Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > >

Heizölpreis aktuell: US-Forderung an OPEC belastet Rohölpreise

...
 (Quelle: Mobene)

Heizölpreise aktuell

US-Forderung an OPEC belastet Rohölpreise

Heizöl-Marktbericht aktuell: US-Forderung an OPEC belastet Rohölpreise Die Entwicklung des Heizölpreises im aktuellen Marktbericht. (Quelle: imago/Chromeorange)

Der Marktbericht informiert täglich, wie sich der Heizölpreis entwickelt. (Quelle: Chromeorange/imago)

+++ Heizöl-Marktbericht vom 21. September 2018 +++

Dass die Rohölpreise mit Gewinnen ins Wochenende gehen könnten, zeichnete sich bereits seit Wochenbeginn ab. Die Prognosen über eine stetige Verknappung der internationalen Versorgungslage wirkten am Montag noch nach und begünstigten die bullishe Ausgangslage. Als bekannt wurde, dass nach Südkorea auch Japan seine Ölimporte aus dem Iran gestoppt hat, ging es für WTI und Brent weiter aufwärts. Zwischenzeitlich sorgte die Ankündigung zusätzlicher US-Zölle auf chinesische Waren für eine Abwärtstendenz der Rohölpreise. Der Bestandsbericht des US-Energieministeriums hat den bearishen Impuls allerdings schnell in den Hintergrund gedrängt. Dass der US-Rohölvorrat wie erwartet gesunken ist und die iranische Regierung mit einem Exportrückgang um 1,3 Millionen Barrel pro Tag rechnet, stützt die Rohölpreise seit gestern. Brent bewegte sich stabil auf seinem Einwochenhoch, während WTI sogar seinen Höchststand seit Anfang Juli erreichte. Am Morgen erfolgt bei der US-amerikanischen Referenzsorte die Abwärtskorrektur, insbesondere wegen eines Tweets des US-Präsidenten.

Trump fordert erneut Preissenkung von OPEC
US-Präsident Donald Trump wandte sich gestern per Twitter an die Mitgliedsstaaten der OPEC und forderte sie zum wiederholten Male in diesem Jahr zur Senkung der Ölpreise auf. Trump hob hervor, ohne den Schutz der USA wären die Länder im Mittleren Osten nicht lange sicher. Dennoch würden sie die Ölpreise steigern. Dies werde man sich in den USA merken. Trump beendete seine Kurznachricht mit der Forderung, das Kartell müsse die Preise jetzt senken. Der US-Präsident wird diese Botschaft bewusst wenige Tage vor dem Treffen des Joint Ministerial Monitoring Committee der OPEC gesendet haben. Am Wochenende werden einige Vertreter der OPEC-Mitgliedsstaaten in Algeriens Hauptstadt Algier zusammenkommen, um über die Produktionsstrategie der nächsten Monate zu beraten. Wenngleich das Komitee nicht beschlussfähig ist, lenken Trumps Tweet und eine Ankündigung des iranischen Ölministers die Aufmerksamkeit auf Algier.

Irans Ölminister warnt vor feindlicher OPEC-Politik
Der Ölminister des Iran, Bijan Zanganeh, hat mit einem Veto gegen iranschädliche OPEC-Entscheidungen gedroht. Sollte sich das Kartell für eine Produktionspolitik aussprechen, die dem Iran schade, werde er sein Veto einlegen. Zanganeh warnte zudem vor der Herausbildung eines Forums alternativer Anbieter, das die iranfeindlichen Maßnahmen der USA unterstütze. Der iranische Ölminister wollte im Frühsommer bereits den Beschluss der OPEC-Produktionssteigerung verhindern, konnte sich allerdings nicht durchsetzen. Welche Produktionsstrategie die OPEC in den nächsten Monaten verfolgen wird, legen die Mitgliedsstaaten laut OPEC-Generalsekretär Mohammad Barkindo erst im Rahmen ihres Treffens Anfang Dezember fest. Trumps Tweet und die Ungewissheit über die OPEC-Produktionsentwicklung haben die zuletzt noch bullishe Stimmung am Markt gedämpft. WTI bewegt sich am Morgen abwärts und liegt mit 70,38 US-Dollar nur noch auf seinem Einwochenhoch. Für die Nordseesorte Brent geht es oberhalb des gestrigen Schlusskurses ab 78,88 US-Dollar leicht aufwärts. Die Heizölpreise sind im Vergleich zum Vortag um wenige Cent gestiegen. Wie in den vergangenen zwei Wochen liegen sie hierzulande nun wieder oberhalb der Schwelle von 76 Euro. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter Heizöl aktuell 76,01 Euro. Damit befinden sich die Preise an der Schnittstelle zwischen Mehrjahreshochs und Monatstiefs.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 20. September 2018 +++

