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Au├čenminister Maas richtet deutliche Worte an Trump

Von dpa
Aktualisiert am 20.12.2018Lesedauer: 3 Min.
Au├čenminister Heiko Maas: "Der IS ist zur├╝ckgedr├Ąngt, aber die Bedrohung ist noch nicht vorbei."
Au├čenminister Heiko Maas: "Der IS ist zur├╝ckgedr├Ąngt, aber die Bedrohung ist noch nicht vorbei." (Quelle: photothek/imago-images-bilder)
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US-Pr├Ąsident Trump will seine Truppen aus Syrien abziehen ÔÇô ├╝berst├╝rzt und gef├Ąhrlich findet das der deutsche Au├čenminister. Er warnt vor einer St├Ąrkung des IS.

Bundesau├čenminister Heiko Maas hat sich ├╝berrascht vom angek├╝ndigten Truppenabzug der USA aus Syrien gezeigt und die Entscheidung von US-Pr├Ąsident Donald Trump mit deutlichen Worten kritisiert. "Es besteht die Gefahr, dass die Konsequenzen dieser Entscheidung dem Kampf gegen den IS schaden und die erreichten Erfolge gef├Ąhrden", sagte Maas am Donnerstag in Berlin. Trump selbst verteidigte seinen Entschluss auf Twitter.

"Der IS ist zur├╝ckgedr├Ąngt, aber die Bedrohung ist noch nicht vorbei", sagte Maas. Nach wie vor gebe es Strukturen im Untergrund und die Terroristen seien im Osten Syriens aktiv. Die Sunnitenmiliz Islamischer Staat (IS) hatte in Syrien und Irak zeitweise gro├če Gebiete erobert und dort eine Terrorherrschaft errichtet; sie hat aber mittlerweile ihr Herrschaftsgebiet weitgehend verloren.

Trump: "Sind nicht der Polizist des Nahen Ostens"

Trump hatte am Vortag den vollst├Ąndigen Abzug der US-Truppen aus Syrien angek├╝ndigt und erkl├Ąrt, die USA h├Ątten den IS in Syrien besiegt. Auf Twitter verteidigte er den Entschluss und schrieb, die USA seien nicht "der Polizist des Nahen Ostens". Die Entscheidung, aus Syrien abzuziehen, sei keine ├ťberraschung. Daf├╝r trete er seit Jahren ein.

In seinem Tweet warf er die rhetorische Frage auf, ob die USA "Polizist im Nahen Osten" sein wollten und daf├╝r "nichts bekommen, au├čer dem Verlust kostbarer Leben und Tausender Milliarden Dollar". Die US-Armee sch├╝tze ├╝berdies Menschen, die dies "in den meisten F├Ąllen" nicht zu sch├Ątzen w├╝ssten. "Wollen wir f├╝r immer dort bleiben? Es ist Zeit f├╝r andere, nun zu k├Ąmpfen."

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"Anders als die Fake News sagen, sind Russland, der Iran, Syrien und viele andere nicht gl├╝cklich dar├╝ber, dass die USA gehen", twitterte Trump. Denn jetzt m├╝ssten sie "den IS und andere, die sie hassen, ohne uns bek├Ąmpfen". Das russische Au├čenministerium hatten den Beschluss jedoch ausdr├╝cklich gelobt. Eine Sprecherin sagte Medien zufolge, nun gebe es eine echte Perspektive f├╝r eine politische Einigung.

Abzug ordnet Lage in Syrien neu

Der R├╝ckzug k├Ânnte erhebliche Auswirkungen auf die Kr├Ąfteverh├Ąltnisse in Syrien haben, wo Rivalen der USA wie Russland und der Iran in den vergangenen Jahren erheblich an Einfluss gewonnen haben. Er stellt auch den Fortbestand der kurdischen Milizen infrage, die dort bislang mit Unterst├╝tzung der USA gegen den IS k├Ąmpfen.

Nicht nur bei am Anti-IS-Kampf beteiligten Verb├╝ndeten wie Deutschland, Frankreich und Gro├čbritannien stie├č die Entscheidung auf Kritik. Auch zahlreiche Politiker und Experten in den USA kritisierten den Abzug als verfr├╝ht, da er die IS-Miliz st├Ąrken und dem Iran, Russland und Syriens Machthaber Baschar al-Assad freie Hand geben werde.


Aus dem Ausw├Ąrtigen Amt hie├č es dazu, man stehe in engem Kontakt mit den USA und habe noch viele Fragen. "Wir werden in den n├Ąchsten Tagen und Wochen beraten m├╝ssen, welche Folgen die Entscheidung f├╝r die Strategie der Anti-IS-Koalition hat." Deutschland ist mit "Tornado"-Aufkl├Ąrungsflugzeugen und einem Tankflugzeug am internationalen Kampf gegen den IS im Irak und in Syrien beteiligt. Zudem bilden deutsche Soldaten im Irak die dortigen Streitkr├Ąfte aus.

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