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Ja, die Redaktion hat f├╝r diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Pfeiffersches Dr├╝senfieber: Symptome, Ansteckung und Sp├Ątfolgen der Mononukleose

Von Wiebke Posmyk

Aktualisiert am 26.06.2021Lesedauer: 7 Min.
Junger Mann mit Schal liegt krank im Bett und fasst sich an die Stirn.
Pfeiffersches Dr├╝senfieber: Fieber ist ein g├Ąngiges Symptom der Erkrankung. (Quelle: imago-images-bilder)
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Das Pfeiffersche Dr├╝senfieber ist auch als "Kusskrankheit" oder kissing disease bekannt ÔÇô denn oft werden die verursachenden Viren beim K├╝ssen ├╝bertragen. Lesen Sie, welche Symptome typisch sind, wie ansteckend die Virusinfektion ist und wie lange es dauert, bis sie ├╝berstanden ist.

Das Wichtigste im ├ťberblick


Das Pfeiffersche Dr├╝senfieber (auch: infekti├Âse Mononukleose, Pfeiffer-Dr├╝senfieber) entsteht durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV). Dieses Virus ist so verbreitet, dass sich fast jeder bis zum fr├╝hen Erwachsenenalter damit ansteckt: Im westlichen Europa infizieren sich 95 von 100 Personen bis zu ihrem 30. Lebensjahr.


Pfeiffersches Dr├╝senfieber: Behandlung

kuessen verboten
alkohol meiden
+3

Viele Infizierte tragen das Virus in sich, ohne dass Beschwerden auftreten. Insbesondere bei Babys und Kleinkindern bleibt eine EBV-Infektion oft unbemerkt. Wer sich hingegen erst im Jugend- oder Erwachsenenalter ansteckt, erkrankt h├Ąufig am Pfeifferschen Dr├╝senfieber.

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Normalerweise ist das Pfeiffersche Dr├╝senfieber nicht gef├Ąhrlich. Komplikationen treten nur selten auf.

Diese Symptome weisen auf das Pfeiffersche Dr├╝senfieber hin

Die ersten Symptome des Pfeifferschen Dr├╝senfiebers treten etwa 10 bis 50 Tage nach der Ansteckung auf.

Zun├Ąchst sp├╝ren viele Erkrankte allgemeine, unspezifische Beschwerden, die auch bei grippe├Ąhnlichen Krankheiten vorkommen, wie

  • Appetitlosigkeit,
  • Konzentrationsprobleme,
  • ein ausgepr├Ągtes Krankheitsgef├╝hl,
  • Muskel- und Gliederschmerzen oder
  • Kopfschmerzen.

Drei typische Symptome bei Mononukleose

Im weiteren Verlauf zeigen sich die f├╝r das Pfeiffersche Dr├╝senfieber typischen Symptome. Dazu z├Ąhlen insbesondere

  • geschwollene Lymphknoten,
  • Fieber und
  • Rachen- und/oder Mandelentz├╝ndung.

Geschwollene Lymphknoten sind bei einer Mononukleose meist beidseits am Hals, seltener am Nacken zu finden. Sie k├Ânnen aber auch an anderen K├Ârperregionen auftreten. Die Knoten schmerzen normalerweise nicht, k├Ânnen jedoch auf Druck empfindlich reagieren.

Ein Mann liegt krank im Bett: Typische Symptome des Pfeifferschen Dr├╝senfiebers sind geschwollene Lymphknoten, Halsschmerzen und Fieber.
Ein Mann liegt krank im Bett: Typische Symptome des Pfeifferschen Dr├╝senfiebers sind geschwollene Lymphknoten, Halsschmerzen und Fieber. (Quelle: urbazon/getty-images-bilder)

Der Gro├čteil der Erkrankten hat (teils hohes) Fieber und gegebenenfalls Sch├╝ttelfrost. Zudem leiden sie unter einer Mandel- oder Rachenentz├╝ndung (sog. Monozyten-Angina): Dabei schwellen die Mandeln an. Sie sind ger├Âtet und mit dicken, wei├č-gr├Ąulichen Bel├Ągen versehen. Das Schlucken kann wehtun und bei manchen Betroffenen ist die Atmung erschwert. Weitere Symptome sind Heiserkeit und Mundgeruch.