Welchen Effekt die US-Sanktionen ab November auf die iranische Ölindustrie haben werden, ist schwer absehbar - vor allem, da die Prognosen stark divergieren. So rechnet US-Energieminister Rick Perry nicht mit einem Anstieg der Ölpreise. Er zeigte sich nach Gesprächen mit seinen Kollegen aus Saudi-Arabien und Russland zuversichtlich, das weltweite Angebot gemeinsam aufrecht erhalten zu können. In Saudi-Arabien scheint man weniger überzeugt vom erfolgreichen Ausgleichen iranischer Exportausfälle. Insiderkreisen zufolge soll sich das saudi-arabische Energieministerium bereits mit den vorübergehend für unvermeidbar gehaltenen Ölpreisen von mehr als 80 US-Dollar angefreundet haben. Nach Einschätzung iranischer Regierungsvertreter ist diese Anpassung der Preisvorstellung durchaus angebracht.

Iran: Angebotslücke von 1,3 Millionen Barrel pro Tag
Infolge der US-Sanktionen könnte der internationale Ölmarkt in eine Unterversorgung geraten. Hiervor warnte Irans ehemaliger Handelsminister Hossein Kazempour wenige Tage vor einem Treffen der OPEC-Mitgliedsstaaten. Kazempour zufolge ist mit einer Angebotslücke von bis zu 1,3 Millionen Barrel pro Tag zu rechnen, die nicht von anderen Ölproduzenten abgefangen werden könne. Der Politiker ist als Teil der iranischen OPEC-Delegation in Algeriens Hauptstadt Algier gereist, wo am Wochenende das Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) der OPEC tagen wird. Das JMMC wurde ursprünglich zur Überwachung der Produktionskürzung einberufen. Inzwischen steht auch die Umsetzung der im Frühsommer beschlossenen Produktionssteigerungen auf der Agenda des Komitees. Für Kazempour steht das Ergebnis des anstehenden OPEC-Treffens fest: „Wir werden nach Hause gehen und wissen, dass es keine weitere Produktionskapazität gibt.“

USA: Energieministerium verzeichnet Bestandsrückgang
Nachdem das American Petroleum Institute (API) am Dienstag einen Ausbau des US-Rohölvorrats gemeldet hat, gab das US-amerikanische Department of Energy (DOE) gestern Gegenteiliges bekannt. Dem DOE zufolge wurden in der Berichtswoche die Bestände an Rohöl und Benzin abgebaut, während lediglich der Vorrat an Destillaten gestiegen ist. Trotz gesunkener Raffinerieauslastung seien die US-weiten Rohölbestände um 2,1 Millionen Barrel gesunken. Ursache für den Rückgang ist somit nicht die nationale Nachfrage, sondern die im Wochenverlauf um fast vier Millionen Barrel gestiegenen Importe. Bei den Produktvorräten gab es indes keine große Überraschung. Der Bestand an Destillaten ist laut DOE um 800.000 Barrel ausgebaut und der Benzinvorrat um 1,7 Millionen Barrel verkleinert worden. Im Vergleich zum API-Bericht ist der Wochenreport des DOE bullish zu interpretieren. Gemeinsam mit dem bevorstehenden OPEC-Treffen und den pessimistischen Versorgungsprognosen begünstigen die US-Ölvorräte den derzeitigen Aufwärtstrend der Rohölpreise. WTI hat gestern um 1,50 US-Dollar zugelegt und befindet sich am Morgen mit 71,69 US-Dollar pro Barrel auf dem höchsten Stand seit Anfang Juli. Für Brent ging es moderater aufwärts, sodass die Nordseesorte mit 79,68 US-Dollar stabil auf ihrem Einwochenhoch liegt. In diesem Monat haben die Heizölpreise hierzulande zunächst bei über 78 Europro 100 Liter ihr höchstes Niveau seit mehreren Jahren erreicht. Anschließend bewegten sie sich schwankend im Bereich dieser Mehrjahreshochs, bevor sie vor wenigen Tagen auf ihre Zweiwochentiefs fielen. Heute geben die Preise weiter nach und liegen zum ersten Mal seit Septemberbeginn unterhalb der Schwelle von 76 Euro. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter Heizöl aktuell 75,90 Euro.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 19. September 2018 +++

