• Home
  • Politik
  • Ukraine
  • Russischer Au├čenminister Lawrow warnt: Reale Gefahr eines dritten Weltkriegs


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextLufthansa bringt Mega-Jumbo A380 zur├╝ckSymbolbild f├╝r einen TextWaldbrand in Brandenburg au├čer KontrolleSymbolbild f├╝r einen TextGelbe Giftwolke t├Âtet zw├Âlf MenschenSymbolbild f├╝r einen TextUSA: Zug mit 200 Passagieren entgleistSymbolbild f├╝r einen TextOligarchen-Jacht soll versteigert werdenSymbolbild f├╝r einen TextHut-Panne bei K├Ânigin M├íximaSymbolbild f├╝r einen TextARD-Serienstar wird ersetztSymbolbild f├╝r einen TextDeutsche Tennis-Asse souver├ĄnSymbolbild f├╝r einen TextDresden: Baukran kracht gegen WohnhausSymbolbild f├╝r ein VideoDorfbewohner stoppen RiesenkrokodilSymbolbild f├╝r einen TextErster Wolf in Baden-W├╝rttemberg entdecktSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserRoyal-Expertin sorgt sich um KateSymbolbild f├╝r einen TextJetzt testen: Was f├╝r ein Herrscher sind Sie?

Russischer Au├čenminister sieht reale Gefahr eines Atomkrieges

Von dpa
Aktualisiert am 26.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Angst vor einem Dritten Weltkrieg: Der russische Au├čenminister warnt vor der Gefahr eines gr├Â├čeren kriegerischen Konfliktes. (Quelle: Glomex)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

In Europa besteht die M├Âglichkeit eines Atomkrieges. Das sagt der russische Au├čenminister Sergej Lawrow. Er sieht die Waffenlieferungen an die Ukraine als Teil eines Stellvertreterkrieges.

Au├čenminister Sergej Lawrow zufolge droht aktuell eine reale Gefahr eines Dritten Weltkrieges. "Die Gefahr ist ernst, sie ist real, sie darf nicht untersch├Ątzt werden", sagte Lawrow in einem Interview im russischen Fernsehen, das das Au├čenministerium am Montagabend in seinem Telegram-Kanal teilte.

Er erinnerte daran, dass die L├Ąnder der "nuklearen F├╝nf" im Januar das Memorandum ├╝ber die Unzul├Ąssigkeit des Einsatzes dieser Waffen bekr├Ąftigt h├Ątten. "Das ist unsere grunds├Ątzliche Position. Davon gehen wir aus."

Der Vertraute Putins ├Ąu├čerte auch die Hoffnung, dass westliche L├Ąnder die Entsendung ihrer Truppen in die Ukraine nicht zulassen w├╝rden. Der Au├čenminister sagte zudem, dass der Ukraine-Konflikt mit einer Vereinbarung mit der Regierung in Kiew enden werde. Der Inhalt h├Ąnge von der milit├Ąrischen Situation ab.

Lawrow: Wollen keinen Dritten Weltkrieg

Lawrow betonte, dass Russland kein Interesse an einer atomaren Auseinandersetzung habe. "Auf keinen Fall sollten wir einen Dritten Weltkrieg zulassen." Er verwies aber auf von Russland als Provokationen empfundene Rufe des ukrainischen Pr├Ąsidenten Selenskyj nach Nato-Hilfe. Dieser hat immer wieder um weitere und schwerere Waffen gebeten.

"Die Nato f├╝hrt im Grunde genommen einen Krieg mit Russland durch einen Stellvertreter und r├╝stet diesen Stellvertreter auf. Krieg bedeutet Krieg", sagte Lawrow.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Und pl├Âtzlich ist Putin nicht mehr isoliert
Indiens Premier Modi und Frankreichs Pr├Ąsident Macron beim G7-Gipfel: Andere Sicht auf Russlands Krieg.


