geht man besser zum Arzt: Der kann das Ohr mit Wasser ausspülen und das aufgeweichte Ohrenschmalz dann absaugen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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