Nachdem sie mit einer Seitwärtstendenz in die Woche gestartet sind, ging es für die Rohölpreise gestern aufwärts. Um mehr als einen US-Dollar legten WTI und Brent im Tagesverlauf zu. Dabei überwogen zu Handelsbeginn die bearishen Meldungen. Zum einen belastete die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Ausweitung der Zölle auf chinesische Waren die Preise. Zum anderen relativierten die bilateralen Produktionsabsprachen der USA mit Russland und Saudi-Arabien jüngst veröffentlichte Prognosen zur bald knappen Versorgungslage. Die Energieminister der drei Staaten hatten im Anschluss an ihre Treffen erklärt, die internationale Ölversorgung nach Inkrafttreten der US-Sanktionen gegen die iranische Ölindustrie stabil halten zu wollen. Bei Bedarf sei man in der Lage, die Produktion um mehrere hunderttausend Barrel pro Tag zu steigern. Zu einem solchen Anstieg wird es in nächster Zeit aber voraussichtlich nicht kommen. Ein beschlussfähiges OPEC-Meeting gibt es schließlich erst wieder gegen Jahresende. Zudem heißt es aus Insiderkreisen, Saudi-Arabien sei künftig auch mit Ölpreisen von etwas mehr als 80 US-Dollar einverstanden.

Neutraler API-Bericht zu US-Ölbeständen
Die US-weiten Vorräte an Rohöl und Destillaten sind zuletzt ausgebaut worden, während der Benzinbestand zurückgegangen ist. Das geht aus dem gestern Abend bekannt gewordenen Wochenbericht des American Petroleum Institute (API) hervor. In Anlehnung an die Schätzungen aus der Vorwoche hatten Analysten auch in dieser Woche mit einer leichten Reduzierung der US-Rohölvorräte gerechnet. Laut API sind allerdings lediglich die Bestände im zentralen Lagerort Cushing gesunken. Die gesamtnationalen Vorräte der USA seien hingegen um 1,2 Millionen Barrel gestiegen. Da Raffineriebetreiber zu dieser Jahreszeit für gewöhnlich Wartungsarbeiten einleiten, sind derzeit grundsätzlich eine geringere Auslastung und ein entsprechendes Wachstum des Rohölbestands zu erwarten. Die Einschätzung des API überrascht daher nicht.
Auch in den Produktkategorien hält der API-Report keine richtungsweisenden Impulse bereit. Der US-Vorrat an Destillaten sei in der Berichtswoche um 1,5 Millionen Barrel gewachsen. Diese Entwicklung ist zwar bearish zu interpretieren, wird allerdings durch den um 1,5 Millionen Barrel gesunkenen Benzinbestand aufgewogen. Insgesamt wird der dieswöchige Bestandsbericht des API am Markt neutral bewertet. Auf die Rohölpreise hat er keinen nachhaltigen Einfluss. Die Preisbildung wird vielmehr von der preispolitischen Anpassung Saudi-Arabiens und einem Flugzeugabschuss in Syrien bestimmt. Am Montag war ein russisches Militärflugzeug von einer Rakete der syrischen Luftabwehr getroffen worden. Russlands Präsident Wladimir Putin machte zunächst Israel für den Abschuss verantwortlich, hält das Ereignis inzwischen allerdings für eine „Verkettung unglücklicher Umstände“. Am Morgen sind die als Risikoprämie eingepreisten neuen Entwicklungen im Syrienkonflikt am Markt noch spürbar. Beide Referenzsorten bewegen sich von ihren Einwochenhochs aufwärts. WTI wird bei 70,15 US-Dollar gehandelt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet 79,25 US-Dollar. Die Heizölpreise stagnieren indes seit einigen Tagen auf ihrem Zweiwochentief. Hierzulande schwankten sie zuletzt um maximal sieben Cent. Aktuell kosten 100 Liter Heizöl im Deutschlanddurchschnitt mit 76,41 Euroetwas mehr als am Vortag.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 18. September 2018 +++

