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WLAN-Steckdosen kaufen: Diese Modelle lassen sich per Smartphone und Sprachbefehl steuern

Smarte Funkstecker  

WLAN-Steckdosen für all Ihre elektronischen Geräte

24.07.2020, 13:39 Uhr | AH, as, t-online.de

WLAN-Steckdosen kaufen: Diese Modelle lassen sich per Smartphone und Sprachbefehl steuern. Smarte Steckdosen bringen auch ältere Geräte ins Heimnetzwerk. Dann lassen sie sich per Smartphone und App ein- und ausschalten. (Quelle: Hersteller)

Smarte Steckdosen bringen auch ältere Geräte ins Heimnetzwerk. Dann lassen sie sich per Smartphone und App ein- und ausschalten. (Quelle: Hersteller)

WLAN-Steckdosen sind ein einfacher und günstiger Einstieg in das smarte Zuhause. Die kleinen Zwischenstecker sorgen dafür, dass sich auch ältere oder nicht smarte Geräte wie Lichterkette, Kaffeemaschine und Co. per App oder Sprachassistent steuern und bedienen lassen. Wir stellen gängige Funksteckdosen im Vergleich vor.

Eine Funksteckdose ist ein Zwischenstecker, der wie ein Adapter zwischen eine herkömmliche Steckdose und das Endgerät gesteckt wird und dabei die Stromzufuhr steuert. In seinem Gehäuse ist ein Funkempfänger integriert, der entweder direkt oder über eine Basisstation mit dem heimischen WLAN verbunden wird. Bedient wird dieser Zwischenstecker je nach Modell über eine App und/ oder per Sprachbefehl.

WLAN-Steckdosen für ein smartes Zuhause

Schalten Sie die Kaffeemaschine vom Bett ein, dimmen Sie jeden Abend automatisch das Licht oder überwachen Sie den Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte: Smarte Steckdosen sind schnell installiert und machen fast alle Elektrogeräte smart.

Wir haben Ihnen sechs empfehlenswerte WLAN-, Bluetooth- und Funksteckdosen herausgesucht, mit denen Sie Ihr Zuhause ein wenig smarter gestalten. Dabei haben wir vor allem auf die Kompatibilität und die Funktionen der Steckdosen geachtet. Das sind unsere Favoriten:

Osram Smart+ Plug: smarte Steckdose mit ZigBee-Standard


Die prominenteste smarte Steckdose ist der Smart+ Plug vom bekannten Leuchtmittelhersteller Osram. Dabei handelt es sich bei der Osram-Steckdose um keine WLAN-Steckdose. Für den Einsatz wird also eine Basisstation, oftmals Bridge genannt, gebraucht.

Käufer sind dabei jedoch nicht auf die hauseigene Lightify-Station angewiesen. Auch andere ZigBee-Bridges von Herstellern wie Philips, Samsung oder der Telekom funktionieren mit dem Smart+ Plug.

Tipp: Sollten Sie von vornherein nur ein Gerät smart machen wollen, lohnt sich die Anschaffung aufgrund der extra Hardware nicht. Oftmals fällt die Wahl auf diese Steckdose, wenn bereits smarte Glühbirnen im Einsatz sind und es nun den noch nicht smarten Geräten an den Kragen gehen soll.

Die Funksteckdose von Osram ist vergleichsweise klein und auch der Preis fällt gering aus. Den Stromverbrauch des angeschlossenen Gerätes kann nicht überwacht werden. Je nach verwendeter Basisstation lässt sich die Steckdose jedoch per Google Assistant und mit Amazons Alexa steuern.

Teckin WLAN-Steckdose: unkomplizierte WLAN-Steckdose 

Die WLAN-Steckdosen von Teckin steuern Sie dagegen immer ganz entspannt mittels Sprachsteuerung, denn sie sind kompatibel mit Amazons Alexa und dem Google Assistant. Dabei können Sie nicht nur Lampen mit den smarten Steckdosen steuern: Auch Kaffeemaschinen und Radios lassen sich mit dem WLAN-Steckdosen bedienen. 

Die kostenlose Smart-Life-App können Sie bequem auf Ihrem Smartphone oder Tablet installieren. Standardfunktionen wie Routinen oder Zeitpläne beherrscht auch dieser Smart Plug. Damit können Sie beispielsweise Stand-by-Laufzeiten einstellen sowie das Ein- und Ausschalten aller elektronischen Geräte im Haus steuern.

