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Streik bei der Bahn: Weiter Zugausfälle und Verspätungen im Fernverkehr

Nach dem Streik-Chaos bei der Bahn  

Weiter Zugausfälle und Verspätungen im Fernverkehr

11.12.2018, 11:15 Uhr | rtr, dpa, AFP, t-online.de, nhr

Warnstreik vorbei: Zugverkehr nach wie vor unregelmäßig (Bildquelle: localpic/Imago)
Warnstreik beendet: Zugverkehr nach wie vor unregelmäßig

Der Warnstreik der Bahn-Gewerkschaft dauerte nur wenige Stunden, doch wer am Montagmorgen eine Reise antreten oder zur Arbeit gelangen wollte, musste auch in den Stunden danach noch viel Geduld aufbringen. (Quelle: Reuters)

Der Warnstreiks ist beendet, der Verkehr läuft nur langsam wieder an: Die Reaktionen der Reisenden sind unterschiedlich. (Quelle: Reuters)


Der Warnstreik bei der Bahn hat Deutschland am Montagmorgen in weiten Teilen lahmgelegt. Im Fernverkehr sind die Auswirkungen sogar am Dienstag noch zu spüren. 

Einen Tag nach den bundesweiten Warnstreiks bei der Bahn kommt es auch am Dienstag noch zu einzelnen Zugausfällen und Verspätungen im Fernverkehr. "Die Züge des Regional- und S-Bahnverkehrs fahren wieder planmäßig", teilte die Gewerkschaft EVG mit.

Im Fernverkehr seien dagegen noch vereinzelt die Nachwirkungen des Streiks vom Montag zu spüren. "Die Züge sind noch nicht da, wo sie sein sollen, das Personal auch nicht", sagte ine Sprecherin der Bahn. Im Laufe des Tages werde sich aber alles wieder einpendeln. Reisende sollten kurz vor ihrer Fahrt prüfen, ob und wann ihr Zug tatsächlich fährt.

++ EVG und Bahn verhandeln weiter ++

Die Tarifverhandlungen für rund 160.000 Mitarbeiter der Deutschen Bahn gehen am Dienstag weiter. Der Tarifkonflikt mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) war am Montag eskaliert. Nun treffen sich beide Seiten am Nachmittag (14 Uhr) in Berlin wieder am Verhandlungstisch.

++ 1400 Züge waren betroffen – weiter Verspätungen im Fernverkehr++

Vier Stunden nach Ende des Warnstreiks der Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft stabilisiert sich der Zugverkehr nach Angaben der Deutschen Bahn. Beim Fernverkehr komme es aber weiterhin zu Verspätungen und auch zu einzelnen Zugausfällen, teilte der Konzern am Montagmittag mit. Der Regionalverkehr sei wieder angelaufen, der S-Bahn-Verkehr in den Ballungsräumen wie etwa in Berlin, München, Hannover und Frankfurt am Main sei "gut gestartet".

Die Auswirkungen der vierstündigen Arbeitsniederlegung auf den Regionalverkehr waren in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg am schlimmsten, wie die Bahn erklärte. Insgesamt waren von dem Warnstreik bundesweit über 1400 Züge der Deutschen Bahn betroffen, darunter auch Güterzüge.

Die kostenfreie Sonderhotline unter der Nummer 08000-996633 bleibt bis Montag 24 Uhr geschaltet, teilte die Bahn mit. Bis in die Mittagsstunden nutzten demnach rund 12.000 Anrufer den Service.

++ Die EVG will wieder an den Verhandlungstisch ++

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft zeigt sich nach Ende des Streiks wieder gesprächsbereit: "Wir sind bereit, ab morgen am frühen Nachmittag zu verhandeln", sagte Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba am Montag in Berlin. Weitere Warnstreiks seien vorerst nicht geplant. Ob die Bahn ein neues Angebot vorgelegt habe, wollte Rusch-Ziemba nicht sagen.

