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Die Pest: So gefährlich ist die Seuche heute noch

Pest in China ausgebrochen  

Millionen Tote: Wie gefährlich ist die Seuche heute noch?

30.09.2020, 09:54 Uhr | hak, t-online

Ratten übertrugen Erreger auf den Menschen: Die Pest forderte weltweit mehr Todesopfer als alle anderen Seuchen. (Quelle: ProSieben)
Was aus der Pest wurde und wie gefährlich sie heute noch ist

Sie ist die wohl gefürchtetste Krankheit der Geschichte: Die Pest forderte mehr Todesopfer als alle anderen Seuchen, die uns jemals heimsuchten. Heute beschäftigt uns das Corona-Virus – aber auch der "schwarze Tod" ist immer noch aktiv. Wie gefährlich ist die Pest heute noch? (Quelle: ProSieben)

Der "schwarze Tod": Wie schlimm die Pest-Pandemien waren, was gegen Seuchen hilft und wie die Lage heute ist. (Quelle: ProSieben)


Sie gilt als gefürchtetste Krankheit der Geschichte: Die Pest forderte mehr Todesopfer als alle anderen Seuchen. Immer wieder treten Infektionen auf – wie jetzt in China, wo die Pest ausgebrochen ist.

In Europa gilt sie als ausgerottet, in China bricht die Pest immer wieder aus. Nun hat sich ein Kleinkind im Südwesten des Landes mit der Krankheit infiziert. Die Behörden haben mit dem Verhängen einer Quarantäne.

Historisch gesehen brach die Pest in drei Pandemiewellen aus und forderte dabei weltweit über 100 Millionen Todesopfer. Die Pest gilt als bisher tödlichste Seuche – auch bedingt durch die Lebensumstände, die zu Zeiten der Ausbrüche des "schwarzen Tods" im 6., 13. bis 15. und 19. Jahrhundert herrschten.

Zwischen 2010 und 2015 zählte die WHO insgesamt über 3.248 Infektionen, darunter 584 Todesfälle. Ein Großteil davon wurde in Ländern wie Madagaskar, China, dem Kongo, Indien, Malawi, Mosambik, Peru, Simbabwe, Tansania, Vietnam, Uganda und den USA erfasst.

Wie die Pest historisch gesehen eingedämmt werden konnte und welche Gefahr noch heute von der Seuche ausgeht, sehen Sie oben im Video oder hier.

Verwendete Quellen:
  • Informationen des Robert Koch-Instituts
  • "Galileo"-Beitrag von ProSieben


Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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