Sie sind hier: Home > Gesundheit >

Versteckte Gefahr: Wie man wenig bekannte Allergien entdeckt

Versteckte Gefahr  

Wie man wenig bekannte Allergien entdeckt

30.09.2019, 10:36 Uhr | dpa

Versteckte Gefahr: Wie man wenig bekannte Allergien entdeckt. In rotem Fleisch können Stoffe stecken, die eine Allergie auslösen.

In rotem Fleisch können Stoffe stecken, die eine Allergie auslösen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Hausstaub, Pollen und Tierhaare: Was den einen buchstäblich nicht juckt, sorgt bei anderen für quälende allergische Reaktionen. In einigen Fällen bleiben die Auslöser aber unentdeckt, weil sie nicht so bekannt oder alltäglich sind.

Dazu gehören unter anderem Wolle und rotes Fleisch, wie die "Neue Apotheken Illustrierte" (Ausgabe 1. Oktober 2019) erklärt.

Gegen gereinigte und ungefärbte Schafswolle gibt es zwar keine bekannte Allergie, wohl aber gegen sogenannte Wollwachsalkohole. Die auch als Lanolin bekannte Substanz ist in der Wolle enthalten und sorgt beim Schaf dafür, dass dessen Haarkleid wasserabweisend ist.

Lanolin findet sich heutzutage zwar eher selten in Pullis, wird aber in medizinischen und kosmetischen Produkten wie Cremes und Salben eingesetzt. Bei Betroffenen löst die Substanz meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Kontakt Rötungen, Juckreiz und Ekzeme aus.

Rotes Fleisch als Allergieauslöser

Aber auch rotes Fleisch kann bei manchen allergische Reaktionen verursachen. Das enthält nämlich ein Zuckermolekül namens Alpha-Galactose, auch Alpha-Gal genannt. Das Tückische dabei: Oft treten Symptome wie Rötungen, Atemnot, Schwindel und Übelkeit erst einige Stunden nach der Mahlzeit auf. Die Allergie wird daher häufig nicht oder erst spät erkannt. Aufschluss kann ein spezieller Bluttest geben, derAlpha-Gal-Antikörperim Blut nachweist.

Generell gilt: Nach Möglichkeit den Auslöser meiden. Bei Kontaktallergien können Gele helfen, die Antihistaminika enthalten und kühlend wirken. Auch Kortison-Cremes sind dann eine Möglichkeit. Je nach Art der Beschwerden können auch Sprays und Tabletten mit Antihistaminika helfen. Wer zu schweren allergischen Reaktionen neigt, kann sich zudem von einem Allergologen ein Set mit Notfallmedikamenten verschreiben lassen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal