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Luftwaffe nimmt an Nato-Übung auf dem Schwarzen Meer teil


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Luftwaffe nimmt an Nato-Übung über Schwarzen Meer teil

Von dpa, t-online
02.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Schwarzes Meer: Die Niederlande werfen Russland "Scheinangriffe" vor, doch das russische Verteidigungsministerium widerspricht. (Quelle: Reuters)
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Mit Schiffen und Flugzeugen aus mehreren Nationen hat die Nato ein Übungsmanöver am Schwarzen Meer begonnen. Beteiligt war auch die Luftwaffe. Zuletzt hatte es dort mehrfach Konflikte mit Russland gegeben.

Bei einer Übung über dem Schwarzen Meer hat die Luftwaffe mit Nato-Partnern das militärische Zusammenspiel von Flugzeugen und Marine trainiert. Daran seien am Freitag auch Flugzeuge aus Großbritannien, Griechenland, Rumänien sowie der Türkei und Schiffe aus Rumänien, Italien und der Türkei beteiligt gewesen, teilte ein Nato-Sprecher mit. Mit der Übung solle in dem Gebiet Flagge gezeigt werden, sie solle aber verantwortungsbewusst und deeskalierend abgehalten werden.

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Der Schwarzmeerraum ist seit Wochen Schauplatz wachsender Spannungen zwischen Russland und der Nato. Deutschland hat inzwischen drei Eurofighter auf den rumänischen Militärflughafen Constanta verlegt, um zusammen mit der britischen Air Force Schutzflüge an der Südostflanke der Nato zu übernehmen. Das "Air Policing" war seit längerer Zeit geplant.

Mehrere Zwischenfälle

Bereits am Montag hatte – wenige Tage nach einem Zwischenfall mit einem britischen Kriegsschiff im Schwarzen Meer – das internationale Manöver "Sea Breeze" (Meeresbrise) begonnen, das von den USA und der Ukraine geführt wird. Am folgenden Tag hatten russische Kampfjets nach Darstellung des niederländischen Verteidigungsministeriums "Scheinangriffe" gegen ein Kriegsschiff im Schwarzen Meer geflogen.

Politisch wird ein immer aggressiveres Auftreten Russlands beklagt. Für konstante Verstimmungen zwischen Rumänien und Russland sorgt der seit 2015 funktionierende Anti-Raketen-Schutzschild der USA im südrumänischen Deveselu. Moskau wertet diesen als Bedrohung, Rumänien und die USA betonen stets, dass er nur der Verteidigung diene. Russland selbst hat moderne Luftverteidigungsstellungen an den Grenzen zum Nato-Gebiet aufgestellt, die bis weit in Nato-Staaten hinein wirken können.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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