Anders als die Osram-Steckdose haben Sie mit diesen Modellen den Stromverbrauch immer im Blick. Mit der Energieüberwachungsfunktion überwachen und steuern Sie Ihren Stromverbrauch von überall. So können Sie versteckte Stromfresser entdecken und bei Nichtgebrauch ausschalten. Über einen Schutzmechanismus wird außerdem eine Überhitzung und Überladung vermieden.

TP-Link HS110 Kasa: WLAN-Steckdose mit vielen Funktionen


TP-Link ist in Deutschland als Hersteller für zuverlässige WLAN-Produkte bekannt. Zum Sortiment gehört auch eine Funksteckdose: Sie kommuniziert direkt über WLAN und lässt sich per Sprachassistent und per App steuern. Über die App steht neben einer Zeitplanfunktion auch ein Abwesenheitsmodus bereit, der die Steckdose innerhalb eines Zeitrahmens zufällig an- und abschaltet – ein praktischer Einbruchschutz. 

Der Vorteil im Vergleich zu anderen Geräten: Sie benötigen keine Basistation. Der Stromverbrauch lässt sich ebenfalls in der App ablesen. Ihren Stromverbrauch können Sie in Echtzeit kontrollieren oder eine 30-Tage-Analyse erstellen. Dazu kommt der faire Preis. Günstiger kann man kaum ins Smarthome einsteigen.

Gosund: günstige WLAN-Steckdose 

Eine ebenfalls günstige smarte Steckdose kommt vom chinesischem Hersteller Gosund. Im Zweierpack kostet die Steckdose rund zehn Euro pro Stück. Ähnlich wie die TP-Link-Steckdose kommuniziert auch diese direkt über WLAN und verbraucht daher etwas mehr Strom als der verbrauchsarme ZigBee-Funk-Standard. Während viele preiswerte chinesische WLAN-Steckdosen bei jedem Gebrauch und selbst zwischendurch über chinesische Server kommunizieren, wirbt der Hersteller Gosund mit Servern im hessischen Frankfurt.

Bei diesem Produkt erhalten Sie ordentliche Steckdosen zum günstigen Preis. Außerdem sollen sie im Vergleich zu anderen China-Modellen hochwertig wirken. Einzig die Einrichtung über die eher schlecht programmierte Smart-Life-App ist oftmals etwas knifflig und gelingt erst nach mehreren Anläufen.

AVM FRITZ!DECT 200 Funksteckdose


Auch die bekannte deutsche Router-Marke AVM hat eine smarte Steckdose im Angebot. Dabei setzt der Hersteller auf einen eigenen Standard: Über den sogenannten DECT-Funk können die intelligenten Fritz!-Steckdosen mit der Fritz!Box verbunden werden. Als Basisstation ist ein hauseigener AVM-Router zwingend notwendig – über Drittrouter können die Dosen nicht gekoppelt werden. Umgekehrt lassen sich aber andere Smarthome-Geräte zum Beispiel von der Telekom mit Fritz!Boxen verwenden.

Die Konfiguration über den Fritz!Box-Router ist einfach: Per Knopfdruck auf Router und Steckdose finden sich die Geräte automatisch. Außerdem glänzt die Dose mit einer guten Software sowie umfassender Energieauswertung. 

Die AVM-Steckdose lässt sich ausschließlich übers Internet, das Smartphone sowie Fritz!Fon steuern. Weder Googles Assistant noch Amazons Alexa oder Apples HomeKit werden unterstützt.

Elgato Eve Energy: Bluetooth-Steckdose für iPhone-Nutzer 


Die Steckdose Elgato Eve Energy setzt im Gegensatz zu allen anderen Geräten im Vergleich auf Bluetooth. Der Standard Bluetooth Low Energy funkt mit relativ geringem Stromverbrauch direkt ans Smartphone. Allerdings unterstützt das Modell ausschließlich iPhones. Mit einem Android-Handy können Sie die Steckdose nicht nutzen. 

Das Modell ist ideal für einen einfachen Einstieg in ein smartes Zuhause. Die Einrichtung geht schnell und reibungslos. Auch die Steuerung über Apples HomeKit klappt problemlos. Die Steuerung funktioniert auch über ein AppleTV oder ein iPad. 

