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US-Wahlkampf: Warum sich Ivanka Trump gegen die Pläne ihres Vaters sträubt


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Warum sträubt sich Ivanka Trump gegen die Pläne ihres Vaters?

Von t-online, aj

Aktualisiert am 21.11.2022Lesedauer: 4 Min.
Ivanka Trump: Die ehemalige Beraterin von Ex-Präsident Trump will nicht mehr im Weißen Haus arbeiten.
Ivanka Trump: Die ehemalige Beraterin von Ex-Präsident Trump will nicht mehr im Weißen Haus arbeiten. (Quelle: Katerina Sulova/imago images)
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Donald Trump kandidiert erneut für das Amt des US-Präsidenten, doch seine Lieblingstochter will ihn nicht im Wahlkampf unterstützen. In den USA wird nun über die Gründe spekuliert.

Donald Trump will zurück ins Weiße Haus. Das kündigte der 76-jährige Ex-US-Präsident vor geladenen Gästen bei einem Auftritt in seinem Privatanwesen in Florida an. Bei seinem großen Auftritt waren seine Frau Melania und sein Sohn Eric Trump an seiner Seite. Beide erwähnte der Republikaner zudem in seiner Rede. Trump Jr. verpasste den Auftritt aufgrund eines Flugausfalls. Auch das war nichts Ungewöhnliches. Für Aufsehen sorgte an dem Abend ein anderes Familienmitglied: "First Daughter" Ivanka Trump. Sie fehlte im Saal in Mar-a-Lago.

Dass die 41-Jährige sich an dem großen Abend ihres Vaters nicht blicken ließ, war kein Zufall. Denn wie Ivanka selbst auf Instagram verkündete, will sie beim zweiten Anlauf des Trump-Teams nicht dabei sein. Seitdem wird in den USA spekuliert, warum Ivanka Trump ihren Vater im Wahlkampf nicht unterstützt. Ein ehemaliger Berater des Ex-US-Präsidenten glaubt sogar, dass sie dem FBI Informationen gegeben haben könnte.

In Trumps erster Amtszeit von 2017 bis 2021 arbeitete Ivanka Trump als Präsidenten-Beraterin und wurde als aufstrebender Stern in der US-Politik gehandelt. Sie stand im Rampenlicht, hielt oftmals Reden für ihren Vater. Auch ihr Mann Jared Kushner war als enger Berater des damaligen Präsidenten angestellt.

Ivanka Trump: Will meinen Vater außerhalb der Politik unterstützen

"Ich liebe meinen Vater sehr. Dennoch entscheide ich mich dieses Mal, meinen kleinen Kindern und dem Privatleben, das wir uns als Familie aufbauen, den Vorrang zu geben. Ich plane nicht, in die Politik zu gehen", schrieb die Trump-Tochter in ihrer inzwischen gelöschten Instagram-Story als Antwort auf die Spekulationen. Sie werde ihren Vater künftig außerhalb der Politik unterstützen. "Ich bin dankbar, dass ich die Ehre hatte, dem amerikanischen Volk zu dienen und werde immer stolz darauf sein, was unsere Regierung erreicht hat", war weiter zu lesen.

Der US-Nachrichtensender CNN zitierte eine anonyme Quelle aus dem Umfeld der Familie mit den folgenden Worten: "Sie weiß, dass es zu diesem Zeitpunkt nichts ist, was ihr oder ihrer Familie dienen würde." Ivanka wolle "nie wieder in dieses Leben zurückkehren".

Die "New York Post" berichtete, Trump habe bei der Hochzeit seiner jüngsten Tochter Tiffany versucht, seine Tochter und seinen Schwiegersohn Jared Kushner für seine Pläne zu gewinnen. Er habe das Paar regelrecht angebettelt bei seiner Ankündigung, mit auf der Bühne zu stehen, heißt es in dem Bericht. "Trump dachte, er könnte Ivanka an diesem Wochenende überzeugen, zurückzukommen und für ihn Wahlkampf zu machen, da sie letztes Mal nach ihm die meistgefragte Rednerin war", wird eine unbekannte Quelle zitiert. Die beiden hätten sich dem Bericht zufolge gegen sein Anliegen gesträubt, das habe für Spannungen hinter den Kulissen gesorgt.

Zu Ivanka Trumps Rückzugsgründen wird in einem weiteren Bericht der "New York Post" auch eine anonyme Quelle zitiert: "Ivanka hasste all die Kritik und die Drohungen und war unglücklich darüber, dass sich viele ihrer Freunde von ihnen abwandten", heißt es. Trump wolle nun ein "normales Leben".

Cohen: Glaube, dass Jared und Ivanka Maulwürfe sind

In einem Interview mit dem US-Sender MSNBC hat Donald Trumps ehemaliger Anwalt, Michael Cohen, eine gewagte These aufgestellt: "Ich glaube, dass Jared und Ivanka möglicherweise die Maulwürfe sind", sagte er mit Blick auf die Razzia vor etwa drei Monaten in Trumps Anwesen. Offenbar glaubt Cohen, dass Ivanka Informationen an das FBI gegeben haben könnte. Als die Ermittler Mar-a-Lago durchsuchten, entdeckten sie geheime Regierungsdokumente.

Laut Cohen könnte der Grund aber auch ein einfacher sein: Die beiden hätten während ihrer Zeit in Washington rund 640 Millionen US-Dollar verdient. Zudem sei Kushners Vater Charles von Donald Trump begnadigt worden. Das Paar habe erreicht, was es wollte.

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Rückhalt für Trump bei den Republikanern schwindet

Trump ist in diverse rechtliche Auseinandersetzungen verstrickt – wegen der Mitnahme geheimer Regierungsdokumente, der Kapitol-Attacke, dubioser Geschäftspraktiken, wegen seiner Versuche, den Ausgang der Wahl 2020 nachträglich zu kippen. Er hatte die Wahl 2020 gegen den Demokraten Joe Biden verloren. Seine Wahlniederlage hat er bis heute nicht eingeräumt. Erst vergangene Woche hatte er angekündigt, bei den Wahlen 2024 erneut für die Republikaner ins Rennen gehen zu wollen.

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Auch die jüngsten Kongresswahlen haben gezeigt, dass viele Amerikaner Trumps Behauptungen und Hetze über die Wahl nicht mehr hören wollen. Zahlreiche extreme Kandidaten, die er stützte und die seine Wahlleugnung teilten, fielen durch.

Viele Parteikollegen machen Trump offen für das Debakel verantwortlich. Die Zahl der Republikaner, die öffentlich dazu aufrufen, Trump hinter sich zu lassen, wächst jedoch jeden Tag – inzwischen sind zunehmend prominente dabei. Selbst Trumps früherer Vize, Mike Pence, der seinem Chef einst treu ergeben war, sagte gerade erst in einem Interview, er glaube, dass es in der Zukunft bessere Alternativen gebe als Trump. Pence macht inzwischen keinen Hehl mehr daraus, dass er selbst über eine Präsidentschaftsbewerbung für 2024 gegen Trump nachdenkt.

Trump hat insgesamt fünf Kinder. Aus der ersten Ehe mit Ivana Trump stammen die Söhne Donald Jr. und Eric sowie Tochter Ivanka. Aus der zweiten Ehe mit Marla Maples ging Tochter Tiffany hervor. Mit seiner dritten Ehefrau Melania Trump hat er Sohn Barron.

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Verwendete Quellen
  • instagram.com: Ivanka Trump
  • youtube.com: MSNBC-Sendung mit Michael Cohen
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  • Bastian Brauns
Von Bastian Brauns, Washington
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