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So vermeiden Sie Strafzettel im Urlaub

SRT/Rainer Krause

Aktualisiert am 26.06.2017Lesedauer: 4 Min.
Strafzettel im Urlaub...und dann regnet es auch noch.
Strafzettel im Urlaub...und dann regnet es auch noch. (Quelle: Karsten-T. Raab/SRT)
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Wer mit dem Auto in den Urlaub fĂ€hrt oder sich vor Ort einen Mietwagen nimmt, der sollte sich ĂŒber die Vorschriften am Ferienort informieren. Schon bei vermeintlich kleinen VerkehrssĂŒnden können sonst mehrere hundert Euro Strafe fĂ€llig sein.

Teure Schnellfahrten

Das gilt vor allem bei zu hohem Tempo. In Großbritannien kassieren die Polizisten bis zu knapp 3000 Euro bei Schnellfahrern ein. In Schweden werden schon ab 20 Kilometern mehr pro Stunde mindestens 270 Euro fĂ€llig, im skandinavischen Nachbarland Norwegen sogar ab 430 Euro aufwĂ€rts. Auch in Frankreich, Griechenland, Italien, den Niederlanden und der Schweiz liegen die SĂ€tze teilweise weit ĂŒber den deutschen Strafen. In Österreich gilt weiterhin die Besonderheit, dass Polizisten mit geschultem Amtsauge GeschwindigkeitsĂŒbertretungen von 30 Stundenkilometern schĂ€tzen dĂŒrfen und es keine einheitlich festgelegten Strafen fĂŒr Schnellfahrer gibt.

Kinder mĂŒssen auf die RĂŒcksitze

Reisen Kinder unter zwölf Jahren mit, sollten sie vorsichtshalber immer auf der RĂŒcksitzbank Platz nehmen. Das ist in den meisten europĂ€ischen LĂ€ndern Vorschrift. Doch Vorsicht: In Großbritannien gilt das bis zum 15. Geburtstag. In Luxemburg muss man fĂŒr einen Platz in der vorderen Reihe sogar volljĂ€hrig sein, alle JĂŒngeren unter einer KörpergrĂ¶ĂŸe von 1,50 Meter mĂŒssen zusĂ€tzlich auf einem entsprechenden Kindersitz sitzen.

Fahren ab 17 nur in Österreich erlaubt

17 Jahre und schon mit FĂŒhrerschein? Die Bescheinigung zum begleiteten Fahren gilt nur in Deutschland, im Ausland darf nicht damit gefahren werden. SpĂ€testens vor der Grenze muss der Begleiter ans Steuer. Eine Ausnahme gilt nur fĂŒr Österreich. Dort darf man mit dem deutschen B 17-FĂŒhrerschein in Begleitung fahren, ebenso wie österreichische L 17-Fahrer in Deutschland.

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Geschwindigkeitsbegrenzung fĂŒr FahranfĂ€nger

In Frankreich dĂŒrfen AnfĂ€nger in den ersten drei Jahren außerhalb von Ortschaften nur 80 statt 90 Stundenkilometer fahren. Auf Schnellstraßen werden sie auf 100 (statt 110) und auf Autobahnen auf 110 (statt 130) Stundenkilometer herunter gebremst. Auch in Italien gibt es die Dreijahresfrist mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung bei Schnellstraßen auf 90 statt 110 Stundenkilometer und bei Autobahnen auf 100 statt 130 Stundenkilometer. Strenger sind die Regeln in Kroatien. Wer jĂŒnger als 25 Jahre ist, der darf außerorts nur 80, auf Schnellstraßen 110 und auf Autobahnen 120 Stundenkilometer fahren.

Null Promille in Osteuropa

FĂŒr die begleiteten Fahrer gilt 0,0 Promille. Doch nicht nur fĂŒr sie, sondern auch fĂŒr alle Fahrer in der Slowakei, Tschechien, Ungarn, RumĂ€nien und Estland. Und daran sollte man sich halten, sonst wird es unangenehm oder teuer. So gilt das Fahren unter Alkoholeinfluss in Tschechien als Straftat mit bis zu einem Jahr Haft. Und in Spanien (0,5 Promille) kostet der Schluck zuviel 500 und mehr Euro, in Norwegen (0,2 Promille) bis zum 1,5-Fachen des Monatseinkommen, mindestens jedoch knapp 700 Euro. Das Gros der LĂ€nder hat den Grenzwert bei 0,4 bis 0,5 Promille festgelegt. Nur Malta und Großbritannien sind beim Alkoholkonsum großzĂŒgiger, dort sind bis zu 0,8 Promille erlaubt.

