Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland

HomePolitikDeutschlandInnenpolitik

Streit um Bürgergeld soll an einem Abend gelöst werden


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextKatar: Gas-Deal mit DeutschlandSymbolbild für einen TextIran: Hunderte Tote bei ProtestenSymbolbild für einen TextStrafbefehl: AfD-Politiker tritt zurückSymbolbild für einen Text"Top Gun"-Darsteller ist totSymbolbild für einen TextPapst beschuldigt Muslime und BurjatenSymbolbild für einen TextARD: Diese Sendungen fallen heute ausSymbolbild für einen TextVattenfall: Preiserhöhung verschleiertSymbolbild für einen TextKrankheitswelle bringt Ärzte an GrenzenSymbolbild für einen TextAltes Liebeslied wird zur ProtesthymneSymbolbild für ein Video"Bild der Verwüstung" nach MassencrashSymbolbild für einen TextZwölfjährige seit Tagen vermisstSymbolbild für einen Watson TeaserVanessa Mai rastet in neuer Show ausSymbolbild für einen TextDieses Städteaufbauspiel wird Sie fesseln
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Streit um Bürgergeld soll an einem Abend gelöst werden

Von dpa
17.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil im Bundesrat: Der Streit um das Bürgergeld soll an nur einem Abend gelöst werden.
Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil im Bundesrat: Der Streit um das Bürgergeld soll an nur einem Abend gelöst werden. (Quelle: MICHELE TANTUSSI/Reuters)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Vorstellungen zum Bürgergeld von Union und Ampel-Parteien gehen deutlich auseinander. Trotzdem soll eine schnelle Lösung gefunden werden.

Der Streit um das geplante Bürgergeld soll in der kommenden Woche in einer abendlichen Sitzung gelöst werden. Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat, der einen Kompromiss zu dem Sozialgesetz finden soll, werde am kommenden Mittwoch um 19 Uhr zusammentreten, wie der Bundesrat am Donnerstag in Berlin mitteilte. Nach dem Willen der Bundesregierung soll die Länderkammer bereits am darauffolgenden Freitag (25.11.) abschließend über das Bürgergeld-Gesetz beraten. Das Bürgergeld soll das heutige Hartz-IV-System ablösen.

Die geplante Reform sieht unter anderem höhere Regelsätze und eine eingehende Betreuung von Arbeitslosen vor. Die Union hatte die Vorlage von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) abgelehnt, da Betroffenen ein in ihren Augen zu großes Schonvermögen zugestanden werden soll. Außerdem müssten sie nach Ansicht der Union künftig zu wenige Sanktionen bei Pflichtverletzungen fürchten. Im Bundesrat fand der Entwurf infolgedessen keine Mehrheit, nachdem er im Bundestag bereits beschlossen worden war.

Schwesig soll Vorsitz in Vermittlungsausschuss übernehmen

Der Sitzung des Vermittlungsausschusses gehen intensive Gespräche auf informeller Ebene voraus, wie es aus Koalitionskreisen hieß. Den Vorsitz des Gremiums soll Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) übernehmen, wie unter anderem die "Rheinische Post" (Online) berichtete.

"Unsere Positionen zu den Grundsicherungsleistungen sind hinreichend bekannt und weichen von den Vorstellungen der Bundesregierung erheblich ab", sagte der Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei (CDU), der "Rheinischen Post" (Freitag). "Vor allem bei den Sanktionsmöglichkeiten und beim vermeintlichen Schonvermögen leben wir offenbar auf zwei verschiedenen Planeten." Die Union erwäge, erneut ihren Antrag einzubringen, nach dem zum 1. Januar nur die Regelsätze erhöht werden und alle anderen Reformbestandteile davon abgetrennt werden sollen.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Nach drei Vermittlungsverfahren wäre Gesetz gescheitert

Nach dem vorläufigen Scheitern der Pläne im Bundesrat hatte Heil alle Beteiligten zu "sachgerechten Lösungen" aufgerufen, so dass das Bürgergeld zum 1. Januar in Kraft treten könne. Frei sagte: "Es war die Entscheidung der Ampel-Koalition, die Reform erst auf den allerletzten Drücker auf den Weg zu bringen."

Im Vermittlungsausschuss sitzen jeweils 16 Mitglieder von Bundestag und Bundesrat. Einem Kompromiss müsste zunächst der Bundestag und dann der Bundesrat zustimmen. Ohne Einigung im Vermittlungsausschuss entscheidet laut Grundgesetz der Bundesrat nochmals über den Gesetzentwurf in seiner ursprünglichen Fassung. Erhält ein zustimmungspflichtiges Gesetz nach maximal drei Vermittlungsverfahren nicht die nötige Stimmenzahl im Bundesrat, ist es endgültig gescheitert.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
49-Euro-Ticket kommt womöglich erst im Mai
  • Johannes Bebermeier
Von Johannes Bebermeier, Miriam Hollstein
BundesratBundesregierungBundestagHartz IVHubertus HeilManuela SchwesigSPD
Politiker

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website