++ DGB-Chef Hoffmann selbst von Streik betroffen ++

Deutschlands oberster Gewerkschafter Reiner Hoffmann ist am Montag selbst vom Bahnstreik betroffen gewesen. Er sagte: "Natürlich ist es dann erstmal ärgerlich, wenn ich dann nicht pünktlich zur Arbeit komme. Aber der Ärger richtete sich weniger gegen meine Gewerkschaft, die EVG, sondern vor allen Dingen gegen den Bahnvorstand, dass hier kein anständiges Angebot auf den Tisch gelegt wurde, bei dem die Menschen am Verhandlungstisch sagen: Darauf können wir uns verständigen, hier können wir uns einigen." Die EVG ist eine von acht Mitgliedsgewerkschaften des DGB.

++ Ein bisschen Spaß muss sein: Lustige Reaktionen auf den Warnstreik bei der Bahn ++

Die Kollegen von Watson haben sich die humorvolle Seite des Streiks bei der Deutschen Bahn angesehen. Eine Auswahl: 

++ Trotz massiver Verspätungen und zahlreicher Zugausfälle gibt es auch Verständnis für die Streikenden ++

Uns haben viele Kommentare zu dem Thema erreicht. Neben Ärger gibt es auch Verständnis für die Streikenden. Zwei Leser-Kommentare:

giselamaria: "Ich finde das in Ordnung. Das ist das Recht von Gewerkschaften und ihren Mitgliedern. Anders geht es leider nicht; und Vorwürfe sollten nicht an die Streikenden, sondern an den/die Arbeitgeber gerichtet werden."

chris7.8: "Wir haben die Tarifautonomie und Eisenbahner das Recht zu streiken und das ist gut so, auch wenn es hier wieder viele gibt, die es ihnen absprechen wollen. Natürlich muss ein Streik Auswirkungen haben. Ein Streik, der unbemerkt bleibt, ist unnütz. Ich frage mich, was die Streikgegner machen, wenn es um ihre eigenen Gehaltswünsche geht. Beim Angebot der Bahn von 2,5% + 2,6% über 29 Monate, werden die Eisenbahner auf viel Sympathie treffen bei all jenen, die vor Kurzem gegen die Rentenerhöhung 2019 von gut 3% für 12 Monate gewettert haben, weil sie das als (gelinde gesagt) für zu wenig gehalten haben."

++ Oh je: So ein Bahnstreik kann ungeahnt Folgen haben ++

++ 11 Uhr: Für viele Pendler ist der Warnstreik ein Ärgernis. Manche behalten ihren Humor ++

Symbolbild! #deutschebahn #bahn

Gepostet von Marco Ripanti am Montag, 10. Dezember 2018

++ 10:00 Uhr: Keine Kommunikation möglich – auch Ansagezentren wurden bestreikt ++

Der Bahnverkehr läuft am Montagmorgen "nach und nach" wieder an. Die Bahnkunden müssten aber noch den gesamten Montag mit Einschränkungen im Fern- und auch im Regionalverkehr rechnen, teilte der Konzern mit. Viele Züge hätten wegen des Streiks nicht planmäßig gewartet werden können, Züge und Personal seien in vielen Fällen nicht an den geplanten Einsatzorten.

Der Konzern kritisierte es als "besonders ärgerlich", dass die durchgängige Information der Kunden in den Bahnhöfen nicht immer möglich gewesen sei. Zum Teil seien auch Reise- und Ansagezentren bestreikt worden. Von dem Ausstand waren demnach auch die Informationssysteme auf bahn.de/aktuell betroffen.

++ 10:45 Uhr: Trotz Streik-Ende massive Verspätungen ++ 

Sowohl im Fern- und Regionalverkehr als auch im Nahverkehr kommt es auch knapp zwei Stunden nach Streikende deutschlandweit noch zu massiven Verspätungen. Nach wie vor wird Reisenden empfohlen, ihre Fahrten auf den Dienstag zu verschieben. In Hamburg etwa zeigen die Anzeigetafeln derzeit bis zu 160 Minuten Verspätung an. Das sind fast drei Stunden. 

