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Corona in Hamburg: Mehr als 200 Covid-Patienten in Kliniken

Corona-Lage in Hamburg  

Mehr als 200 Covid-Patienten in Kliniken der Hansestadt

30.11.2021, 12:19 Uhr | t-online, EP

Corona in Hamburg: Mehr als 200 Covid-Patienten in Kliniken. Ärzte bei einer Operation (Symbolbild): Die Kapazitäten sollen angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen für dringendere Eingriffe genutzt werden. (Quelle: imago images/Shotshop)

Ärzte bei einer Operation (Symbolbild): Die Kapazitäten sollen angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen für dringendere Eingriffe genutzt werden. (Quelle: Shotshop/imago images)

In Hamburg haben sich innerhalb von 24 Stunden erneut mehr als 600 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Auch die Krankenhäuser melden immer mehr Covid-Patienten auf den Stationen.

Am Dienstag meldete die Stadt Hamburg 638 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, die Inzidenz springt damit auf 243,1.

Auch in den Krankenhäusern macht sich ein Anstieg der Infektionszahlen immer mehr bemerkbar. Zuletzt wurden 212 Covid-Patienten stationär behandelt – 65 auf den Intensivstationen der Stadt.

30. November: Hamburger Senat für 2G im Einzelhandel

Eine umfassende 2G-Regelung ist in Hamburg am Montag erst in Kraft getreten, nun hat der Senat weitere Verschärfungen beschlossen. Das betrifft den Einzelhandel sowie Bars, Clubs und auch private Veranstaltungen. Mehr dazu lesen Sie hier.

29. November: Kliniken sollen planbare Operationen absagen

Um auch weiterhin freie Kapazitäten auf den Intensivstationen zu sichern, seien die Krankenhäuser angewiesen worden, abhängig vom Belegungsdruck vor Ort geplante Behandlungen und Operationen ganz oder teilweise zurückzustellen, sagte die für Gesundheit zuständige Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Mit der Absage sogenannter elektiver Eingriffe solle sichergestellt werden, dass in Hamburg auch weiterhin jederzeit Notfälle intensivmedizinisch behandelt werden können. Gegenwärtig seien die Krankenhäuser bereits sehr ausgelastet, wenn auch noch nicht überlastet.

Infektionsgeschehen in Hamburg lange Zeit überschaubar

"Es ist sehr bitter, dass wir diese Maßnahme nun wieder ergreifen müssen, insbesondere, weil durch verhältnismäßig strenge Maßnahmen in Hamburg das Pandemiegeschehen hier lange überschaubar war und auch weiterhin hinter dem Bundesdurchschnitt zurückbleibt", sagte Leonhard.

"Nun sind wir dennoch wieder in einer sehr viel schwierigeren Lage. Das hat damit zu tun, dass durch saisonale Effekte erwartbar mehr Infektionen entstehen." Erschwerend komme hinzu, "dass das Pandemiegeschehen durch Entwicklungen in anderen Teilen der Bundesrepublik erheblich an Fahrt aufgenommen hat".

Flächendeckendes 2G tritt in Kraft

In Hamburg wird das Leben für Ungeimpfte weiter eingeschränkt. Um Mitternacht ist die flächendeckende 2G-Regelung in Kraft getreten – sie betrifft beispielsweise den Besuch von Bars und Museen und weiteren öffentlichen Räumen. Hier lesen Sie, wo weiterhin 3G gilt.

Verbietet Hamburg Auswärtsfans im Stadion?

Während im Freizeitbereich weitere Einschränkungen für den Sport in Kraft getreten sind, werden auch schärfere Maßnahmen für den Profisport gefordert. Wie die in Hamburg aussehen könnten, lesen Sie hier.

28. November: Bundeswehr fliegt Corona-Patienten nach Hamburg

Mit fünf schwerkranken Corona-Patienten an Bord ist am Sonntag ein Spezial-Airbus der Bundeswehr bei Schneetreiben vom Flughafen München aus nach Hamburg gestartet. Die Intensivpatienten aus Oberbayern und Schwaben sollen von Hamburg aus nach Schleswig-Holstein gebracht werden, wo sie im Krankenhaus weiter intensivmedizinisch betreut werden, sagte eine Sprecherin des bayerischen Innenministeriums.

Den Angaben zufolge war das Flugzeug um 14.30 Uhr in München abgehoben.

