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Bundestagswahl 2021: AKK, Altmaier und Klöckner könnten aus dem Bundestag fliegen

Bundestagswahl 2021  

Diese CDU-Politiker könnten ihre Wahlkreise verlieren

19.09.2021, 17:49 Uhr | AFP

Bundestagswahl 2021: AKK, Altmaier und Klöckner könnten aus dem Bundestag fliegen. Julia Klöckner, Landwirtschaftsministerin: Mehrere CDU-Politiker können in ihren Wahlkreisen wohl keine Direktmandate holen. (Quelle: imago images/Jürgen Heinrich)

Julia Klöckner, Landwirtschaftsministerin: Mehrere CDU-Politiker können in ihren Wahlkreisen wohl keine Direktmandate holen. (Quelle: Jürgen Heinrich/imago images)

Es sind Namen, die jeder kennt: Mehrere prominente CDU-Politiker könnten bei der Bundestagswahl ihre Wahlkreise verlieren, aus dem Bundestag fliegen. Dutzende Direktmandate stehen auf dem Spiel.

Mehrere prominente Politikerinnen und Politiker der CDU müssen einem Bericht zufolge bei der Bundestagswahl um ihre Direktmandate zittern. Unter anderem liegen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner in ihren Wahlkreisen in aktuellen Projektionen nicht auf Platz eins, wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtet. Sie beruft sich auf Datenerhebungen der Analysefirmen Wahlkreisprognose und Election.

Betroffen seien demnach auch CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz, der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Mathias Middelberg, und der CDU-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, Philipp Amthor. Grund sei die allgemeine Schwäche der Union in den Umfragen.

Die meisten prominenten Unionspolitiker seien allerdings über ihre Landeslisten abgesichert, schrieb die Zeitung. Sie würden damit auch ohne Direktmandat in den Bundestag einziehen.

Über 29 Direktmandate stehen auf dem Spiel

Auch mehrere CDU-Politiker, die sich erstmals für den Bundestag bewerben, würden nach den Projektionen kein Direktmandat gewinnen. Dazu gehörten der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen und CDU-Bundesvorstandsmitglied Serap Güler.

Insgesamt verlieren CDU und CSU der Analysefirma Election zufolge 29 Direktmandate mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 85 Prozent, wie die "FAS" weiter berichtete. Stattdessen gingen die Direktmandate an die SPD, in Baden-Württemberg einige an die Grünen, in Sachsen an die AfD. Bei dutzenden weiteren Mandaten bestehe ebenfalls die Gefahr des Verlustes, aber mit geringerer Wahrscheinlichkeit.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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