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INSA-Umfrage: Union verliert leicht, Scholz punktet nach Flut

Vor der Bundestagswahl 2021  

Umfrage: Scholz punktet nach Flut, Laschet verliert

25.07.2021, 01:23 Uhr | rtr

INSA-Umfrage: Union verliert leicht, Scholz punktet nach Flut. Unwetter in Bayern (Quelle: dpa/Felix Hörhager)

Olaf Scholz (SPD) macht sich in Schönau ein Bild der Lage durch das Unwetter (Archivbild). Der Kanzlerkandidat steigt in der Gunst der Wähler. (Quelle: Felix Hörhager/dpa)

Mehr als die Hälfte der Deutschen bewerten Laschets Handeln in der Flutkatastrophe als negativ. In einer Direktwahl würden die Deutschen derzeit weder Laschet noch Baerbock zum Kanzler wählen. 

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hat in der Flutkatastrophe an Ansehen verloren. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Insa für die "Bild am Sonntag" hervor. Demnach bewerten 57 Prozent der Befragten das Agieren Laschets mit Blick auf die Überschwemmungen in Teilen Deutschlands negativ, nur 23 Prozent sehen sein Auftreten positiv.
 

 
Dagegen wird das Handeln des SPD-Kandidaten Olaf Scholz und der scheidenden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) überwiegend positiv bewertet, wie eine Umfrage des Instituts Insa für die "Bild am Sonntag" ergab. Bei den Parteipräferenzen für die Bundestagswahl verlor die Union leicht, während die Werte von Grünen und SPD unverändert blieben.

Scholz in Kanzlerfrage vor Baerbock und Laschet

Baerbocks Verhalten wurde von 46 Prozent als negativ und 22 Prozent als positiv angesehen. Das Auftreten von Bundesfinanzminister Scholz hingegen wurde lediglich von 29 Prozent negativ, aber von 39 Prozent positiv beurteilt. Die besten Noten erhielt Merkel, deren Agieren von 25 Prozent als negativ und von 60 Prozent als positiv bewertet wurde.

Im Falle einer Direktwahl des Kanzlers würden 21 Prozent für Scholz, 15 Prozent für Laschet und 14 Prozent für Baerbock stimmen. Die Forscher befragten am Samstag 1.005 Menschen. Anderthalb Wochen zuvor hatten Unwetter Überschwemmungen mit schweren Schäden ausgelöst, in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Zahlreiche Menschen starben.

Bei der Sonntagsfrage, die das Institut im Auftrag der Zeitung vom 19. bis 23. Juli insgesamt 1354 Menschen stellte, büßten CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt ein. Sie kamen nun auf 27 Prozent. Die FDP legte als einzige Partei zu und verbesserte sich um einen Punkt auf 13 Prozent. Unverändert blieben die Werte von Grünen (18 Prozent), SPD (17 Prozent), AfD (11 Prozent) und Linkspartei (7 Prozent). 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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