Wichtig zu wissen: Nicht immer macht sich das Pfeiffersche Dr├╝senfieber mit diesen Symptomen bemerkbar. Vielmehr k├Ânnen einige der klassischen Krankheitszeichen fehlen.

Weitere m├Âgliche Symptome einer Mononukleose

Die Infektion kann verschiedene Organe in Mitleidenschaft ziehen. Je nach Verlaufsform kann das Pfeiffersche Dr├╝senfieber daher mit zahlreichen weiteren Symptomen verbunden sein.

Bei etwa der H├Ąlfte der Erkrankten ist die Milz geschwollen. Fachleute sprechen von einer Splenomegalie. Diese kann sich durch ein Druckgef├╝hl oder Schmerzen im linken Oberbauch ├Ąu├čern.

Bei einer vergr├Â├čerten Milz ist das Risiko f├╝r einen Milzriss erh├Âht. Daher sollten Betroffene unbedingt auf k├Ârperliche Anstrengung verzichten.

Die Leber kann vergr├Â├čert und druckempfindlich sein, zudem ist sie h├Ąufig entz├╝ndet (Hepatitis). M├Âgliche Symptome einer Leberentz├╝ndung sind ├ťbelkeit und Bauchschmerzen. Einige Patientinnen und Patienten entwickeln im Rahmen der Leberentz├╝ndung eine Gelbsucht: Haut und Schleimh├Ąute nehmen dann eine gelbliche F├Ąrbung an.

Manchmal f├╝hrt das Pfeiffersche Dr├╝senfieber zu einem vor├╝bergehenden, feinfleckigen, nicht juckenden Hautausschlag (Exanthem). Etwa 3 von 100 Erkrankten sind davon betroffen.

Selten breitet sich die Infektion auf weitere Organe aus, so zum Beispiel auf das Herz, die Nieren, die Gelenke oder das zentrale Nervensystem. Je nachdem, um welches Organ es sich handelt, k├Ânnen dann weitere Symptome auftreten.

Wichtig zu wissen: Auch nach Abklingen der akuten Infektion f├╝hlen sich viele Betroffene ├╝ber viele Wochen hinweg abgeschlagen und ersch├Âpft.

Babys und Kinder haben oft keine Symptome

S├Ąuglinge und kleine Kinder, die sich mit dem EBV-Virus angesteckt haben, haben oft keine oder nur uncharakteristische Symptome. Zu m├Âglichen Beschwerden z├Ąhlen etwa Bauchschmerzen oder Symptome, die auf einen Infekt der oberen Atemwege hinweisen.

Ursachen: So entsteht das Pfeiffersche Dr├╝senfieber

Das Pfeiffersche Dr├╝senfieber wird durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) ausgel├Âst. Dieses Virus z├Ąhlt zu den Herpesviren (humanes Herpesvirus 4) und ist weltweit verbreitet.

Wenn das Virus in den K├Ârper gelangt, vermehrt es sich in der Schleimhaut des Nasen-Rachen-Raums. Anschlie├čend bef├Ąllt es bestimmte Zellen des Immunsystems: die B-Lymphozyten, eine Untergruppe der wei├čen Blutk├Ârperchen. Sie verteilen sich ├╝ber das Blut- und Lymphsystem im ganzen K├Ârper. In den Lymphknoten bilden sie bestimmte Substanzen, die zur Folge haben, dass Lymphknoten und innere Organe anschwellen.

Als Reaktion auf die Infektion bildet das Immunsystem Abwehrzellen, die den Gro├čteil der infizierten B-Lymphozyten unsch├Ądlich machen. Nach Abklingen des Pfeifferschen Dr├╝senfiebers verbleibt jedoch ein Teil der Viren lebenslang im K├Ârper ÔÇô insbesondere in B-Lymphozyten und Gewebezellen im Nasen-Rachen-Raum. In der Regel bereiten die Viren dann keine Beschwerden mehr, denn das Immunsystem kann die Erreger ausreichend in Schach halten.