28. November: Senat vergisst Impfstation

Am Samstag standen viele Menschen an der Impfstelle Kühnehöfe, um sich eine Erst-, Zweit-, oder Auffrischungsimpfung abzuholen. Doch die gab es dort nicht. Mehr Informationen gibt es hier.

26. November: Tschentscher schließt umfassenden Lockdown nicht aus

Angesichts der steigenden Infektionszahlen plädiert Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher für Verschärfungen von Corona-Maßnahmen. Dabei hat er vor allem die Bundesländer Bayer, Sachsen und Thüringen im Blick. Sollte die 2G-Regelung nicht reichen, um einen Impfanreiz zu schaffen, könne der Politiker einen Lockdown nicht mehr ausschließen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Bürgermeister offen für Impfpflicht

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) ist offen für eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus in Deutschland. "Eine allgemeine Impfpflicht halte ich nicht für ausgeschlossen, wenn eine ausreichende Impfquote für die Überwindung der Pandemie sonst nicht erreichbar ist", sagte Tschentscher der "Hamburger Morgenpost" (Freitag).

"Sie ist aber rechtlich und politisch nur schwer umsetzbar, benötigt Zeit und hilft daher in der akuten Pandemielage nicht weiter", sagte der Bürgermeister. Auf jeden Fall sollte der Bund so schnell wie möglich eine Impfpflicht für Beschäftigte von stationären Einrichtungen und Diensten einführen. 

25. November: Wenige Advents- und Weihnachtsgottesdienste für Ungeimpfte

Angesichts der verschärften Corona-Regeln werden Ungeimpfte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern nur noch wenige evangelische Gottesdienste besuchen können. Die Nordkirche veröffentlichte am Donnerstag neue Handlungsempfehlungen für die Gemeinden in der Advents- und Weihnachtszeit.

Darin werde den Veranstaltern in den Gemeinden geraten, mit Hilfe des 2G-Modells die Sicherheit für alle zu erhöhen, sagte eine Kirchensprecherin. 2G bedeutet, dass nur vollständig Geimpfte oder Genesene sowie unter 18-Jährige teilnehmen dürfen.

0G in Hamburger Gemeinden: "Offen für alle Menschen"

Dazu sollen aber auch immer Gottesdienste mit "0G" – also ohne Zugangsbeschränkung – angeboten werden. "In unserem christlichen Sinne sollen Gottesdienste für alle Menschen zugänglich sein", sagte Sprecherin Maren Warnecke. Allerdings könne es sein, dass eine solche Veranstaltung dann nicht in der Hauskirchengemeinde gefeiert werde, sondern am anderen Ende der Stadt. Warnecke betonte: "Wir sind offen für alle Menschen, auch für solche, die sich – aus welchen Gründen auch immer – nicht haben impfen lassen oder impfen lassen können."

In Mecklenburg-Vorpommern sind Gottesdienste ganz ohne Zugangsbeschränkung ("0G") nicht möglich. Dort gilt landesweit mindestens das 3G-Modell. Das bedeutet, dass Menschen nur mit einem aktuellen negativen Testergebnis teilnehmen können, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind.

23. November: Mit Luxusauto und Chauffeur zur Impfung

Impfaktion der besonderen Art: Am Mittwoch können sich Menschen, die sich gegen Corona impfen lassen wollen, in Hamburg mit einem Luxusauto zu ihrem Termin chauffieren lassen. Organisiert wurde die Aktion von mehreren Unternehmen der Hansestadt. So wolle man einen Anreiz schaffen, sich impfen zu lassen, hieß es. Bei dem Auto soll es sich laut "Mopo" um einen Bentley Bentayga Hybrid handeln.

Das Ziel des Shuttles ist ein Hotel im Stadtteil St. Pauli. Dort findet auch die Impfung statt – und zwar im 20. Stock mit Blick über die Elbe und auf den Hamburger Hafen. Interessierte mussten sich zuvor anmelden. Zuletzt hatte es auch Impfaktionen in der Elbphilharmonie, in den Bücherhallen oder im Volksparkstadion gegeben.

Tschentscher rudert bei Impfpflicht zurück

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) schließt eine Corona-Impfpflicht nicht aus, hält sie aber derzeit für nicht vordringlich. "Ich halte eine Allgemeine Impfpflicht nicht für ausgeschlossen, wenn eine ausreichende Impfquote auf andere Weise nicht erreicht werden kann", sagte Tschentscher am Dienstag.

