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Corona in Hamburg: Fast 8.000 Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 2.124,8

Corona-Lage in Hamburg  

Hansestadt meldet fast 8.000 Neuinfektionen

27.01.2022, 16:08 Uhr | t-online, EP, LKA

Corona in Hamburg: Fast 8.000 Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 2.124,8. Illustration des Coronavirus (Symbolbild): Die Inzidenz steigt weiter an. (Quelle: imago images/Science Photo Library)

Illustration des Coronavirus (Symbolbild): Die Inzidenz steigt weiter an. (Quelle: Science Photo Library/imago images)

Die Infektionszahlen steigen in Hamburg unaufhaltsam. Täglich werden Tausende Neuinfektionen gemeldet. Mittlerweile liegt die Inzidenz jenseits der 2.000er-Marke.

Seit knapp zwei Jahren hat die Corona-Pandemie auch die Hansestadt fest im Griff. Stark steigende Inzidenz- und Infektionszahlen geben Grund zur Sorge.

27. Januar: Hansestadt meldet fast 8.000 Neuinfektionen

Die Inzidenz in Hamburg ist innerhalb von 24 Stunden rasant angestiegen. Der Wert liegt nun bei 2.124,8 Neuinfekionen pro 100.000 Einwohner. Damt ist ein neuer Höchswert erreicht worden. 7.814 Bürger wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Die Sozial- und Gesundheitsbehörde betont allerdings, dass von einer höheren Zahl an tatsächlich Infizierten ausgegangen werden muss.

"Der Grund hierfür ist der schnelle Anstieg und das hohe Fallaufkommen, welches zu einer teilweise späteren Meldung von Befunden durch die Labore sowie zu einer teilweise verzögerten Bearbeitung an den übermittelnden Stellen führt", wird ein Sprecher der Behörde vom "NDR" zitiert.

26. Januar: Inzidenz knackt 2.000er-Marke

Am Mittwoch meldete die Stadt erneut Tausende Infektionen mit dem Coronavirus. 6.559 Menschen wurden innerhalb von 24 Stunden positiv geestet. Damit ist die Inzidenz auf 2.051,3 angestiegen.

25. Januar: Behörde ruft mangelhafte Corona-Tests zurück 

19 von 20 positiven Testergebnissen in Hamburger Kitas sollen falsch gewesen sein. Das teilte die zuständige Behörde am Dienstag mit. Der "falsche Alarm", wie in Sprecher Martin Helfrich nannte war allerdings nicht die einzige Auswirkung der fehlerhaften Tests. Es ist ein Schaden in Millionenhöhe für die Hansestadt entstanden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Hamburger Inzidenz nur noch knapp unter 2.000

Innerhalb von 24 Stunden ist die Inzidenz in Hamburg am Dienstag auf 1.999,4 gesprungen. Am Montag lag sie noch bei 1.881,9. Gleichzeitig vermeldet die Stadt 6.663 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Zehn weitere Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten in der Hansestadt auf 2.085.

Auch in den Krankenhäusern werden immer mehr Covid-Patienten behandelt. 530 liegen auf den Stationen der Kliniken, 76 davon sogar auf den Intensivstationen.

24. Januar: Blindenverein veranstaltet barrierefreie Impfaktion

Der Hamburger Blinden- und Sehbehindertenverein hat am Montag eine barrierefreie Corona-Impfaktion in seinen Räumlichkeiten veranstaltet. Zur Geschäftsstelle im Stadtteil Barmbek-Süd führe von der U-Bahnstation Hamburger Straße ein Blinden-Leitstreifen, der Ort sei darum für Sehbehinderte besonders gut zu erreichen, sagte die Sprecherin des Vereins, Melanie Wölwer.

Das Louis-Braille-Center sei zudem mit besonders großen Aufzügen ausgestattet, so dass auch Rollstuhlfahrer sich im Gebäude problemlos bewegen könnten. Mitarbeiter der Sozialberatung standen bereit, um beim Ausfüllen der Unterlagen zu helfen. Das Impfangebot sei gut angenommen worden, nicht nur von Sehbehinderten, sagte Wölwer.

Mangel an PCR-Tests:Gesundheitsbehörde rät zu Schnelltests

Angesichts knapper PCR-Tests rät die Hamburger Gesundheitsbehörde bei roter Corona-Warn-App oder zum sogenannten Freitesten nach Infektion zur Nutzung von Antigen-Schnelltests. Die Kapazitäten seien derzeit nicht ausreichend, sagte Behördensprecher Martin Helfrich.

"Die PCR-Test-Kapazitäten werden wir in den kommenden Wochen voraussichtlich gezielt einsetzen müssen, um Tests bei Personen im Bereich der kritischen Infrastruktur und in vulnerablen Einrichtungen durchzuführen." Ein entsprechender Beschluss wurde am Montag von der Ministerpräsidentenkonferenz erwartet, die am Nachmittag mit Bundeskanzler Olaf Scholz beraten wollte.

Hamburg: Kein PCR-Test bei roter Warnung in Corona-App 

Bürger, bei denen ein Schnelltest positiv ausgefallen ist, sollen sich nach geltenden Regeln für zehn Tage isolieren. "Diese Dauer sollten sie einhalten, auch wenn eine Bestätigung der Infektion mit höchster Gewissheit nicht erfolgt, beispielsweise, weil kurzfristig kein PCR-Test verfügbar ist", sagte Helfrich.

Die Isolation könne aber beendet werden, wenn man mindestens zwei Tage keine Symptome habe und ein dann durchgeführter erneuter Schnelltest in einem zertifizierten Testzentrum negativ ausfällt. "Personen, die eine rote Warn-App-Benachrichtigung haben, sollten ebenfalls lediglich einen Schnelltest in einem zertifizierten Testzentrum durchführen lassen", sagte er.

23. Januar: Hansestadt hat deutschlandweit höchste Inzidenz

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg steigt und steigt: Die Hansestadt ist mittlerweile das Bundesland mit der höchsten Corona-Inzidenz. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der gemeldeten Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in der Woche am Sonntag mit 1.852,6 an. Das ist der höchste je gemessene Wert. Am Samstag lag er bei 1.767,2, vor einer Woche noch bei 942,5.

Auf Basis einer anderen Berechnungsmethode gab das RKI am Sonntag für Hamburg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1.552,9 an. Hamburg liegt damit als das Bundesland mit der höchsten Inzidenz vor Berlin (1.483,8) und Bremen (1.256,7). Für ganz Deutschland gab das RKI einen Wert von 806,8 an. Bundesweit kamen 85.4401 neue Fälle hinzu.

80 Covid-Patienten auf Hamburger Intensivstationen

Insgesamt kamen in Hamburg der Gesundheitsbehörde zufolge 2.520 Fälle neu hinzu. Am Samstag waren es 5.764, am Sonntag vor einer Woche wurden 894 neue Fälle gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen stieg nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) um 7 auf 2075.

Nach den vorliegenden Daten haben sich in der Hansestadt seit Februar 2020 mindestens 208.239 Menschen infiziert. Davon gelten 140.000 nach RKI-Schätzung als genesen. Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden Sonntag laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und- Notfallmedizin (Divi) 80 Covid-19-Patienten behandelt, 6 mehr als am Vortag. 40 von ihnen mussten invasiv beatmet werden, 3 mehr als am Samstag.

Verwendete Quellen:

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