Nur bei Personen mit einem geschw├Ąchten Immunsystem kann es passieren, dass die Viren phasenweise reaktiviert werden. Dies f├╝hrt normalerweise jedoch zu keinen oder nur geringen Symptomen.

Wichtig zu wissen: Wer sich einmal mit EBV infiziert hat, tr├Ągt das Virus lebenslang in sich.

Pfeiffersches Dr├╝senfieber: Ansteckung fast immer durch K├╝ssen

Pfeiffersches Dr├╝senfieber ist ansteckend: Das Epstein-Barr-Virus kann von Mensch zu Mensch ├╝bertragen werden. Anstecken kann sich nur, wer bislang noch nicht mit dem Virus infiziert war.

Im Nasen-Rachen-Raum eines Infizierten befinden sich besonders viele Erreger, die ├╝ber den Speichel abgegeben werden. Daher wird die Erkrankung fast immer ├╝ber den Speichel ├╝bertragen. In der Regel geschieht dies durch direkten Kontakt beim K├╝ssen, weshalb die Mononukleose auch als Kusskrankheit bezeichnet wird. Junge Erwachsene stecken sich meist gegenseitig beim K├╝ssen an, kleine Kinder k├Ânnen sich infizieren, wenn sie von ihren Eltern gek├╝sst werden.

Mann und Frau k├╝ssen sich.
Ansteckungsgefahr: Bei einer Infektion sollte man auf K├╝sse verzichten. (Quelle: imago-images-bilder)

Eine Ansteckung ist grunds├Ątzlich auch ├╝ber andere Wege m├Âglich, zum Beispiel durch

  • Niesen oder Husten (Tr├Âpfcheninfektion)
  • das Benutzen desselben Bestecks oder derselben Zahnb├╝rste
  • eine Bluttransfusion (selten)

Prinzipiell kann jeder, der das Virus in sich hat, ├ťbertr├Ąger sein. Insbesondere w├Ąhrend der akuten Krankheitsphase und einige Wochen danach ist der Speichel hochinfekti├Âs.

Zur Ansteckung kann es aber (selten) auch kommen, wenn die Infektion l├Ąnger zur├╝ckliegt. Insbesondere in Phasen, in denen das Immunsystem geschw├Ącht ist, wird das Virus verst├Ąrkt in den Speichel abgegeben. Dann ist die Gefahr erh├Âht, andere anzustecken, zum Beispiel beim K├╝ssen.

Gut zu wissen: Fr├╝her oder sp├Ąter steckt sich fast jeder mit dem Virus an. Um das Risiko f├╝r eine Ansteckung gering zu halten, sollten Infizierte aber w├Ąhrend der akuten Krankheitsphase auf K├╝ssen verzichten und kein Besteck oder ├ähnliches mit anderen teilen.

Verdacht auf Mononukleose: So stellt der Arzt die Diagnose

Symptome wie Halsschmerzen, Fieber und geschwollene Lymphknoten k├Ânnen auf das Pfeiffersche Dr├╝senfieber hinweisen. Das gilt insbesondere f├╝r Jugendliche oder junge Erwachsene.

Allerdings k├Ânnen solche Beschwerden viele Ursachen haben. Geschwollene Mandeln k├Ânnen zum Beispiel auch durch eine bakterielle Mandelentz├╝ndung oder eine Diphterie entstehen. Auf der anderen Seite k├Ânnen die typischen Beschwerden des Pfeifferschen Dr├╝senfiebers fehlen. Zum Beispiel entwickeln nicht alle Betroffenen eine Rachenentz├╝ndung.

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Daher ist eine gr├╝ndliche Untersuchung durch einen Arzt oder eine ├ärztin n├Âtig ÔÇô in der Regel in einer haus├Ąrztlichen Praxis. Pfeiffersches Dr├╝senfieber ist nicht meldepflichtig.

