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Polizei durchsucht Ryanair-Flieger am Berliner Flughafen wegen "Luft-Notlage"

Außerplanmäßige Landung  

Polizei durchsucht Ryanair-Flieger am Berliner Flughafen

31.05.2021, 08:54 Uhr | dpa, aj

Polizei durchsucht Ryanair-Flieger am Berliner Flughafen

Ein Ryanair-Flugzeug ist in Berlin notgelandet. Ein Sprecher des Flughafens spricht von einer "Luft-Notlage". Es soll sich jedoch nicht um einen technischen Defekt handeln. Die Bundespolizei ermittelt.

Berlin: Die Bundespolizei überprüft nach einer außerplanmäßigen Landung einer Ryanair-Maschine am Berliner Hauptstadtflughafen BER das Flugzeug. (Quelle: dpa)


Ein Ryanair-Flugzeug ist in Berlin notgelandet. Ein Sprecher des Flughafens spricht von einer "Luft-Notlage". Es soll sich jedoch nicht um einen technischen Defekt handeln. Die Bundespolizei ermittelt.

Der Einsatz der Bundespolizei nach einer außerplanmäßigen Landung eines Flugzeugs am Berliner Hauptstadtflughafen BER ist beendet. Dies teilte eine Sprecherin der Bundespolizei mit. Die Durchsuchung sei ohne Feststellung beendet worden, hieß es. Von der Maschine gehe keine Gefahr aus. Sie stehe weiterhin am Flughafen BER. 

An der abgelegenen Parkposition des Flugzeugs standen zuvor zahlreiche Polizeiautos mit Blaulicht, Spürhunde durchsuchten das auf dem Vorfeld ausgelegte Gepäck der Passagiere. Das Gepäck wurde schließlich in das Flughafeninnere gebracht. Die Maßnahmen liefen bis zum frühen Montagmorgen.

Warum der Flug FR 1901 der Fluggesellschaft Ryanair, der auf dem Weg vom irischen Dublin ins polnische Krakau war, um kurz nach 20 Uhr in Berlin landen musste, blieb zunächst unklar. Eine Polizeisprecherin wollte aus einsatztaktischen Gründen zunächst keine weiteren Details nennen.

Flughafen-Sprecher bezeichnet Vorfall als "Luft-Notlage"

Das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtete, dass ein Sprecher des Flughafens eine "Luft-Notlage" bestätigt habe. Die Crew habe um eine außerordentliche Landung in Berlin gebeten. Die Maschine habe keine technischen Probleme gehabt. "Es handele sich um eine Polizeilage", wird der Sprecher zitiert. Zuvor hatten die "B.Z." und "Bild" von einer Bombendrohung gesprochen.

Die 160 Passagiere wurden ins Terminalgebäude gebracht und dort versorgt. Der Flughafen hatte vorsorglich das Nachtflugverbot für den Ryanair-Flug aufgehoben, sie konnten um 3.46 Uhr mit einer Ersatzmaschine weiterreisen.

Schon im vergangenen Sommer musste eine Ryanair-Maschine auf dem Weg von Dublin nach Krakau wegen einer anonymen Bombendrohung eine Sicherheitslandung hinlegen. Bei der Durchsuchung in Stansted in Großbritannien sei nichts gefunden worden, berichteten irische Medien.

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