Mit einer Aufwärtsbewegung starteten die Rohölpreise gestern in die neue Handelswoche. Die Monatsberichte der International Energy Agency (IEA), des US-Energieministeriums und der OPEC wirkten zunächst weiterhin stabilisierend. Übereinstimmend hatten sie bekannt gegeben, bis zum Jahresende sei mit einer knapperen Versorgungslage zu rechnen. Laut IEA begünstigt diesen Trend zum einen die stetig sinkende Förderaktivität Venezuelas. Zum anderen seien die Exporte des Iran bereits vor Inkrafttreten branchenspezifischer US-Sanktionen Anfang November deutlich zurückgegangen. So habe der Iran im August täglich 280.000 Barrel weniger Öl exportiert als noch im Vormonat. Der IEA zufolge sind die iranischen Ölexporte in den vergangenen drei Monaten damit um insgesamt 580.000 Barrel pro Tag gesunken. US-Energieminister Rick Perry sieht den iranischen Exporteinbruch nicht als Bedrohung für den internationalen Ölmarkt. Er hat in der vergangenen Woche das Gespräch mit Russland und Saudi-Arabien gesucht, um über die künftige Produktionsstrategie zu beraten.

US-Energieminister erwartet keine Preissteigerung
Im Rahmen bilateraler Gespräche hat sich die US-Regierung mit den Energieministern Russlands und Saudi-Arabiens über Produktionskapazitäten ausgetauscht. US-Energieminister Rick Perry hat sich hierfür mit Alexander Nowak und Khalid Al-Falih getroffen. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters betonte Perry im Anschluss, mit den USA, Russland und Saudi-Arabien könnten die drei wichtigsten Ölproduzenten die weltweite Ölproduktion in den nächsten 18 Monaten steigen lassen. Er erwarte daher keinen nachhaltigen Anstieg der Ölpreise. Nowak und Al-Falih erklärten ebenfalls, man werde für eine angemessene Versorgung des Marktes sorgen. Russland könne seine Produktion wenn nötig auf Rekordniveau steigern, während Saudi-Arabien bis zu zwölf Millionen Barrel pro Tag fördern könne. Mit diesen Statements haben die drei Ölproduzenten verdeutlicht, dass sie den Rückgang der iranischen Ölexporte aufzufangen gedenken.

Neue Runde im US-chinesischen Handelsstreit
US-Präsident Donald Trump hat zusätzliche Zölle auf chinesische Waren angekündigt. Ab dem 24. September werden zunächst Zölle in Höhe von zehn Prozent auf chinesische Importe im Wert von 200 Milliarden US-Dollar verhängt. Mit Beginn des nächsten Jahres ist die Anhebung der Zölle auf 25 Prozent geplant. Trump erhöht damit kurz vor erneuten US-chinesischen Verhandlungen den Druck auf China. Die USA haben Vertreter des chinesischen Handelsministeriums bereits zum zweiten Mal zu Gesprächen eingeladen. Stattfinden soll das Treffen in den nächsten Tagen. Angesichts des sich zuspitzenden Handelsstreits und des Produktionspotenzials von USA, Russland und Saudi-Arabien ist die Ausgangslage am Markt heute bearish. Am Morgen tendieren die Rohölpreise unterhalb ihrer gestrigen Schlusskurse abwärts. WTI wird bei 68,76 US-Dollar gehandelt, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 77,71 US-Dollar kostet. Die Heizölpreise verharren auch heute nahezu unverändert auf ihren Zweiwochentiefs, die sie am Wochenende erreichten. Im Vergleich zum Vortag sind sie hierzulande um nur wenige Cent zurückgegangen, sodass 100 Liter Heizöl im Deutschlanddurchschnitt aktuell 76,34 Eurokosten.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 17. September 2018 +++

