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Diese Schlafpositionen schaden Ihrem Rücken

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Seite, Rücken oder Bauch?  

Diese Schlafpositionen schaden Ihrem Rücken

11.05.2018, 10:36 Uhr | t-online.de, az

Diese Schlafpositionen schaden Ihrem Rücken. Junge Frau schläft in Embryolanstellung (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Alena Ozerova)

Schlafen Sie am liebsten in der Embryonalstellung? (Quelle: Alena Ozerova/Thinkstock by Getty-Images)

Einige schlagen die Arme über den Kopf, andere können nur auf dem Rücken einschlafen und manche nur mit Ohrenstöpseln – jeder Mensch hat eine eigene Schlafroutine. Die Position, in der man nachts schläft, hat dabei ebenso einen Einfluss auf unsere Gesundheit und das Wohlbefinden wie die Dauer.

Es gibt viele Faktoren, die für einen erholsamen Schlaf sorgen: ein regelmäßiger Rhythmus, eine Ruhephase vor dem Zubettgehen, in der Sie keine schwere Kost zu sich nehmen und Ihr Handy ausschalten, oder die richtige Raumtemperatur. Damit Ihr Körper sich jedoch optimal erholen und entgiften kann, ist es entscheidend, wie Sie nachts liegen.

Rückenlage: Am besten für den Körper – und gegen Falten

Ärzte empfehlen die Rückenlage, weil Kopf, Hals und Rumpf in einer neutralen Position sind und sich das Körpergewicht gleichmäßig verteilt. Es schont Rücken und Schultern, wenn Sie die Arme seitlich neben dem Körper ablegen.

Wichtig ist dabei, dass Ihr Kopf auf einem flachen Kissen liegt, das Ihren Nacken stützt und Sie so nicht mit Verspannungen aufwachen. Rückenschläfer haben auch seltener Abdrücke vom Kopfkissen im Gesicht – das kann sogar Falten vorbeugen.

Nachteil: Rückenlage begünstigt Atemaussetzer

Aber: Auf dem Rücken schnarcht es sich besonders laut. Zudem begünstigt die Rückenlage Atemaussetzer: Bei Schlafapnoe setzt die Atmung phasenweise aus. Unter Umständen wird der Körper dann sekundenlang unzureichend mit Sauerstoff versorgt. Für den Körper bedeuten die Aussetzer Stress: Das Risiko für Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall kann steigen.

Wenn Sie nachts nicht nur schnarchen, sondern auch Atemaussetzer haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Anzeichen dafür können Kopfschmerzen und ein trockener Rachen nach dem Aufstehen sowie Tagesschläfrigkeit sein.

Gegen Schlafapnoe helfen unter anderem spezielle Westen, die verhindern, dass Sie beim Schlafen auf dem Rücken liegen. Auch spezielle Atemmasken können Abhilfe schaffen, wenn Sie diese nachts durchgehend tragen. Denn sie erzeugen einen leichten Unterdruck und pumpen so Umgebungsluft in die Atemwege.

Bauchlage: Gegen Schnarchen, aber schlecht für die Gelenke

Der Vorteil: Schnarchen oder kurzzeitiger Atemstillstand sind in der Bauchlage am unwahrscheinlichsten. Diese Position bringt jedoch einige Nachteile mit sich: Diese Lage belastet den Rücken und die Lendenwirbelsäule, weil die natürliche S-Form der Wirbelsäule abgeflacht wird.

Durch das Drehen des Kopfes zur Seite werden zudem Halswirbelsäule und Kiefer strapaziert – das kann so manchem "das Genick brechen". Der Druck auf die Muskeln und Gelenke kann zu Schmerzen und Taubheit führen. Verzichten Sie am besten auch auf ein fluffiges Kissen – oder lassen Sie es ganz weg.

Seitenlage: Gut für die Wirbelsäule, Last für die Schultern

Diese Position ist prinzipiell gut, weil sie die Wirbelsäule streckt und so entspannt. Außerdem werden Schnarchattacken reduziert. Forscher der Stony Brook University wollen herausgefunden haben, dass in dieser Position im Vergleich zur Rücken- oder Bauchlage das Gehirn besonders wirkungsvoll von Giftstoffen gereingt wird.

Jedoch können sich Seitenschläfer manchmal auf ihren Arm legen und so vorübergehend Blutzufuhr oder Nerven abklemmen; das ist nicht unbedingt schädlich für die Gesundheit, sorgt aber für ein taubes Gefühl. Außerdem fließt in dieser Lage eher Speichel aufs Kopfkissen. Damit die Hals- und Schultermuskeln entlastet werden, auf denen das gesamte Körpergewicht lastet, sollten Sie in ein dickes, gut stützendes Kopfkissen investieren.

Links oder rechts?

Es macht auch einen Unterschied, ob Sie rechts oder links schlafen: Schlafen auf der rechten Körperseite kann Sodbrennen fördern. Wer zu saurem Aufstoßen neigt, sollte sich also besser nach links drehen. Das Liegen auf der linken Seite presst zwar die inneren Organe wie Lunge, Magen und Leber zusammen, allerdings muss das nicht immer schädlich sein.

Laut einer Studie im Magazin "The Journal of Clinical Gastroenterology" kann dies die Verdauung fördern, weil die Verdauungssäfte kanalisiert und die Enzyme der Bauchspeicheldrüse besser abgesondert werden. Zudem soll sich diese Schlafposition positiv auf Herz, Lymphsystem und Milz auswirken.

Embryonallage

Viele Menschen fühlen sich im Bett besonders geborgen, wenn sie sich zur Seite zusammenrollen. Vor allem für Schwangere ist diese Position angenehm, weil sie die Wirbelsäule entlastet. Richtig bequem wird es mit einem Seitenschläferkissen, über das man ein Arm und ein Bein legt.

Schnarchen kann in der Embryonallage reduziert werden, allerdings schränkt diese Schlafposition die Zwerchfellatmung ein und kann den Brustkorb einengen. Die angezogenen Knie und das Kinn auf der Brust können Gelenkschmerzen und arthritische Beschwerden verstärken, daher ist es besser, den Körper etwas mehr zu strecken.

Wie ist die Lage bei Ihnen?

Wenn Sie wissen möchten, was Ihre heimliche Lieblingsposition ist: Schlafen Sie aus und achten Sie darauf, wie Sie liegen, wenn Sie aufwachen. Am besten ist es, wenn Sie Ihre Schlafposition ab und zu wechseln. Falls Sie wissen möchten, was Ihre Träume bedeuten, können Sie unser Traumdeutungs-Tool nutzen.

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