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Benzinpreise: Was Benzin im Ausland kostet und wo Sie sparen

Mit dem Auto im Urlaub  

Was Benzin im Ausland kostet und welche Mengen erlaubt sind

19.08.2016, 14:45 Uhr | t-online.de

Benzinpreise: Was Benzin im Ausland kostet und wo Sie sparen. Tanken im Ausland. (Quelle: imago/Eibner)

Tanken im Ausland. (Quelle: imago/Eibner)

Benzin hat in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Preise. Wenn Autofahrer dies bei ihrer Urlaubsfahrt beachten, können sie jede Menge Geld sparen.

So kostet in Deutschland aktuell ein Liter Superbenzin durchschnittlich 1,27 Euro. Wer nach Frankreich (1,265 Euro), Österreich (1,093 Euro), Slowenien (1,174 Euro) oder Kroatien (1,144 Euro) reist, sollte erst nach dem Grenzübertritt voll tanken um Geld zu sparen. Dieselfahrer, die in Deutschland zurzeit durchschnittlich 1,063 Euro für einen Liter Treibstoff bezahlen, kommen in Österreich (1,013 Euro) und Spanien (1,018 Euro) günstiger weg.

Teuer ist Benzin im europäischen Vergleich in den Niederlanden: Dort kostet ein Liter im Mittel 1,554 Euro. Teurer als in Deutschland ist Super auch in Italien (1,53 Euro) und der Schweiz (1,319 Euro). Auch für Dieselfahrer ist Tanken im Ausland vielfach teurer als in Deutschland. Italien führt diese Hitliste mit 1,376 Euro je Liter an, die Schweiz folgt mit 1,319 Euro. In Frankreich werden durchschnittlich 1,159 Euro und in Slowenien 1,08 Euro. Hier lohnt es sich, vor der Grenze noch den Tank zu füllen.

Auch im Ausland gibt es regionale Unterschiede

Die Werte wurden vom Schweizer Automobilclub TCS ermittelt, der ebenso wie der ADAC darauf hinweist, dass es auch im Ausland zu erheblichen regionalen Unterschieden bei den Spritpreisen kommen kann. Reisende sollten sich also vorab über die Preise in den jeweiligen Urlaubs- oder Transitländern informieren. Die Kraftstoffpreise aller europäischen Länder gibt es unter www.adac.de/tanken.

Wer nun glaubt, günstigen Treibstoff im Reservekanister mitnehmen zu können, sollte auf die unterschiedlichen Landesbestimmungen achten. Reservesprit darf in den EU-Ländern Griechenland, Luxemburg und Ungarn sowie in Bulgarien, Kroatien und Rumänien überhaupt nicht mitgeführt werden.

Vorsicht mit Reservekanistern

Auch beim Übersetzen mit der Fähre nach Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland kann die Mitnahme von Reservekraftstoff in Kanistern verboten sein, die Reedereien geben jeweils Auskunft. Auf Fährschiffen nach Großbritannien, Irland, Island sowie nach Zypern ist die Mitnahme von gefüllten Reservekanistern grundsätzlich verboten. 25 Liter im Kanister erlauben die Schweiz, in Liechtenstein und der Türkei sind es 25 Liter Treibstoff, in Mazedonien sind 20 Liter gestattet, in Serbien-Montenegro 5 Liter.

Autofahrer, die durch die Schweiz nach Italien oder Frankreich wollen beziehungsweise aus der Schweiz in das Heimatland zurückkehren, müssen wie bei jedem anderen Grenzübertritt von einem Nicht-EU-Land in einen Mitgliedsstaat der Europäischen Union alle Reservemengen über zehn Liter verzollen. In Deutschland darf man aus Sicherheitsgründen nicht mehr als 20 Liter in Behältern im Pkw mitführen. 

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