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Selenskyj wirft Russland "Nuklear-Terror" vor

Von dpa, afp, lw

04.03.2022Lesedauer: 3 Min.
"Das ist ein Genozid": Wolodymyr Selenskyj tritt am Montag sichtlich erschĂŒttert vor die Presse. (Quelle: t-online)
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Die russische Armee hat das grĂ¶ĂŸte Atomkraftwerk Europas attackiert. Der ukrainische PrĂ€sident verurteilt den Angriff scharf – und dringt auf ein GesprĂ€ch mit Kremlchef Wladimir Putin.

Nach dem russischen Angriff auf das Atomkraftwerk von Saporischschja hat der ukrainische PrÀsident Wolodymyr Selenskyj Russland "Nuklear-Terror" vorgeworfen. Kein anderes Land der Welt habe jemals Atomanlagen beschossen, sagte Selenskyj in einer in der Nacht zum Freitag veröffentlichten Videobotschaft. "Der Terroristen-Staat verlegt sich jetzt auf Nuklear-Terror." Offenbar wolle Russland die Atomkatastrophe von Tschernobyl "wiederholen".


Das dramatische Ausmaß des Ukraine-Kriegs

24 Kilometer von Kiew entfernt steht ein Einwohner vor einem brennenden Wohnhaus.
Zhytomyr: GebÀude liegen in Schutt und Asche.
+52

In Europas grĂ¶ĂŸtem Atomkraftwerk im ukrainischen Saporischschja war zuvor nach einem russischen Angriff ein Feuer ausgebrochen. Nach Behördenangaben ist die Lage jedoch unter Kontrolle, der Brand betreffe nicht die Atomreaktoren. Lesen Sie hier mehr dazu.

Selenskyj erinnert an Tschernobyl

"Europa muss jetzt aufwachen", sagte Selenskyj und erinnerte auch an die Atomkatastrophe in Tschernobyl in den 1980er-Jahren. Im Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine war es am 26. April 1986 zu einer der schlimmsten Katastrophen bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie gekommen. Nach der Explosion eines Reaktorblocks des Atomkraftwerks verteilten sich radioaktive Stoffe ĂŒber Monate ĂŒber weite Teile Europas.

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Wolodymyr Selenskyj: Der ukrainische PrÀsident fordert Putin zum GesprÀch auf.
Wolodymyr Selenskyj: Der ukrainische PrÀsident fordert Putin zum GesprÀch auf. (Quelle: Zuma Wire/imago-images-bilder)

Selenskyj forderte Kremlchef Wladimir Putin zu direkten GesprĂ€chen auf. "Wenn Du nicht (mit Deinen Truppen aus der Ukraine) abhauen willst, setz Dich zu mir an den Verhandlungstisch, ich habe Zeit", sagte der ukrainische PrĂ€sident am Donnerstag vor Journalisten. "Aber nicht auf 30 Meter Abstand wie mit (Frankreichs PrĂ€sidenten Emmanuel) Macron, (Bundeskanzler Olaf) Scholz – ich bin doch ein Nachbar", sagte Selenskyj. "Ich beiße nicht. Ich bin ein ganz normaler Typ. Setz Dich zu mir, sag mir, wovor Du Angst hast", sagte der 44-JĂ€hrige.

"Sagt mir, wie viele Menschen sollen in die Luft fliegen?"

Selenskyj forderte die Nato erneut zu einer Flugverbotszone ĂŒber der Ukraine auf. "Wenn Ihr den Himmel jetzt nicht schließen wollt, dann nennt eine Frist", sagte er. "Sagt mir, wie viele Menschen sollen in die Luft fliegen, wie viele Arme, Beine, Köpfe braucht Ihr, damit das zu Euch durchdringt?"

Russland hatte vor einer Woche mit dem Angriff auf das Nachbarland Ukraine begonnen. Selenskyj sagte, er verstehe Moskaus Forderungen an Kiew nicht. "Wir haben Russland nicht angegriffen, wir wollen es nicht angreifen", sagte der PrÀsident. "Wir in die Nato? Nein. Haben wir Atomwaffen? Nein." Russland fordert eine Demilitarisierung der Ukraine sowie einen Verzicht auf eine Nato-Mitgliedschaft und wirft dem Land vor, es wolle Atomwaffen herstellen.

Energieminister fordert Eingreifen der Nato

Der ukrainische Energieminister Herman Haluschtschenko forderte angesichts des Angriffs auf das Atomkraftwerk Saporischschja ein Eingreifen der Nato. "Deshalb fordern wir nicht nur eine professionelle EinschĂ€tzung der Geschehnisse, sondern ein echtes Eingreifen mit den hĂ€rtesten Maßnahmen, auch durch die Nato und die LĂ€nder, die Atomwaffen besitzen", schrieb Haluschtschenko in der Nacht zum Freitag auf Facebook.

Er habe bereits mit US-Energieministerin Jennifer Granholm telefoniert und um eine Schließung des Luftraums ĂŒber der Ukraine gebeten, schrieb Haluschtschenko. "Wir stehen an der Schwelle einer großen technologischen Katastrophe in der Geschichte der Menschheit." Eine Flugverbotszone gilt als ausgeschlossen, weil es damit zu einer direkten Konfrontation von Nato-Truppen und russischen StreitkrĂ€ften kĂ€me.

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US-Energieministerin Granholm bestĂ€tigte das Telefonat mit ihrem ukrainischen Amtskollegen auf Twitter. "Russische MilitĂ€reinsĂ€tze in der NĂ€he des Kraftwerks sind rĂŒcksichtslos und mĂŒssen aufhören", schrieb Granholm dort. Die Reaktoren des Kraftwerks seien geschĂŒtzt und wĂŒrden nun sicher heruntergefahren.

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba verurteilte den Angriff auf das Atomkraftwerk auf Twitter: "Wenn es explodiert, wird es zehnmal grĂ¶ĂŸer als Tschernobyl! Die Russen mĂŒssen SOFORT das Feuer einstellen, Feuerwehrleute zulassen, eine Sicherheitszone einrichten!", so Kuleba.

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