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Ikea-Konzern plant großen Umbau – Umstellung für Kunden

Umstellung für Kunden  

Ikea-Konzern plant großen Umbau

21.11.2018, 12:00 Uhr | dpa, t-online.de

Ikea-Konzern plant großen Umbau – Umstellung für Kunden. Ikea-Einkaufswägen

Vor einem Gebäude des schwedischen Möbelhauses Ikea stehen Einkaufswagen mit dem Logo des Unternehmens. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv (Quelle: dpa)

Weil er mit den gewohnten Möbelhäusern kaum noch wachsen kann, will sich der Ikea-Mutterkonzern Ingka erneuern. Neue Einrichtungshausformate und Service-Angebote sollen noch mehr Käufer anlocken.

Der Ikea-Konzern baut um: Neben dem Ausbau der Online- und Service-Angebote sollen neue innerstädtische Einrichtungshausformate aufgebaut werden, wie das Unternehmen ankündigt. Die Schweden wollen bis Ende 2020 global bis zu 11.500 neue Arbeitsplätze schaffen. Im Gegenzug könnten 7.500 der 160.000 bestehenden Jobs bei Ikea wegfallen, vor allem in den globalen Funktionen und in den 30 Landeszentralen. Unter dem Strich würden so rund 4.000 neue Jobs hinzukommen.

Ikeas Online-Umsatz wächst stärker als stationärer Handel

"Wir stellen fest, dass die Einzelhandelslandschaft sich in einem nie da gewesenen Ausmaß und Tempo verändert", erklärt Ingka-Chef Jesper Brodin. Das Möbelhaus auf der grünen Wiese wird damit trotz konstanter Besucherzahlen offenbar zum Auslaufmodell. Seit Jahren wächst bei Ikea Deutschland der Online-Umsatz schneller als der im stationären Handel.

Kunden sollen auch über kleinere Service- und Bestellcenter erreicht werden. "In den kommenden drei Jahren werden wir durch neue Einrichtungshausformate, innerstädtische Präsenzen und ein optimiertes digitales Angebot für unsere Kunden noch zugänglicher und das Einkaufen noch bequemer", erklärt der Ikea-Privatkunden-Manager Tolga Öncü.

Auf dem deutschen Markt war Ikea im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 (30. August) noch um 2,8 Prozent auf einen Umsatz von 5 Milliarden Euro gewachsen. Global betrug das Erlöswachstum währungsbereinigt 4,7 Prozent auf 34,8 Milliarden Euro.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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