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Ukraine fordert Russlands Präsident Putin zu Friedensgesprächen auf

Russische Truppenbewegungen  

Ukraine fordert Putin zu Friedensgesprächen auf

16.04.2021, 18:15 Uhr | AFP, rtr

Ukraine fordert Russlands Präsident Putin zu Friedensgesprächen auf. Russische Militärfahrzeuge in Maslovka, nicht weit von der Grenze zur Ukraine: Russland nennt die Truppenbewegung nun eine Übung. (Quelle: Reuters)

Russische Militärfahrzeuge in Maslovka, nicht weit von der Grenze zur Ukraine: Russland nennt die Truppenbewegung nun eine Übung. (Quelle: Reuters)

Der ukrainische Präsident Selenskyj will mit Russland über die jüngsten Spannungen sprechen. Gemeinsam mit Kanzlerin Merkel fordert er den Abzug der russischen Truppen aus der Grenzregion zur Ukraine. 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich zu Friedensgesprächen mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin über die jüngsten Spannungen bereiterklärt. Er halte ein Vier-Parteien-Gespräche für realistisch, sagte er am Freitag nach einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris. Auch ein getrenntes Gespräch zwischen Putin und US-Präsident Joe Biden könne helfen.

Nach einer Videokonferenz von Selenskyj, Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte die Bundesregierung, man fordere gemeinsam einen Abzug der russischen Truppen von der Grenze zur Ukraine. Ziel sei eine "Deeskalation der Lage", teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Merkel und Macron unterstrichen demnach ihre "Unterstützung für die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine".

Die Spannungen im Konflikt zwischen der Regierung in Kiew und von Russland unterstützten Separatisten im Osten der Ukraine haben zuletzt zugenommen. Russland hat nach ukrainischen Angaben an der Grenze mehr als 40.000 Soldaten zusammengezogen. Ein Teil der früheren Verhandlungen wurden im sogenannten Normandie-Format mit Russland, der Ukraine, Deutschland und Frankreich abgehalten. Ein entsprechendes Vierer-Treffen fand jedoch zuletzt Dezember 2019 statt. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP und Reuters

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