Gespr├Ąch und k├Ârperliche Untersuchung geben erste Hinweise

Angaben zu Art, Intensit├Ąt und Dauer der Beschwerden k├Ânnen bereits auf die Diagnose Pfeiffersches Dr├╝senfieber hinweisen. Bei der k├Ârperlichen Untersuchung tastet die ├ärztin oder der Arzt die Lymphknoten nach Schwellungen ab.

Zudem betrachtet sie oder er Rachen und Mandeln. Dabei sind die Mandeln rot, geschwollen und mit dicken, wei├č-grauen Bel├Ągen versehen. Am ├ťbergang vom harten zum weichen Gaumen k├Ânnen kleine Hauteinblutungen (Petechien) zu sehen sein.

Gegebenenfalls schlie├čen sich weitere Untersuchungen an. Hat die ├ärztin oder der Arzt den Verdacht, dass Leber und/oder Milz vom Virus befallen sind, wird er oder sie die Organe im Ultraschall betrachten.

Eine Blutuntersuchung sichert die Diagnose

F├╝r eine endg├╝ltige Diagnose wird der Arzt oder die ├ärztin Blut abnehmen. Beim Pfeifferschen Dr├╝senfieber weist das Blutbild typische Ver├Ąnderungen auf. Kurz nach der Infektion sind auffallend wenige wei├če Blutk├Ârperchen im Blut zu finden (Leukopenie).

Wenige Tage nach der Infektion zeigen sich im Blutbild die f├╝r das Pfeiffersche Dr├╝senfieber typischen Ver├Ąnderungen:

  • Die Zahl der Leukozyten steigt meist stark an (Leukozytose).
  • Dabei sind in gro├čer Zahl atypisch ver├Ąnderte Lymphozyten beziehungsweise sogenannte Pfeiffer-Zellen zu finden. Die Pfeiffer-Zellen haben die Aufgabe, die infizierten B-Lymphozyten unsch├Ądlich zu machen.

Hat das Virus die Leber angegriffen, sind bestimmte Leberwerte erh├Âht.

Schon gewusst? Das Pfeiffersche Dr├╝senfieber wird auch Mononukleose genannt, weil die in gro├čer Zahl vorhandenen, ver├Ąnderten Lymphozyten sogenannte mononukle├Ąre Zellen sind ÔÇô das hei├čt, sie haben einen einzelnen Zellkern.

Zudem kann der Arzt oder die ├ärztin Antik├Ârper im Blut bestimmen lassen. Bei einer Mononukleose bildet der K├Ârper bestimmte Antik├Ârper gegen die Viren. Diese EBV-Antik├Ârper lassen sich im Blut nachweisen. Es gibt zudem entsprechende Schnelltests ÔÇô die Ergebnisse solcher Tests sind im Anfangsstadium der Erkrankung allerdings nicht immer zuverl├Ąssig.

Behandlung des Pfeifferschen Dr├╝senfiebers

Zur Behandlung des Pfeifferschen Dr├╝senfiebers gibt es kein spezielles Medikament, welches das Virus direkt bek├Ąmpft. Vielmehr zielt die Therapie darauf ab,

  • Beschwerden zu lindern und
  • das Risiko f├╝r einen schweren Verlauf zu senken.

Bei einem leichten Verlauf reicht es normalerweise aus, sich vor├╝bergehend k├Ârperlich zu schonen und f├╝r drei bis vier Wochen auf intensive k├Ârperliche T├Ątigkeiten zu verzichten.

Insbesondere bei einer vergr├Â├čerten Milz ist Schonung angesagt, da das Risiko f├╝r einen Milzriss erh├Âht ist. Gegen Symptome wie Fieber oder Halsschmerzen k├Ânnen Sie auf frei verk├Ąufliche Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac oder auf Hausmittel zur├╝ckgreifen.

Bei schweren Verl├Ąufen richtet sich die Therapie danach, welche Organe besonders betroffen sind. H├Ąufig kommen kortisonhaltige Pr├Ąparate (Glukokortikoide) zum Einsatz ÔÇô etwa, wenn die Mandeln sehr stark geschwollen sind.