In der vergangenen Handelswoche kristallisierte sich heraus, dass Experten weltweit bis zum Jahresende mit einer Verknappung der Versorgungslage rechnen. Entsprechende Prognosen enthielten die Monatsberichte des US-Energieministeriums, der International Energy Agency und der OPEC. Insbesondere die US-Sanktionen gegen den Iran werden nach Einschätzung aller Einrichtungen zu einer Verringerung des internationalen Ölangebots beitragen. Ein möglicher Einbruch der iranischen Ölexporte zeichnet sich bereits ab. Mit China und Indien haben die zwei größten Handelspartner der iranischen Ölindustrie zwar bekräftigt, ihre Handelsbeziehungen mit dem Iran aufrecht zu erhalten. Allerdings haben beide Staaten im August täglich mehrere hunderttausend Barrel weniger Öl aus dem Iran bezogen als zuvor. Zudem hat nach Südkorea auch Japan seine iranischen Ölimporte vorerst vollständig eingestellt. Hier scheint man offenbar auf die Ergebnisse der Verhandlungen mit den USA zu warten und auf die Gewährung einer Ausnahmeregelung zu hoffen. Die angedrohten US-Strafmaßnahmen zeigen somit Wirkung und könnten die Nachfrage außerhalb des iranischen Marktes nachhaltig ankurbeln, was die Rohölpreise zu Wochenbeginn weiterhin stützt.

US-Ölförderung mit Wachstumspotenzial
Der aktuelle Wochenbericht von Baker Hughes lässt darauf schließen, dass das Wachstumspotenzial der US-Ölförderung zuletzt gestiegen ist. In der vergangenen Woche seien US-weit sieben zusätzliche Ölbohranlagen in Betrieb genommen worden. Damit sind Baker Hughes zufolge insgesamt 867 Anlagen aktiv. Seit Mai schwankt die Zahl aktiver US-Ölbohranlagen nur minimal in einer Spanne zwischen 858 und 869. Ebenso konstant ist zuletzt auch die US-Ölförderung geblieben, die sich seit Wochen auf ihrem Rekordhoch von elf Millionen Barrel pro Tag befindet. Die Erhebung von Baker Hughes verdeutlicht allerdings, dass die USA ihre Ölförderung angesichts der potenziellen Bohraktivität jederzeit ausbauen können.

Hurrikan Florence ohne Einfluss auf Ölindustrie
Vor einer Woche galt die Aufmerksamkeit von Meteorologen, US-Bürgern und Marktteilnehmern dem auf die US-Ostküste zusteuernden Hurrikan Florence. In den vergangenen Tagen erreichte der Hurrikan das US-Festland und brachte Überflutungen und Starkregen mit sich. Auf die Ölpreise hatte Hurrikan Florence stützende Wirkung, da er den Öltransport möglicherweise hätte einschränken und die Nachfrage kurzzeitig hätte steigern können. Mit Abschwächung des Sturms hat sich sein Einfluss auf den Ölmarkt jedoch gelegt. Ihr Aufwärtspotenzial generieren die Rohölpreise am Morgen insbesondere durch die unsichere Zukunft der iranischen Ölindustrie. WTI wird bei 69,17 US-Dollar gehandelt, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 78,24 US-Dollar kostet. Beide Referenzsorten starten damit oberhalb ihrer Schlusskurse von Freitag in die neue Handelswoche. Die Heizölpreise hatten sich seit Anfang September nahe der Marke von 78 Euromit leichten Schwankungen im Bereich ihrer Mehrjahreshochs bewegt. Über das Wochenende hinweg sind sie nun auf ihre Zweiwochentiefs gefallen und befinden sich heute noch immer auf diesem Niveau. Aktuell kosten 100 Liter Heizöl im Deutschlanddurchschnitt 76,39 Euro.

Heizölpreis
AnzeigeHeizölpreisrechner

Preis berechnen und Heizöl online bestellen

 

Anzeige
iPhone Xs Max für 549,95 €* im Tarif MagentaMobil M
zum Angebot von der Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018