++ 10:00 Uhr: Gute Stimmung trotz Streik im IC nach Hamburg +++

Eine Leserin berichtet t-online.de von ihrer Fahrt im IC 1978 von Berlin nach Hamburg. Der Zug steckte demnach in Ludwigslust fest. Das Bahnpersonal schenkte Gratis-Kaffee aus und verteilte Fahrgastrechte-Formulare. Ein junges Mädchen hat durch die Verzögerung ihre Bio-Klausur verpasst. Die Stimmung, so die Leserin, sei gut gewesen. Nach Streikende ging es weiter nach Hamburg-Altona, wo "totales Chaos" herrscht. Die Anzeigen seien mehrere Stunden hinterher, es gebe kaum aktuelle Informationen. Viele Züge seien nicht da, wo sie erwartet würden. 

++ 9:50 Uhr: Hotline eingerichtet/ Bahn will sich sehr kulant zeigen ++

Nach Angaben des Bayerischen Rundfunks will die Bahn sich bei Bahntickets, die auf heute ausgestellt waren, kulant zeigen. Sie sollen bis einschließlich Sonntag, 16. Dezember, gültig sein. Die Mitarbeiter seien demnach dazu angehalten,sich kulant zu zeigen. Für die Fahrgäste wurde eine Hotline unter der Rufnummer 08000-996633 eingerichtet.

++ 9.30 Uhr: Bahnverkehr in NRW kommt langsam wieder ins Rollen ++

Nach dem stundenlangen Stillstand im Nah- und Fernverkehr hat die Deutsche Bahn in Nordrhein-Westfalen am Montagmorgen ihren Betrieb wieder aufgenommen. "Ja es läuft langsam wieder an", twitterte die Bahn. "Bis sich der Verkehr stabilisiert hat, wird es aber noch dauern." Nach Angaben eines Bahnsprechers werde sich der Nahverkehr frühestens am Nachmittag, der Fernverkehr erst am späten Abend normalisieren. 

++ 9:15 Uhr: In Bielefeld wird es noch den ganzen Tag massive Einschränkungen geben ++

Am Hauptbahnhof in Bielefeld wird es wohl noch den ganzen Tag massive Einschränkungen im Bahnverkehr geben. Nah- und Fernverkehr sind betroffen. Zeitweise fuhr am Bielefelder Hauptbahnhof nach Angaben von Radio Bielefeld gar kein Zug mehr. 

++ 9:10 Uhr: In Berlin soll der S-Bahn-Verkehr schrittweise wieder aufgenommen werden ++

++ 8:55 Uhr: Am Berliner Bahnhof Lichtenberg drängen die Pendler sich am U-Bahn-Steig ++

++ 8:50 Uhr: S-Bahn-Verkehr in Stuttgart steht nahezu still ++

In Stuttgart kommt es im S-Bahn-Verkehr zu zahlreichen Ausfällen und Verspätungen, das berichten die Stuttgarter Nachrichten. Laut einer Bahnsprecherin fährt derzeit nur die S1 vom Flughafen zum Hauptbahnhof der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Außerdem gibt es starke Beeinträchtigungen im Regionalverkehr. Besonders in Baden kam dieser nahezu zum Erliegen, heißt es weiter. 

++ 8:05 Uhr: Hamburger Regionalverkehr ebenfalls von Streik betroffen ++ 

Der bundesweite Bahn-Warnstreik hat auch Auswirkungen auf Hamburg: Betroffen sind am Montagmorgen neben dem gesamten Fernverkehr, der komplett eingestellt wurde, auch Teile des Regional- und S-Bahnverkehrs. Dabei sind vor allem Pendler aus dem Raum Neugraben und Stade betroffen, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte. Bei der S-Bahn ist vor allem die Linie 3 zwischen Neugraben und Stade betroffen. Hier werden Ersatzbusse eingerichtet. Im Regionalverkehr ist den Angaben zufolge zudem der RE5 zwischen Hamburg und Cuxhaven betroffen. Hier müssen Reisende ebenfalls mit Ausfällen rechnen.