Reservekanister verboten

Haben Sie einen Kanister mit Reservekraftstoff? Dann muss er bei Reisen nach Bulgarien, Griechenland, Kroatien und Italien zu Hause bleiben. Gleiches gilt, wenn man in DĂ€nemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Malta, Irland und Großbritannien eine AutofĂ€hre nutzen will.

Lichtpflicht auch am Tag

Schwierigkeiten bekommen Lichtmuffel außerhalb Deutschlands. Lichtpflicht auch am Tag fĂŒr Autos und MotorrĂ€der gilt in Bulgarien (1.11. bis 1.3.), DĂ€nemark, Estland, Finnland, Griechenland (nur MotorrĂ€der), Italien (MotorrĂ€der, fĂŒr Autos außerhalb der Ortschaften), Kroatien, Norwegen, Polen, Portugal (nur MotorrĂ€der), RumĂ€nien (MotorrĂ€der, fĂŒr Autos außerhalb der Ortschaften), Schweden, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn (außerhalb der Ortschaften) und in der Schweiz, dort jedoch nur fĂŒr Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar 1970 erstmals zugelassen worden sind. In Frankreich ist Abblendlicht bei Regen und SchneefĂ€llen sowie in Tunnels und in Galerien vorgeschrieben. Außerdem gibt es noch ein paar Spezialregelungen. So darf man in Polen bei Dunkelheit nur mit Standlicht parken, in Schweden sind eingeschaltete Nebelschlussleuchten nicht erlaubt, und in Großbritannien und Irland muss bei Scheinwerfern mit asymmetrischem Licht der entsprechende Sektor abgeklebt werden.

Handy am Steuer kommt teuer

100 Euro sind bei Handy-Telefonaten ohne Freisprecheinrichtung nun in Deutschland fĂ€llig. Auch in anderen LĂ€ndern wird das Handy am Ohr des Fahrers schĂ€rfer geahndet. Die Niederlande hat das Bußgeld auf 230 Euro erhöht, und Italien greift drastisch durch. Im Land des "telefonino" droht neuerdings eine Strafe von 161 bis zu 648 Euro und zusĂ€tzlich der FĂŒhrerscheinentzug fĂŒr bis zu zwei Monate. In Frankreich werden 135 Euro fĂ€llig, in der Schweiz 100 Franken, in Österreich ab 50 Euro, in Polen bis zu 50 Euro, in Spanien um 90 Euro.

Anschnallpflicht fĂŒr Hunde und andere Sonderregeln

Hilfsbereitschaft kann in Spanien teuer werden. Dort ist das Abschleppen durch Privatfahrzeuge verboten, das Bußgeld betrĂ€gt knapp 100 Euro bis zu rund 600 Euro bei VerkehrsgefĂ€hrdung. Außerdem gilt in Spanien die Anschnallpflicht auch fĂŒr mitfahrende Hunde, und nach hinten ĂŒberstehende Ladungen (max. 10 Prozent) mĂŒssen bei PKWs mit einer rot-weiß schraffierten Warntafel (50 x 50 cm)gekennzeichnet werden. In Italien muss die Warntafel schrĂ€g gestreift sein und an der hinten ĂŒberstehenden Ladung angebracht werden, wenn sie weiter als 30 Prozent der FahrzeuglĂ€nge hinausragt. Außerdem sind dort vom 16. Mai bis 14. Oktober keine Winterreifen erlaubt, die fĂŒr Geschwindigkeiten unterhalb der Höchstgeschwindigkeit des Autos ausgelegt sind. In Kroatien und Tschechien gehört ein Set Reservelampen ins Handschuhfach. FĂŒr Österreich rĂ€t der ADAC die nicht genutzte abnehmbare AnhĂ€ngerkupplung abzunehmen, um Beanstandungen und Bußen zu vermeiden.

Warnweste fĂŒr alle Insassen

Die Warnweste ist auch in Deutschland Pflicht. Ausgenommen sind MotorrĂ€der und Wohnmobile. Sie soll griffbereit sein und bei NotfĂ€llen außerhalb des Fahrzeugs getragen werden. Ähnliches gilt in 16 weiteren europĂ€ischen LĂ€ndern. Doch Achtung: In Bulgarien, Frankreich, Italien, Tschechien und Ungarn reicht eine Weste nicht aus, im Auto muss fĂŒr jeden Insassen eine Weste bereit liegen!

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