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Gesetzliche Krankenkassen warnen vor Beitragserhöhungen

Neue Gesetze verursachen Kosten  

Krankenkassen warnen vor Beitragserhöhungen

12.01.2020, 15:19 Uhr | AFP

Gesetzliche Krankenkassen warnen vor Beitragserhöhungen. Krankenversicherungskarte: Die Kassen hatten im vergangenen Jahr erstmals seit 2015 wieder Verlust gemacht. (Quelle: dpa/Alexander Heinl)

Krankenversicherungskarte: Die Kassen hatten im vergangenen Jahr erstmals seit 2015 wieder Verlust gemacht. (Quelle: Alexander Heinl/dpa)

Im kommenden Jahr werden die Krankenkassen wahrscheinlich die Beitrage erhöhen. Grund dafür seien Gesetzesänderungen, die den Kassen Mehrausgaben in Milliardenhöhe bescheren.

Die gesetzlichen Krankenkassen sehen ihre Finanzlage durch diverse Gesetzesänderungen stark belastet. "Allein in diesem Jahr rechnen wir aufgrund des Terminservicegesetzes und des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes mit fünf Milliarden Euro Mehrausgaben", sagte der Vize-Chef des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Gernot Kiefer, der "Welt am Sonntag".

Gesetze führen zu dauerhaft erhöhten Ausgaben

Dank der "vorsorgenden Haushaltsplanung" der Kassen habe es zwar zum Jahreswechsel kaum Beitragsanstiege gegeben. "Im kommenden Jahr wird es allerdings schwieriger aussehen, denn viele der beschlossenen Gesetze führen zu dauerhaft höheren Ausgaben", sagte Kiefer. "Und wenn die Rücklagen erst mal aufgebraucht sind, führt kein Weg an höheren Beiträgen vorbei."

Die Kassen hatten im vergangenen Jahr erstmals seit 2015 wieder Verlust gemacht. Nach GKV-Angaben von Ende Dezember beträgt das Minus mehr als eine Milliarde Euro. 2018 hatten die gesetzlichen Krankenkassen nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums noch einen Überschuss von zwei Milliarden Euro erzielt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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