Viel wichtiger sei für ihn, umgehend die einrichtungsbezogene Impfpflicht etwa in Kliniken und Pflegeeinrichtungen einzuführen. "Die steht für uns im Vordergrund, die soll jetzt kommen."

Die generelle Impfpflicht helfe in der akuten Pandemielage nicht weiter, da sie bundesweit eingeführt werden müsse und das Zeit brauche, so Tschentscher.

Mit Blick auf die Debatte um Impfpflicht in anderen Bundesländern sagte der Bürgermeister: "Es fällt schon auf, dass gerade in den Ländern, in denen in den letzten Monaten vieles versäumt wurde, jetzt die Diskussion über die Impfpflicht angefangen wird, von der wir ja alle wissen, dass sie jedenfalls politisch und rechtlich doch eine schwierige Diskussion ist."

Hamburg weitet 2G-Regel aus

Der Hamburger Senat will die sogenannte 2G-Regel auf Beherbergungsbetriebe und den Kulturbereich ausweiten. Damit werden nur noch Geimpfte und von Corona Genesene Theater, Kinos, Freizeiteinrichtungen und Hotels besuchen dürfen, wie Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Dienstag nach einer Senatssitzung mitteilte.

Er begründete das mit dem erwarteten Anstieg der sogenannten Hospitalisierungsinzidenz auf über 3. Das Robert Koch-Institut gab diesen Wert für Hamburg am Dienstag mit 2,11 an, bundesweit waren binnen sieben Tagen 5,60 Corona-Patienten je 100.000 Einwohner in eine Klinik aufgenommen worden.

Tschentscher begründete die flächendeckende Ausweitung der 2G-Regel mit dem damit verbundenen Impfanreiz. "3G ist mit dem falschen Signal verbunden, dass man sich impfen lassen kann, aber ein Test geht auch", sagte der Bürgermeister. Jugendliche sollen vorerst noch von der 2G-Regel ausgenommen werden. Tschentscher kündigte aber an, dass die Ausnahme für 16- und 17-Jährige demnächst nicht mehr gelten soll.

Fegebank offen für Corona-Impfpflicht

Angesichts der Corona-Impfquoten in der Bevölkerung hat sich auch Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) offen für eine Impfpflicht gezeigt. Dass aus ihrer Sicht zu viele Menschen die Chance auf einen Impfschutz verstreichen lassen, "will einfach nicht in meinen Kopf", sagte sie der "Hamburger Morgenpost".

Die verabredeten Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie seien jetzt nötig. "Ich bin aber auch so weit, dass ich sage, dass wir eine Impfpflicht brauchen, wenn sich jetzt nicht substanziell mehr Menschen impfen lassen, die es auch könnten."

Derzeitiger Impfstand reicht nicht aus

Weiter sagte sie: "Ich hätte im Sommer nicht damit gerechnet, dass wir jetzt noch mal in dieser Heftigkeit in eine vierte Welle laufen, weil ich natürlich davon ausging, dass die Leute sich impfen lassen werden, sobald der Impfstoff in rauen Mengen vorhanden ist."

Den Anlauf der Impfkampagne im Frühjahr habe sie als Zeichen dafür gedeutet, "dass wir am Ende eine sehr hohe Impfquote haben werden". Der derzeitige Stand reiche aber noch nicht, sagte sie.

22. November: Sonderimpftermine der Stadt ausgebucht

Wer online einen Termin für eine Corona-Impfung buchen will, muss aktuell in Hamburg lange warten. Alle Termine sind vergeben und auch Monate im Voraus ist keine Buchung möglich. "Leider wurde für Ihre Auswahl kein freier Termin gefunden", heißt es auf der Webseite der Stadt. Das "Abendblatt" berichtete zuerst über diesen Engpass. Stichproben bis in den Juni zeigten dort: Keine freien Termine verfügbar.

Stundenlanges Schlange-Stehen für Booster-Impfung in Hamburg

Der Andrang auf Corona-Impfungen ist groß. Bereits am Freitag hatten nach Angaben des "NDR" mehrere Hundert Menschen vor der Handelskammer und im Tibarg-Center in Niendorf angestanden. Dort konnten sich Bürger ohne Termin gegen das Virus impfen lassen. Auch Booster-Impfungen wurden verteilt.