++ 8:00 Uhr: S-Bahn-Verkehr in München und Nürnberg massiv eingeschränkt ++

Der S-Bahn-Verkehr in München und Nürnberg ist wegen des Warnstreiks bei der Deutschen Bahn erheblich eingeschränkt. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn am Montag mitteilte, verkehrten auf der Münchner Stammstrecke zwischen Pasing und Ostbahnhof derzeit drei Ersatzzüge, es müsse aber mit erheblichen Verspätungen gerechnet werden.

Der S-Bahn-Verkehr zum Münchner Flughafen sei komplett eingestellt worden. An den Bahnhöfen in Ismaning und Feldmoching sei ein Taxi-Pendelverkehr in Richtung Flughafen eingerichtet worden. Auch nach dem voraussichtlichen Streikende gegen 9 Uhr werde es heute noch zu Verspätungen und Zugausfällen kommen, so der Sprecher weiter.

Im Stadtgebiet Nürnberg fahren laut dem Bahnsprecher zur Zeit keine Züge. Der S-Bahn-Verkehr sei dort komplett eingestellt worden.

++ 7:10 Uhr: S-Bahnen zwischen Wiesbaden und Rüsselsheim fallen aus ++

Der Warnstreik bei der Deutschen Bahn hat in Hessen zu Zugausfällen und Verspätungen geführt. Besonders stark seien die Auswirkungen im Fernverkehr zu spüren, sagte ein Bahn-Sprecher am Montagmorgen. Bis voraussichtlich 9 Uhr wurde dieser bundesweit eingestellt. Im Regionalverkehr gebe es dagegen nur geringe Auswirkungen, so der Sprecher. Die S-Bahn Linien 8 und 9 fallen zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Rüsselsheim aber komplett aus. 

++ 6:35 Uhr: Der Warnstreik der Bahn trifft Bayern hart ++

Laut einem Sprecher der Deutschen Bahn gibt es von Nürnberg aus keine Fahrten Richtung Würzburg, München und Berlin. Auch im Südwesten soll es zu besonders massiven Einschränkungen kommen. Der S-Bahn-Verkehr in München und Nürnberg soll ebenfalls betroffen sein.

++ 6:30 Uhr: Deutsche Bahn muss Fernverkehr bundesweit einstellen ++

Die Deutsche Bahn hat wegen der Warnstreiks bundesweit den Fernverkehr eingestellt. Betroffen seien ICE- und IC-Züge, sagte eine Bahnsprecherin am Montagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatte die Bahn erklärt, der Fernverkehr sei wegen der Warnstreiks "bundesweit massiv eingeschränkt", in Bayern wurde der Fernverkehr zuerst komplett eingestellt. Von Nürnberg aus gebe es keine Fahrten Richtung Würzburg, München und Berlin, hieß es von der Bahn.

In Nordrhein-Westfalen ist der Regionalverkehr nach Angaben der Bahn flächendeckend betroffen. Auch im Südwesten soll es zu besonders massiven Einschränkungen kommen. Vom Karlsruher Hauptbahnhof fährt nach Gewerkschaftsangaben kein Zug mehr. In Berlin sollen ab 6 Uhr alle S-Bahnen ausfallen, hieß es von der Deutschen Bahn. Weitere Regionen würden voraussichtlich noch hinzukommen. Die Gewerkschaft hatte ihre Mitglieder in ganz Deutschland zum Ausstand aufgerufen und dabei keinen regionalen Schwerpunkt gesetzt.

Reisen nach Möglichkeit verschieben

Der bis 9 Uhr angekündigte bundesweite Warnstreik wird voraussichtlich Auswirkungen bis zum frühen Nachmittag haben, sagte ein Sprecher der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). "Wenn der Fahrplan erst einmal durcheinander ist, dauert das eine Weile, bis alles wieder läuft." Die Bahn empfahl ihren Kunden, nach Möglichkeit Reisen auf Dienstag zu verlegen.

Das Personal für die Fahrgastbetreuung soll aufgestockt werden. Im Fernverkehr sollen alle für Montag gekauften Tickets bis Dienstag gültig bleiben, wie die Bahn mitteilte. Für bestimmte Spartickets werde zudem die Zugbindung aufgehoben. Im Fall von Reiseabsagen wegen des Streiks sind Erstattungen von Tickets und Reservierungen geplant.

Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn

Wann und wo wird gestreikt?
Von Montagmorgen bis möglicherweise zum Mittag werden Beschäftigte vor allem in Stellwerken und Werkstätten bundesweit ihre Arbeit niederlegen. Reisende müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Über den Umfang und die genaue Dauer der Streiks ist noch nicht entschieden. Welche Strecken und Züge bestreikt werden, ist unklar. Die Bahn empfiehlt Reisenden, sich vor Fahrtantritt auf www.bahn.de oder bei der Reiseauskunft der Bahn zu informieren. Außerdem steht eine telefonische Auskunft unter der Nummer 0180/699 66 33 bereit. 

Am Samstag hatte die EVG die Tarifverhandlungen für rund 160.000 Beschäftigte abgebrochen. Bei der Lohnerhöhung war der Konzern der Gewerkschaft aus deren Sicht nicht weit genug entgegengekommen. Die Bahn spricht von einer völlig überflüssigen Eskalation. Man habe ein Paket im Volumen von insgesamt sieben Prozent in Aussicht gestellt. "Bei diesem Angebot den Verhandlungstisch zu verlassen, ist nicht nachvollziehbar und verunsichert völlig unnötig unsere Kunden mitten in der Weihnachtszeit", sagt Personalvorstand Martin Seiler.

EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba sagt, die Bahn habe eine Vertagung auf Dienstag vorgeschlagen. "Das kam für uns nicht infrage." Sie kritisiert zudem, dass die Bahn eine Laufzeit des Vertrages von 29 Monaten wolle, während die EVG auf 24 Monaten bestehe. Daher habe auch die Tarifkommission der EVG das Bahn-Angebot einstimmig abgelehnt.

Parallel Gespräche mit Lokführergewerkschaft GDL

Zum Tarifangebot vom Wochenende gehörten nach Bahn-Angaben eine Entgelt-Erhöhung von insgesamt 5,1 Prozent in zwei Stufen und eine Einmalzahlung von 500 Euro. Anstelle der zweiten Stufe sollte den Mitarbeitern erneut die Möglichkeit eröffnet werden, mehr Freizeit zu wählen. Dies sollte nach Darstellung der EVG aber erst ab Anfang 2021 möglich sein.

Für die erste Erhöhungsstufe zum 1. März 2019 bot die Bahn nach Angaben der EVG 2,5 Prozent an, die EVG pochte auf 3,5 Prozent. Die EVG wollte auch eine Vertragslaufzeit von 29 Monaten nicht akzeptieren. Sie forderte 24 Monate.

Parallel zu den Verhandlungen mit der EVG führt die Bahn auch Gespräche mit der Lokführergewerkschaft GDL. Auch hier wurde noch keine Einigung erreicht. Die Gespräche sollen am Dienstag fortgesetzt werden. "Wir sind auf einem guten Weg und kurz vor dem Ziel", sagte Bahn-Personalchef Seiler. Beide Gewerkschaften hatten 7,5 Prozent mehr Lohn gefordert sowie weitere Verbesserungen bei Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen. Die Bahn will mit beiden Gewerkschaften vergleichbare Ergebnisse für rund 160.000 Beschäftigte in Deutschland erreichen.


Aufgrund von Personalmangel, fehlenden Zügen sowie Engpässen im Netz haben sich Verspätungen besonders bei Fernzügen zuletzt ohnehin schon gehäuft. Fast ein Drittel aller ICE und IC waren verspätet. Das Pünktlichkeitsziel von über 80 Prozent kann die Bahn eigenen Planungen zufolge erst 2025 erreichen.

Der Fahrgastverband Pro Bahn forderte die Tarifpartner auf, Bahnreisende früher über geplante Maßnahmen ins Bild zu setzen. Streikaktionen wie auch die daraus resultierenden Fahrplanänderungen müssten 48 Stunden im Voraus bekannt gemacht werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters, dpa, AFP
  • Eigene Recherche

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