Loading...
Symbolbild f├╝r eingebettete Inhalte

Embed

Die Nato selbst hat immer wieder erkl├Ąrt, dass sie keine Kriegspartei werden wolle. Ein Grund f├╝r die z├Âgerliche Haltung der deutschen Bundesregierung bei schweren Waffen wie Panzern f├╝r die Ukraine ist die Furcht, dass Russland diese als Provokation oder gar Einmischung der Nato verstehen k├Ânne. Als Reaktion w├Ąre ein ÔÇô auch begrenzter ÔÇô Atomwaffeneinsatz nicht ausgeschlossen. Genau das aber will man im Westen verhindern. Die Aussagen Lawrows k├Ânnten auch dazu dienen, diesen Bedenken weiter Nahrung zu geben.

Vorw├╝rfe an die USA und Gro├čbritannien

Lawrow warf den USA und Gro├čbritannien vor, die Verhandlungen mit der Ukraine zu bremsen. Man wisse mit Sicherheit, dass "weder London noch Washington" dem ukrainischen Pr├Ąsidenten Wolodymyr Selenskyj nahelegen w├╝rden, die Verhandlungen zu beschleunigen, sagte der russische Au├čenminister in dem Interview. "Sie raten Selenskyj jedes Mal, seine Position zu versch├Ąrfen."

Vergleich mit der Kubakrise

Auf einen Vergleich der aktuellen Situation mit der Zeit der Kubakrise angesprochen entgegnete Lawrow, dass es "damals tats├Ąchlich nur wenige Regeln gab, geschriebene Regeln". Aber die "Verhaltensregeln" seien ziemlich evident gewesen ÔÇô in Moskau sei klar gewesen, wie sich Washington verhalte, und Washington sei klar gewesen, wie sich Moskau verhalte. Auch heute gebe es wenige Regeln, sagte Lawrow weiter und verwies auf den atomaren Abr├╝stungsvertrag New Start. Aber "gleichzeitig sind alle anderen Instrumente der R├╝stungskontrolle und Nichtverbreitung praktisch zerst├Ârt".

W├Ąhrend der Kubakrise habe es zudem einen Kommunikationskanal gegeben, dem die F├╝hrer der Sowjetunion und der USA vertrauten. Heute gebe es keinen derartigen Kanal und niemand versuche, ihn zu schaffen, behauptete Lawrow. Die USA versuchen allerdings seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine, eine Kommunikation auf milit├Ąrischer Ebene herzustellen.

In der Kubakrise 1962 standen die USA und die Sowjetunion kurz vor einem Atomkrieg. New Start, der Vertrag ├╝ber die strategische atomare Abr├╝stung, ist das einzige verbliebene gro├če Abkommen zur R├╝stungskontrolle der USA mit Russland. Es begrenzt die Nukleararsenale beider L├Ąnder auf je 800 Tr├Ągersysteme und je 1.550 einsatzbereite Atomsprengk├Âpfe.

Loading...
Symbolbild f├╝r eingebettete Inhalte

Embed

Deutliche Warnung aus Litauen

Kritik an Lawrows Aussagen kommt bereits aus Litauen. "Zu sagen, dass jemand daran denken wird, eine Atomwaffe einzusetzen und so den Sieg zu erringen (ÔÇŽ) Nach dem Atomkrieg wird es keinen Sieg geben, weil alle verlieren werden", sagte Valdemaras Rup┼íys, Kommandeur der litauischen Streitkr├Ąfte, dem Nachrichtensender LRT.

Er fordert, die Sicherheitsarchitektur der Nato in drei klaren Phasen zu modellieren: die aktuelle Bewertung, ein Abschreckungsmittel und ein Verteidigungsplan. Rup┼íys sieht eine mittelfristige Bedrohung durch Russland in den n├Ąchsten ein bis f├╝nf Jahren, sollte es seine milit├Ąrischen Kapazit├Ąten wiederherstellen k├Ânnen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Liesa W├Âlm
EuropaGro├čbritannienKiewMoskauNatoRusslandSergej LawrowUSAUkraineWolodymyr Selenskyj
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website