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Jetzt will Scholz der Ukraine High-Tech-Waffen schicken

Von t-online, mk

01.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Mobiles Luftabwehrsystem vom Typ Iris-T SLM: "Eine solche Feuereinheit könnte als Schutz für eine Großstadt eingesetzt werden."
Mobiles Luftabwehrsystem vom Typ Iris-T SLM: "Eine solche Feuereinheit könnte als Schutz für eine Großstadt eingesetzt werden." (Quelle: imago-images-bilder)
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Die in Deutschland produzierte Iris-T gehört zu den effektivsten Luftabwehrraketen der Welt. Ihre Weitergabe an die Ukraine zeigt, dass sich die Bundesregierung auf einen langen Konflikt einstellt.

Die Bundesregierung will der Ukraine weitere moderne Waffen liefern, darunter die in Deutschland hergestellte Rakete vom Typ Iris-T. "Damit versetzen wir die Ukraine in die Lage, eine ganze Großstadt vor russischen Luftangriffen zu schützen", erklärte Kanzler Scholz dazu am Mittwoch im Bundestag.

Tatsächlich gehört die Iris-T zu den modernsten Flugabwehrraketen der Welt. Ihre Entwicklung reicht zurück in die 90er-Jahre. Nach dem Kalten Krieg stellten westliche Militärs fest, dass die sowjetische Luft-Luft-Rakete R-73 dem Nato-Gegenstück "Sidewinder" deutlich überlegen war, vor allem bei Reichweite und Manövrierfähigkeit. Um diese Lücke zu schließen, entwickelten Deutschland und sechs weitere Nato-Staaten die Iris-T, die von der Rüstungsfirma Diehl Defence am Bodensee produziert wird. 1.250 Stück bestellte die Luftwaffe und erhielt Ende 2005 die ersten Exemplare.

Iris-T könnte der Ukraine die Lufthoheit zurückgeben

Die Ukraine soll allerdings eine bodengestützte Variante der Iris-T erhalten, wie am Mittwoch aus Ampelkreisen verlautete. 2014 stellte Diehl Defence das Iris-T SLM genannte System vor. Es besteht aus insgesamt drei Fahrzeugen: Einer mobilen Abschussrampe auf einem Militär-Lkw mit Platz für acht Raketen, einem Radarfahrzeug und einem Führungsfahrzeug. "Eine solche Feuereinheit könnte, wie vom Kanzler angekündigt, als Schutz für eine Großstadt eingesetzt werden", schreibt der Rüstungsexperte Thomas Wiegold.

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Vom Boden aus abgefeuert erreicht die Iris-T eine Höhe von bis zu 25 Kilometern. Das ist ein entscheidender Vorteil für die Ukraine, denn schultergestützte Flugabwehrraketen wie die Stinger erreichen nur eine Höhe von etwa drei Kilometern. Ein GPS-gestütztes Lenksystem und ein Infrarotsender im Kopf der Rakete machen es obendrein möglich, nicht nur große Flugobjekte wie Kampfjets abzuschießen, sondern auch deutlich kleinere Marschflugkörper, Kurzstreckenraketen und Drohnen.

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Bundeswehr setzt auf Patriot-Luftabwehr

Wie viele Iris-T-Systeme Deutschland der Ukraine liefern will, ist unklar. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters hat Kiew Interesse am Kauf von zehn Exemplare angemeldet. Unklar ist auch, wann die ersten Iris-T die Ukraine erreichen könnten. Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sprach am Mittwoch von mehreren Monaten.

Laut Reuters könnte Kiew die ersten Iris-T im November entgegennehmen und im Laufe der kommenden drei Jahre weitere Systeme geliefert bekommen. Das würde heißen, dass die Bundesregierung nicht an eine baldige Friedenslösung in der Ukraine glaubt.

Die Bundeswehr selbst verfügt nicht über die bodengestützte Variante der Iris-T, sie setzt zur Luftabwehr auf das Patriot-System. Die Luftwaffe nutzt die Iris-T aber in ihrer ursprünglichen Variante als Luft-Luft-Rakete, die von Tornado- oder Eurofighter-Flugzeugen abgefeuert werden kann.

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Von Lisa Becke, Carl Lando Derouaux
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