Unser Fazit

Für welche WLAN-Steckdose Sie sich letztendlich entscheiden, hängt von verschiedenen Faktoren wie Reichweite, Übertragungsart und individuellen Funktionen wie Kompatibilität ab. Am flexibelsten sind die WLAN-Steckdosen von Teckin und die Steckdose HS100 Kasa von TP-Link. Sie verfügen über verschiedene Funktionen und können per Sprachsteuerung bedient werden. Sie sind außerdem nicht auf bestimmte Router oder Smartphones angewiesen. 

Häufig gestellte Fragen rund um WLAN-Steckdosen

Was sollte beim Kauf von WLAN-Steckdosen beachtet werden?

  • Reichweite: Haben Sie ein großes Haus oder eine kleine Wohnung? Wenn Sie die Steckdose auch noch vom Garten aus steuern möchten, sollten Sie besonders auf die Reichweite der WLAN-Steckdose achten.
  • Individuelle Funktionen: Eine App zur individuellen Steuerung über Smartphone oder Tablet ist praktisch, erfüllt Ihnen jedoch nicht den Traum von einem smarten Zuhause. Dazu ist es notwendig, dass die Steckdosen sich auch mit anderen Funktionen wie Amazon Alexa oder Google Home verbinden lassen. Dafür spielt auch die Kompatibilität eine wichtige Rolle.
  • Stromstärke und Maximalleistung: Achten Sie beim Kauf auf die Maximallast der Steckdosen. Wenn Sie die WLAN-Steckdose an ein elektronisches Gerät mit hoher Maximalleistung anschließen möchten ist das besonders wichtig.

Wie funktioniert eine WLAN-Steckdose?

WLAN-Steckdosen, Funksteckdosen oder besser smarte Steckdosen (engl. Smart Plugs) gibt es in verschiedenen Ausführungen. Sie unterscheiden sich grob in den Übertragungstechnologien WLAN, Bluetooth und den Smarthome-Funkstandard ZigBee. WLAN-Steckdosen lassen sich einfach und eigenständig ohne zusätzliche Hardware ins WLAN-Netzwerk einbinden. Dabei findet die Konfiguration über eine App statt, mit der man die Steckdose mit dem WLAN verbindet.

Bluetooth-Steckdosen kommunizieren hingegen direkt mit dem Smartphone. Somit sind auch keine weiteren Geräte nötig. Jedoch hat Bluetooth eine vergleichsweise geringe Reichweite – es kann passieren, dass die Verbindung zwischen Wohnzimmer und Küche schon abreißt. Gegen Aufpreis sind Bluetooth-Bridge-Geräte erhältlich: Die Bluetooth-Steckdose verbindet sich dann mit dem Überbrückungsgerät, das mit dem WLAN-Netzwerk verbunden ist. Doch auch die Bridge darf nicht zu weit von der Bluetooth-Steckdose entfernt sein.

Die dritte Variante sind Steckdosen, die über einen eigenen Funkstandard kommunizieren. Meist ist dies der Standard ZigBee. Hierbei funken die Steckdosen ebenfalls an eine Bridge, die wiederum mit dem WLAN-Netz verbunden ist. ZigBee-Funk kann größere Distanzen zurücklegen. Außerdem verstärken moderne ZigBee-Geräte wie bei einem Mesh-Netzwerk die Funksignale, wodurch nahezu jede Distanz zurückgelegt werden kann. Ein weiterer Vorteil ist der geringe Stromverbrauch im Vergleich zu WLAN-Steckdosen. Haben Sie sich einmal eine ZigBee-Bridge angeschafft, können die meisten anderen ZigBee-Geräte, beispielsweise smarte Glühbirnen, gekoppelt werden.

Was sind die Vorteile von Funksteckdosen?

  • bequemes Ein- und Ausschalten von Geräten
  • lassen sich meist per App steuern, auch von unterwegs
  • helfen beim Stromsparen
  • bieten oft Zusatzfunktionen wie Zeitschaltuhr, Messung von Stromverbrauch, Abwesenheitsmodus (Einbruchschutz)
  • lassen sich einfach nachrüsten

Wie viel Strom verbraucht eine WLAN-Steckdose?

Jede Funksteckdose braucht für ihren eigenen Betrieb Strom, egal ob sich der Stecker im Stand-by befindet oder eingeschaltet ist. Denn ohne Stromverbrauch kann sie keine Signale vom Smartphone oder der Fernbedienung empfangen. Allerdings liegt der Stromverbrauch moderner Funksteckdosen bei unter einem Watt. Aufs Jahr gerechnet ergeben sich dann zusätzliche Stromkosten von etwa 2,50 Euro.


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