Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Innenpolitik >

Merkel im Flutgebiet: "Wiederaufbau wird lange dauern"

In Nordrhein-Westfalen  

Merkel im Flutgebiet: "Wiederaufbau wird lange dauern"

05.09.2021, 16:50 Uhr | AFP, dpa, t-online

Knapp zwei Monate liegt die Flutkatastrophe zurück. Kanzlerin Merkel und Ministerpräsident Laschet haben nun erneut stark betroffene Gebiete in Nordrhein-Westfalen besucht.

Für den Wiederaufbau der vom Hochwasser verwüsteten Gebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist nach Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein langer Atem erforderlich. "Der Wiederaufbau wird lange dauern", sagte Merkel am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Hagen.

Merkel hatte zuvor zusammen mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) Gebiete besucht, die von der Hochwasserkatastrophe im Juli besonders schwer getroffen worden waren. In Hagen besichtigte sie eine Brücke, die bei der Flut schwer beschädigt worden war, aber fast wieder fertig ist. Beeindruckt zeigte sie sich von einem Gespräch mit den Kollegen zweier bei der Flut umgekommener Feuerwehrleute im Sauerland.

Merkel: "Armin Laschet weiß um meine Unterstützung"

Tagelanger extremer Regen hatte Mitte Julie schwere Überflutungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgelöst. Bei der Flutkatastrophe starben etwa 180 Menschen, davon 48 in Nordrhein-Westfalen. Zahlreiche Häuser, Straßen und andere Infrastruktur wurde zerstört. Bund und Länder haben einen Wiederaufbaufonds von 30 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. 

Merkel bekräftigte bei dem gemeinsamen Auftritt ihre Unterstützung für den Unionskanzlerkandidaten: "Armin Laschet führt dieses größte Bundesland der Bundesrepublik Deutschland sehr erfolgreich. Und wer so ein Land führen kann, kann auch die Bundesrepublik Deutschland als Kanzler führen." In den nächsten drei Wochen bis zur Bundestagswahl sei "voller Einsatz auf allen Ebenen gefragt, sowohl beim Regieren als auch bei den Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern", sagte Merkel.

"Wir haben ja viele Dinge gleichzeitig zu machen: Es gibt Corona, es gibt das Hochwasser und dann gibt es auch noch eine Bundestagswahl. Aber ich denke, dass wir das gemeinsam gut angehen werden. Und Armin Laschet weiß um meine Unterstützung."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP


Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: