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Heizölpreis aktuell: Rohölpreise stellen neue Dreimonatsrekorde auf

 (Quelle: Mobene)

Heizölpreise aktuell

Rohölpreise stellen neue Dreimonatsrekorde auf

+++ Heizöl-Marktbericht vom 21. Februar 2019 +++

Am Montag startete die Handelswoche mit einem verhaltenen Aufwärtstrend. Die Nachrichtenlage war klar bullish, doch der US-Handel pausierte wegen des Feiertags President’s Day. Aufgrund der geringen Marktaktivität hielten sich die Aufwärtsspielräume in Grenzen. Mit der Rückkehr der Marktteilnehmer setzte sich gestern die Aufwärtsorientierung durch. Bis Handelsschluss legten die Rohölpreise um ein bis zwei US-Dollar zu. WTI und Brent kletterten auf neue Dreimonatshochs, die sie am Morgen weiter ausbauen. Stützend wirken neue Unruhen in Venezuela und der Bestandsbericht des American Petroleum Institute (API).

USA: Ölvorräte mit bullisher Entwicklung
Die US-weiten Bestände an Rohöl sind in der vergangenen Woche leicht gestiegen, während in den Produktkategorien Abbauten zu verzeichnen waren. Das geht aus dem gestern bekannt gewordenen Bestandsreport des API hervor. Raffineriebetreiber führen derzeit saisonale Wartungsarbeiten durch, fragen entsprechend wenig Rohöl nach. Analysten hatten daher einen Anstieg der Rohölvorräte um mindestens 2,6 Millionen Barrel prognostiziert. Dem API zufolge sind jedoch lediglich die Bestände im zentralen Lager- und Umschlagort Cushing deutlich gestiegen. Landesweit seien die Vorräte nur um 1,3 Millionen Barrel gestiegen.
Klammert man die vermutlich handelsbedingten Aufbauten in Cushing aus, sind die US-weiten Rohölbestände somit gesunken. Das interpretieren Marktteilnehmer ebenso bullish wie die kategorieübergreifend rückläufigen Produktvorräte. Laut API sind die Bestände an Destillaten um 800.000 Barrel reduziert worden, während die Benzinvorräte um 1,6 Millionen Barrel verkleinert wurden. Insgesamt enthält der API-Bericht ausschließlich bullishe Impulse, die die Rohölpreise maßgeblich stützen. Nun gilt es, den Vergleichsreport des US-Energieministeriums abzuwarten. Hierin finden sich neben den jüngsten Vorratsständen auch Details zu Raffinerieauslastung, Handels- und Förderaktivität der USA.

Venezuela: Armee verstärkt Grenzsicherung
In Reaktion auf angekündigte humanitäre Hilfe hat Venezuelas Präsident Nicolás Maduro die Armee in Alarmbereitschaft versetzt. Zuvor hatte beispielsweise die deutsche Botschaft in Caracas erklärt, die von der Bundesregierung freigegebene finanzielle Hilfe werde ab sofort in verschiedene Projekte fließen. Zudem warten Hilfsgüter aus dem Ausland an der Grenze zu Kolumbien. Die oppositionsgeführte Nationalversammlung befürwortet die internationale Unterstützung und hat ihre Anhänger für den 23. Februar zur Abholung der gelagerten Güter aufgerufen. Präsident Maduro lehnt die Hilfe indes ab, hat die militärische Grenzsicherung angeordnet. Die Armee bewacht die Grenze zu Kolumbien. Auch die Luft- und Seegrenzen zu den niederländischen ABC-Inseln wurden geschlossen. Die Unruhen in Venezuela könnten sich am Wochenende somit zuspitzen. Jüngst kam es bereits zu Angriffen auf venezolanische Ölanlagen. Am Morgen ist die Impulslage daher eindeutig bullish, sodass die Rohölpreise von ihren Dreimonatshochs aus aufwärts tendieren. WTI wird bei 57,42 US-Dollar gehandelt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet 67,21 US-Dollar. Vor einer Woche wurde der wochenlange Seitwärtstrend am Heizölmarkt von einer steilen Aufwärtsbewegung abgelöst. Innerhalb weniger Tage kletterten die Heizölpreise hierzulande über die 71-Euro-Schwelle und stiegen auf Zweimonatshochs. Zur Wochenmitte wendete sich das Blatt allerdings wieder und die Preise gaben binnen zwei Tagen um zwei Euronach. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter Heizöl aktuell 69,10 Euround damit so wenig wie seit einer Woche nicht mehr.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 20. Februar 2019 +++

An den internationalen Terminbörsen überwiegen die bullishen Impulse. Neben den zielstrebigen und zusätzlichen, ungeplanten Produktionskürzungen wirken die Annäherungen im US-chinesischen Handelsstreit preisstützend. Seit Wochenbeginn bewegen sich die Rohölpreise daher im Bereich ihrer Dreimonatshochs. Marktteilnehmer warten nun vor allem gespannt auf Neuigkeiten aus Washington. Dort läuft derzeit die nächste Verhandlungsrunde zwischen den USA und China, wie das Büro des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer erklärte. Auf höherer Ebene werden konkrete Gespräche demnach am Donnerstag beginnen. Wie die Verhandlungen ausgehen und ob die Streitigkeiten innerhalb der nächsten Tage beigelegt werden können, bleibt offen. Das schürt am Markt Unsicherheit. Weiter eingedämmt wird das preisliche Aufwärtspotenzial vom kontinuierlichen Anstieg der US-Produktionsaktivität.

USA: Schieferölindustrie wächst ununterbrochen
Die US-Schieferölindustrie verfügt über ungebrochen großes Wachstumspotenzial. Das geht aus dem gestern veröffentlichten Produktionsbericht der Energy Information Administration (EIA) hervor. Im Februar wird die nationale Schieferölförderung laut EIA um 197.000 Barrel pro Tag steigen. Zuvor hatte man mit einem monatlichen Anstieg um ungefähr 60.000 Barrel pro Tag gerechnet. Die EIA hat ihre Schätzung somit mehr als verdreifacht, was das unerwartet große Wachstumspotenzial verdeutlicht. Im März soll die Schieferölproduktion entsprechend weiter zulegen. Zu erwarten ist laut EIA eine Zunahme um 84.000 Barrel pro Tag auf insgesamt 8,39 Millionen Barrel pro Tag. Das US-Förderpotenzial bildet den bearishen Gegenpol zu den Produktionskürzungen der OPEC.

Saudi-Arabien: Ölexporte stark zurückgegangen
Vor kurzem erklärte Saudi-Arabiens Ölminister Khalid Al-Falih, der OPEC-Mitgliedsstaat habe sein selbst gestecktes Kürzungsziel noch nicht erreicht. Obwohl man die offizielle Kürzungsquote des Kartells bereits erfülle, wolle man Ölproduktion und Ölexporte weiter senken. Für März strebt Saudi-Arabien Al-Falih zufolge eine Tagesproduktion von 9,8 Millionen Barrel an, wovon täglich 6,9 Millionen Barrel exportiert würden. Nach Einschätzung des Informationsdienstleisters Kpler hat der OPEC-Mitgliedsstaat dieses Niveau bereits unterschritten. In der ersten Februarhälfte habe Saudi-Arabien täglich durchschnittlich 6,2 Millionen Barrel exportiert. Vergleichsdaten hierzu sind abzuwarten, doch die OPEC-Kürzungen scheinen erfolgreich umgesetzt.
Der Ölmarkt befindet sich folglich im Spannungsfeld zwischen niedriger OPEC-Produktion, stetig steigender US-Produktion und unsicherer Nachfrage. Die Rohölpreise tendieren daher im Bereich ihrer Dreimonatshochs seitwärts. WTI wird am Morgen bei 56,16 US-Dollar gehandelt, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 66,44 US-Dollar kostet. Neue Impulse sind in den nächsten Tagen von den US-Bestandsberichten zu erwarten. Nach wochenlang nur geringfügigen Schwankungen fanden die Heizölpreise in der vergangenen Woche den Ausweg aus ihrem Seitwärtstrend. Anschließend legten sie zügig zu. Seit einer Woche ist die steile Aufwärtsbewegung inzwischen zu beobachten. Stellten die Heizölpreise gestern noch einen neuen Zweimonatsrekord auf, geben sie heute wieder etwas nach und sinken unter die 71-Euro-Schwelle. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter Heizöl aktuell 70,73 Euro.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 19. Februar 2019 +++

Mit einer deutlichen Aufwärtsbewegung endete die vergangene Handelswoche. Da die US-Delegation zuversichtlich aus Peking abreiste, kam unter Marktteilnehmern Hoffnung auf eine baldige Beilegung der Handelsstreitigkeiten auf. Sowohl US-Präsident Donald Trump als auch Chinas Staatschef Xi Jinping äußerten sich optimistisch und sprachen von Fortschritten. Die bilateralen Gespräche sollen in dieser Woche in Washington fortgesetzt werden. Inzwischen gilt eine Verschiebung der Deadline als wahrscheinlich. Trump hatte angedeutet, bei gutem Verhandlungsverlauf erst nach dem 1. März neue Strafzölle einzuführen. Diese Meldung wirkte vor dem Wochenende in Verbindung mit der gezielt sowie ungeplant gedrosselten Weltölförderung bullish. Die Rohölpreise legten im Laufe des Freitags um mehr als einen US-Dollar zu und stiegen auf Dreimonatshochs. Zu Beginn der neuen Handelswoche scheint das Aufwärtspotenzial zunächst ausgereizt. WTI und Brent befinden sich weiterhin im Bereich ihrer Dreimonatshochs, tendieren allerdings nur leicht aufwärts.

Saudi-Arabien: Produktion auf Zweijahrestief
Laut dem aktuellen OPEC-Abkommen über Produktionskürzungen hat sich Saudi-Arabien dazu bereit erklärt, seinen Output um 300.000 bis 400.000 Barrel pro Tag zu drosseln. Der jüngste OPEC-Monatsreport lässt jedoch darauf schließen, dass Saudi-Arabien seine Produktion im ersten Quartal mindestens doppelt so stark kürzen wird. Hier heißt es, die saudi-arabische Tagesförderung lag im November 2018 bei 11,02 Millionen Barrel. Für März kündigte Saudi-Arabiens Ölminister Khalid Al-Falih an, die Produktion auf 9,8 Millionen Barrel pro Tag zu senken. Damit würde der Output des Kartellmitglieds auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren zurückgehen. Die Ankündigung umfassender Produktionskürzungen und die Deaktivierung des größten Offshore-Ölfelds Saudi-Arabiens werden am Markt bullish interpretiert.

Libyen: Sharara-Ölfeld vor Reaktivierung
Das über Monate hinweg besetzte Sharara-Ölfeld steht offiziell unter der Kontrolle der Libyan National Army (LNA). Der LNA-Sprecher hatte das bereits in der Vorwoche erklärt, nun zieht LNA-General Haftar nach. Man kontrolliere das gesamte Ölfeld und fordere die National Oil Corporation (NOC) auf, die Förderung zu reaktivieren. Die für nationale Produktionsprozesse zuständige NOC hat bislang nicht bestätigt, dass die Anlage bereit zur Reaktivierung ist. Experten gehen davon aus, dass das Sharara-Ölfeld mit einer Kapazität von 350.000 Barrel pro Tag im März wieder in Betrieb genommen werden kann. Weder Angebots- noch Nachfrageentwicklung sind derzeit absehbar. Grundsätzlich überwiegen auch heute die bullishen Impulse, sodass die Rohölpreise mit einer leichten Aufwärtsbewegung in den Handelstag starten. WTI wird bei 55,98 US-Dollar gehandelt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet 66,49 US-Dollar. Die Heizölpreise sind seit Jahresbeginn um acht Eurogestiegen. In den ersten beiden Januarwochen hatten sie kontinuierlich zugelegt. Es folgte ein wochenlanger Seitwärtstrend mit nur geringfügigen Preisschwankungen. Vergangene Woche wurde die Seitwärtsorientierung dann wieder von einer Aufwärtsbewegung abgelöst. Innerhalb der vergangenen Tage war ein Preisanstieg um drei Eurozu beobachten. Heute knacken die Preise zum ersten Mal seit Mitte Dezember 2018 die 71-Euro-Marke. Auf ihrem Zweimonatshoch kosten 100 Liter Heizöl im Deutschlanddurchschnitt 71,16 Euro.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 18. Februar 2019 +++

In der vergangenen Handelswoche waren die Blicke der Marktteilnehmer an Rohstoff- und Finanzbörsen auf Peking gerichtet. Hier fanden mehrtägige Gespräche im US-chinesischen Handelsstreit statt. Die Verhandlungen endeten am Freitag mit Optimismus auf beiden Seiten. Chinas Staatschef Xi Jinping sprach von wichtigen Fortschritten, während US-Präsident Donald Trump den extrem guten Verlauf lobte. Trump zufolge ist man einer Einigung näher als jemals zuvor. Die US-Regierung erwäge daher, die Frist für einen Deal zu verschieben und erst ab dem 2. März angekündigte Strafzölle einzuführen. In dieser Woche werden die Gespräche in Washington fortgeführt. Dass nach monatelangen Verhandlungen Hoffnung auf eine Annäherung besteht, wird am Markt bullish interpretiert. Hinzu kommt die Abschaltung des größten Öffshore-Ölfeldes Saudi-Arabiens. Der OPEC-Mitgliedsstaat musste das Safaniya-Ölfeld mit einer Kapazität von 1,2 bis 1,5 Millionen Barrel pro Tag vermutlich wegen Reparaturarbeiten außer Betrieb nehmen. Es besteht somit die Aussicht auf anhaltend geringen Output und eine positive Wirtschaftsentwicklung.

USA: Wenige Ölbohranlagen aktiviert
Zum zweiten Mal in Folge ist die Zahl US-weit aktiver Ölbohranlagen gestiegen. Nach Einschätzung von Baker Hughes sind in der vergangenen Woche drei zusätzliche Anlagen in Betrieb genommen worden. Insgesamt seien damit 857 Anlagen aktiv. Bereits in der Vorwoche hatte Baker Hughes einen Anstieg verzeichnet. Dennoch ist seit Jahresbeginn ein Abwärtstrend zu beobachten. Im Vergleich zu Anfang Januar sind derzeit 28 Anlagen weniger in Betrieb. Dass die Zahl aktiver US-Ölbohranlagen rückläufig ist, führen Experten auf die Ölpreisentwicklung zurück. Lagen die Rohölpreise noch im Herbst 2018 auf Mehrjahreshochs, gaben sie in den vergangenen Monaten merklich nach. Im Zuge des Preisrückgangs haben US-Unternehmen ihre Ölsuche offenbar zurückgefahren.

Venezuela: Sanktionen erschweren Exporte
Die US-Sanktionen haben offenbar eine stärkere Wirkung auf die venezolanische Ölproduktion und Exporte als zunächst angenommen. Ursprünglich war vermutet worden, dass der Handel zwischen Venezuela und bedeutenden Abnehmern wie Russland von den Sanktionen unberührt bleiben würde. Man war davon ausgegangen, die Handelspartner würden alternative Wege finden und die Sanktionen umgehen. Doch neben dem niederländischen Unternehmen Trafigura hat auch eines aus Russland den Handel mit Venezuela eingestellt. Litasco, Tochtergesellschaft des zweitgrößten russischen Förderunternehmens Lukoil, hat seine Geschäfte in Venezuela gestoppt. Der Vorstandsvorsitzende von Lukoil bestätigte, Litasco liefere derzeit keine Ölprodukte in das südamerikanische Land und beziehe von dort auch kein Öl. Die US-Sanktionen schränken aber nicht nur die Exporte ein, sondern haben unmittelbare Wirkung auf die Ölproduktion. Nach Angaben der OPEC ist der venezolanische Output im Januar um 59.000 Barrel pro Tag auf 1,1 Millionen Barrel pro Tag gesunken.
Nun haben die USA signalisiert, die Sanktionen gegen Venezuela möglicherweise zu verschärfen. Ähnlich der Iransanktionen könnten allen Unternehmen Strafen drohen, die weiterhin Handel mit Venezuela betreiben. Die Nachrichten aus Venezuela, Saudi-Arabien, den USA und China sorgen am Markt für eine klar bullishe Impulslage. Am Morgen tendieren die Rohölpreise im Bereich ihrer Dreimonatshochs aufwärts. WTI wird bei 56,08 US-Dollar gehandelt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet 66,67 US-Dollar. Von Mitte Januar bis Mitte Februar haben sich die Heizölpreise nur geringfügig bewegt. Hierzulande tendierten sie in einer Spanne von bis zu zwei Euroseitwärts. In der vergangenen Woche fand der wochenlange Seitwärtstrend sein Ende. Innerhalb weniger Tage legten die Preise um ungefähr 2,50 Eurozu und kletterten über die 70-Euro-Schwelle. Mit 70,62 Eurokosten 100 Liter Heizöl aktuell so viel wie seit Anfang Dezember 2018 nicht mehr.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 15. Februar 2019 +++

Nach einem verhaltenen Wochenstart begann für die Rohölpreise ein Aufwärtstrend. Die bullishe Stimmung hält auch heute an, sodass die Referenzsorten mit Gewinnen von mehreren US-Dollar ins Wochenende gehen werden. WTI hat im Wochenverlauf um zwei US-Dollar zugelegt, während der Brent-Preis um drei US-Dollar gestiegen ist. Dass die Versorgungslage knapper wird und sich eine Entspannung in der Weltwirtschaft abzeichnet, interpretieren Marktteilnehmer bullish. Das verringerte Angebot wirkt sich insbesondere auf den europäischen Markt aus. Die US-Ölförderung befindet sich weiterhin auf Rekordniveau und die nationalen Öllager sind gut gefüllt. Für die US-Rohölsorte WTI besteht daher weitaus weniger Aufwärtspotenzial. Etwaige internationale Ausfälle werden von der eigenen US-Produktion aufgefangen.

USA erwägen 1. Mai als neue Frist im Handelsstreit
Seit gestern verhandeln die Delegationen von USA und China auf Ministerebene. Die Pekinger Gespräche werden heute enden. Gespannt erwarten Anleger und Analysten an Finanz- und Rohstoffmärkten deren Ausgang. Bislang standen die Zeichen auf Annäherung, so ist von einem guten Verlauf die Rede und auch US-Präsident Donald Trump äußerte sich zuversichtlich. Dass noch vor der am 1. März auslaufenden Deadline eine Einigung erzielt werden kann, gilt dennoch als unwahrscheinlich. Vielmehr ranken sich Spekulationen um die von Trump angedeutete Fristverschiebung. Medienberichten zufolge erwägen die USA eine Aufschiebung der Deadline um 60 Tage. Neue Frist für einen Deal wäre dann der 1. Mai.

OPEC mit ehrgeizigen Kürzungsplänen
Im Dezember hatte sich die OPEC mit anderen Ölproduzenten wie Russland auf Produktionskürzungen geeignet. Geplant war, den Gesamtoutput im ersten Halbjahr 2019 um 1,2 Millionen Barrel pro Tag zu senken. Diese Zielmarke könnte deutlich übertroffen werden, sollte die OPEC ihre jüngst angekündigten Kürzungspläne umsetzen. Im Januar haben die Kartellmitglieder ihre Förderung um 800.000 bis 900.000 Barrel pro Tag zurückgefahren. Saudi-Arabien plant für März, zusätzliche 500.000 Barrel pro Tag vom Markt zu nehmen. Russland hat seine Tagesproduktion nach eigenen Angaben ebenfalls stärker gedrosselt als erwartet. Hinzu kommen ungeplante und schwer kalkulierbare Förderausfälle in Libyen, Venezuela und dem Iran. Analysten schätzen, dass die OPEC unter Berücksichtigung all dieser Faktoren derzeit insgesamt 1,7 Millionen Barrel pro Tag weniger produziert.
Die Nachrichtenlage ist überwiegend bullish, doch nicht uneingeschränkt. Denn aus Nicht-OPEC-Staaten wie den USA ist in den nächsten Jahren mit mehr Öl zu rechnen. Das US-Energieministerium geht davon aus, dass die US-Ölförderung bis 2020 von aktuell 11,9 auf ein neues Rekordhoch von 13,2 Millionen Barrel pro Tag steigen wird. Hinzu kommt, dass sich die US-Rohölvorräte auf dem höchsten Niveau seit November 2017 befinden. Vor dem Hintergrund der weltweit unterschiedlichen Versorgungslage gerät die Nachfrageentwicklung immer mehr in den Marktfokus. Insbesondere der Ausgang des US-chinesischen Handelsstreits wird die Trends am Ölmarkt bestimmen. Am Morgen tendieren die Rohölpreise aufwärts. WTI wird bei 54,48 US-Dollar gehandelt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet mit 64,74 US-Dollar so viel wie seit drei Monaten nicht mehr. Die Heizölpreise brachen gestern aus ihrem viereinhalbwöchigen Seitwärtstrend aus. Sie knackten zum ersten Mal seit Mitte Dezember 2018 die 69-Euro-Marke. Heute legen die Preise weiter zu und klettern auf neue Zweimonatshochs. Aktuell kosten 100 Liter Heizöl im Deutschlanddurchschnitt 69,63 Euro.

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