Am Sonntag hätten Impfwillige dann in Volksdorf, Steilshoop und St. Georg angestanden und in Reihen von mehreren Hundert Metern gewartet, heißt es. "Wir sind bei den offenen Angeboten ordentlich unter Druck", wird Martin Helfrich, der Sprecher der Sozialbehörde, zitiert.

20. November: Schärfere 2G-Regeln in Kraft getreten 

Seit Samstag werden in Hamburg Ungeimpfte in weiten Teilen aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen. Es gilt nun eine 2G-Pflicht – also Zugang nur für Geimpfte und Genesene – für Gastronomie, Bars, Clubs, Discos, körpernahe Dienstleister, Sport in geschlossenen Räumen sowie Freizeitchöre und Orchester. Für Ungeimpfte sind diese Bereiche demnach nicht mehr zugänglich.

Wesentliche körpernahe Dienstleistungen wie Haareschneiden, Fußpflege und medizinische Behandlungen sind weiterhin unter 3G-Bedingungen möglich. Beim 3G-Modell dürfen auch Ungeimpfte eingelassen werden, wenn sie einen negativen Corona-Test vorlegen. Keine Verschärfungen gibt es vorerst im Einzelhandel.

19. November: Leonhard kritisiert Indikator für schärfere Corona-Maßnahmen

Die Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhard sieht die ausschließliche Orientierung an der Hospitalisierungsrate für neue Corona-Beschränkungen kritisch. "Es ist ein guter Indikator. Man ist aber gut beraten, ihn nicht als einzigen zu nehmen", sagte die SPD-Politikerin am Freitag. Bei politischen Entscheidungen müssten auch andere Daten wie Neuansteckungs- oder Impfquote berücksichtigt werden.

Der Grund: Die Rate der Klinikeinweisungen sei um mindestens sieben Tage zeitverzögert. "Wenn die Hospitalisierungsrate sehr hoch ist in einem Bundesland, ist die Lage schon außer Kontrolle. Das heißt, das ist auch sehr spät, dann einzugreifen."

Um die Ausbreitung des Coronavirus in den Griff zu bekommen, hatten Bund und Länder am Donnerstag neue Grenzwerte für Beschränkungen festgelegt. Ausschlaggebend ist künftig die Hospitalisierungsrate. Der Wert gibt an, wie viele Corona-Infizierte pro 100.000 Menschen in den vergangenen sieben Tagen ins Krankenhaus gekommen sind.

Liegt die Rate über 3, soll 2G gelten. Steigt sie auf mehr als 6, müssen Geimpfte und Genesene in bestimmten Einrichtungen wie Diskotheken, Clubs und Bars zusätzlich einen Test vorlegen (2G plus). Spätestens bei Überschreiten des Schwellenwerts von 9 sollen die Länder dann von weitergehenden Beschränkungen Gebrauch machen.

Tschentscher begrüßt jüngste Corona-Beschlüsse

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat die jüngsten Corona-Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) positiv bewertet. "Ich begrüße, dass die MPK heute beschlossen hat, das 2G-Konzept nunmehr in ganz Deutschland verbindlich umzusetzen", sagte Tschentscher am Donnerstagabend einer Mitteilung zufolge.

"Zusammen mit den vom Deutschen Bundestag beschlossenen Regelungen zur Homeoffice-Pflicht sowie zu den 3G-Vorgaben am Arbeitsplatz und im Öffentlichen Personenverkehr kann dies zu einer Abbremsung der Infektionsdynamik beitragen."

Tschentscher kündigte an, dass Hamburg im Bundesrat den vom Bundestag beschlossenen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes zustimmen werde. Mit den Änderungen blieben "die rechtlichen Grundlagen für die Länder erhalten, um wichtige Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie umzusetzen".

Geschäftsführer der Hamburg Towers: Impfen ist die einzige Möglichkeit

Geschäftsführer Marvin Willoughby von den Hamburg Towers hat sich angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen noch einmal deutlich für das Impfen ausgesprochen. "Es ist ganz klar, dass wir hier 2G haben und auch dazu stehen und ganz klar als Organisation der Meinung sind, dass Impfen die einzige Möglichkeit ist, durch diese Pandemie zu kommen", sagte der 43-Jährige vom Hamburger Basketball-Bundesligisten am Freitag.