Dauer, Sp├Ątfolgen & Komplikationen

Das Pfeiffersche Dr├╝senfieber dauert meist rund drei Wochen. So lange ben├Âtigt der K├Ârper, um die Viren erfolgreich zu bek├Ąmpfen und sich im weiteren Verlauf zu regenerieren.

Bei einigen Patientinnen und Patienten kann die Dauer jedoch l├Ąnger sein: Sie f├╝hlen sich noch Wochen bis Monate nach der Infektion abgeschlagen, ersch├Âpft und weniger leistungsf├Ąhig als vor der Infektion.

Sehr selten dauern Beschwerden durch das Pfeiffersche Dr├╝senfieber l├Ąnger an. Wenn sich die Erkrankten auch nach sechs Monaten noch krank und weniger leistungsf├Ąhig f├╝hlen, sprechen Fachleute von einer chronischen Mononukleose.

Komplikationen und Sp├Ątfolgen treten selten auf

Bei Personen mit einem intakten Immunsystem ist das Pfeiffersche Dr├╝senfieber nur selten mit Komplikationen oder Sp├Ątfolgen verbunden. Dazu z├Ąhlen etwa

  • Hirnhautentz├╝ndung
  • Herzmuskelentz├╝ndung
  • Nierenentz├╝ndung
  • Leberentz├╝ndung
  • Lungenentz├╝ndung
  • starke Schwellung der Mandeln
  • Milzriss
  • verminderte Zahl der Blutpl├Ąttchen (Thrombozytopenie) und der Blutk├Ârperchen (An├Ąmie)
  • zus├Ątzliche bakterielle Infektionen

Notfall Milzriss

Da durch das Virus h├Ąufig die Milz geschwollen ist, ist das Organ w├Ąhrend der Erkrankung sehr empfindlich: Dadurch kann bei k├Ârperlicher Belastung leicht ein Milzriss (Milzruptur) entstehen. Daher ist es besonders wichtig, sich lange genug zu schonen. Ein Milzriss ist lebensbedrohlich. Es handelt sich um einen medizinischen Notfall, der umgehend operiert werden muss.

Bakterielle Infektionen

W├Ąhrend der akuten Krankheitsphase haben andere Krankheitserreger leichtes Spiel, sich ebenfalls auszubreiten. Bei etwa 10 von 100 Erkrankten kann eine zus├Ątzliche bakterielle Infektion entstehen, etwa an den Mandeln. Meist handelt es sich um Streptokokken, welche mit Antibiotika behandelt werden m├╝ssen.

Bestimmte Antibiotika sollten w├Ąhrend einer Mononukleose-Infektion vermieden werden. Dazu z├Ąhlen die Wirkstoffe Ampicillin und Amoxicillin ÔÇô sie k├Ânnen zu einem starken Hautausschlag f├╝hren. Dies wird der Arzt oder die ├ärztin bei der Wahl des geeigneten Wirkstoffs ber├╝cksichtigen.

Sp├Ątfolgen und schwere Verl├Ąufe eher bei Menschen mit Immunschw├Ąche

Menschen mit einer Immunschw├Ąche k├Ânnen eher einen schweren Verlauf entwickeln. Zu den m├Âglichen Ursachen eines geschw├Ąchten Immunsystems z├Ąhlen verschiedene Erkrankungen, zum Beispiel eine HIV-Infektion, oder bestimmte Medikamente, welche das Immunsystem unterdr├╝cken (etwa nach einer Organtransplantation).

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Bei Immungeschw├Ąchten kann das Pfeiffersche Dr├╝senfieber mitunter zu Sp├Ątfolgen wie schweren Lymphknoten-Wucherungen f├╝hren. M├Âglicherweise erh├Âht die Mononukleose das Risiko f├╝r bestimmte b├Âsartige Erkrankungen. Dazu z├Ąhlen Lymphome wie das Burkitt-Lymphom, Morbus Hodgkin oder ein Karzinom im Nasen-Rachen-Raum. Inwieweit das Pfeiffersche Dr├╝senfieber tats├Ąchlich mit diesen Erkrankungen in Zusammenhang steht, ist jedoch bislang nicht eindeutig klar.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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