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Aldi Süd: Umstrittene Neuerung bei Preisschildern – alle Filialen betroffen


Preisschilder
Umstrittene Neuerung bei Aldi Süd – alle Filialen betroffen

Von t-online, aj

Aktualisiert am 28.02.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 0391600833Vergrößern des BildesAldi-Süd-Logo (Symbolbild): Der Discounter stellt auf digitale Preisschilder um. (Quelle: IMAGO/Michael Gstettenbauer/imago-images-bilder)
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Digitale Preisschilder statt Papier: Die Umstellung bringt für den Discounter und sein Personal mehrere Vorteile, ist bei Verbraucherschützern aber umstritten.

Eine bedeutende Änderung erwartet Kunden demnächst beim Einkauf bei Aldi Süd: Der Lebensmitteldiscounter wird in seinen bundesweit rund 2.000 Filialen auf digitale Preisschilder umstellen, sodass die traditionellen gelben und (bei Sonderangeboten) roten Papierpreisschilder der Vergangenheit angehören. Das hat der Discounter Medienberichten zufolge in einer Pressemitteilung angekündigt.

Die Neuerung ziele darauf ab, die "Abläufe in den Filialen so einfach und effizient wie möglich" zu gestalten, wird der Konzern aus Mülheim an der Ruhr zitiert. Insbesondere für das Personal vor Ort bedeute die Digitalisierung eine entscheidende Erleichterung, da bisher alle Preisschilder einzeln ausgedruckt, ausgeschnitten und für jeden Artikel separat ausgetauscht werden mussten.

Verbraucherschützer kritisieren digitale Preisschilder

Auch andere Discounter experimentieren bereits mit digitalen Preisschildern. Ein weiterer Grund, der dafür genannt wird, ist, dass die digitalen Preisschilder umweltschonender sind. Für Discounter könnten die digitalen Anzeigen aber auch deshalb ein Vorteil sein, weil sie so schnell auf Preisänderungen der Konkurrenz reagieren können. Ein Aspekt, den Verbraucherschützer kritisieren. Die Experten vermuten, dass Produkte unabhängig von ihrer Nachfrage im Preis angehoben oder zu Stoßzeiten verteuert werden.

In der aktuellen Pressemitteilung betont Aldi Süd offenbar, dass die Einführung neuer Preisschilder zu mehr Transparenz führen soll. Die modernen Schilder gäben Verbrauchen die Möglichkeit, über QR-Codes weitere Informationen zum Produkt abzurufen.

Die Schilder können einfach per App gesteuert werden und erhalten ihre Informationen direkt aus der Unternehmens-Datenbank. Auch zusätzliche Produktinformationen können so bereitgestellt werden. Wie viel Aldi Süd für die neuen Preisschilder investiert hat, soll offenbar ein Betriebsgeheimnis bleiben.

Verwendete Quellen
  • watson.de: Aldi führt umstrittene Neuerung ein – 2000 Filialen betroffen
  • bild.de: Revolutionäre Änderung bei Aldi Süd
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