Ihm sei klar, dass es Menschen gebe, die diese Position nicht teilen, nachvollziehen kann er dies aber nicht. "Was für sachliche, logische Erklärungen brauchen die Leute noch, um zu verstehen, dass Impfen die einzige Möglichkeit ist und die Risiken dabei überschaubar sind. Aber wenn wir es nicht tun, sind die Risiken nicht überschaubar."

Willoughby appellierte zugleich an die unsicheren Towers-Fans. "Wir können miteinander reden, mit unseren Teamärzten dazu. Wir können wirklich die Fakten auf den Tisch legen. Und hoffentlich auch den Letzten überzeugen, sich impfen zu lassen."

18. November: Mehr als die Hälfte der 12- bis 17-Jährigen geimpft

Bisher haben 50,8 Prozent der 12- bis 17-Jährigen mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Das teilte die Schulbehörde am Donnerstag mit. "Zusätzlich zu den Impfangeboten für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in Arztpraxen, Krankenhäusern impft Hamburg auch Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen mit dem empfohlenen Impfstoff von Biontech." An Hamburger Schulen seien bereits knapp 7.500 Impfdosen verteilt werden.

"Es ist gut, dass sich Kinder und Jugendliche mit Einwilligung ihrer Eltern in wachsender Zahl impfen lassen", sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD). Er bitte alle Jugendlichen, die sich noch nicht haben impfen lassen, die Angebote an den Schulen zu nutzen. "Ohne eine Schutzimpfung werden wir unser normales Leben nicht zurückbekommen." An 81 von 122 weiterführenden Schulen gab es laut Behörde bereits eine Impfaktion.

Andrang bei Impfaktion in Hamburg

Bei einer Impfaktion in der Zentralbibliothek der Bücherhallen in der Innenstadt am Donnerstag standen gegen Mittag mehrere hundert Menschen an. Die Schlange zog sich über den Vorplatz etwa 200 Meter in eine Seitenstraße hinein.

Es seien viele Menschen dabei, die eine Erstimpfung wollten, sagten Mitarbeiter des Impfteams. Andere seien für Auffrischungsimpfungen gekommen. Die Impfungen sollten noch bis 18.30 Uhr gehen. Bei der letzten Impfaktion Ende Oktober waren nur knapp 250 Menschen in die Bücherhallen gekommen.

16. November: Senat beschließt Ausweitung der 2G-Regeln

In Bereichen mit erhöhter Infektionsgefahr ist eine Umsetzung der 2G-Regelung verpflichtend. Ab kommendem Samstag soll die Maßnahme in allen gastronomischen Bereichen gelten, also in Restaurants, auf Märkten, in Mensen, aber auch in Bars und Diskotheken. Außerdem sollen nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt zu geschlossenen Räumen von Sporteinrichtungen haben. Auch körpernahe Dienstleistungen dürfen nur noch unter den neuen Regelungen stattfinden. Ausgenommen davon sind medizinische Behandlungen.

Wenn ungeimpftes Personal in einer Einrichtung tätig ist, muss das Personal täglich getestet werden. Ausgenommen sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Personen mit medizinischen Attesten. In der Zukunft könnten auch Jugendliche einbezogen werden, so Bürgermeister Peter Tschentscher.

Er begründete die Entscheidung mit den steigenden Infektionszahlen. "Wir sind überzeugt von diesem Modell", sagte er in einer Pressekonferenz des Senates. 

Um Steuerfahndern zu entgehen: Mann täuscht Corona vor und wird verurteilt

Ein Hamburger wollte einem offenbar unangenehmen Termin mit der Steuerfahndung entgehen. Sein Mittel schien zunächst effektiv: Wegen einer Corona-Infektion könne er den Termin nicht wahrnehmen. Diese Lüge brachte ihm nun einen weiteren Prozess ein. Hier geht es zur ganzen Geschichte.

Nachfrage bei kostenlosen Corona-Tests verdoppelt

Seit dem vergangenen Samstag sind die Corona-Tests an vielen Stellen in Hamburg wieder kostenlos. Laut Informationen des NDR haben bereits am Wochenende Tausende Bürger dieses Angebot genutzt.

Alleine an den Stationen des Anbieters "Corona Freepass" hätten sich doppelt so viele Menschen auf das Coronavirus testen lassen wie in der Woche davor. Mehr dazu lesen Sie hier.

Verwendete Quellen:

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