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Siemens streicht 1.400 Stellen in Deutschland – Trotz Milliardengewinn


Trotz Milliardengewinn  

Siemens streicht 1.400 Stellen in Deutschland

18.06.2019, 21:46 Uhr | rtr

Siemens streicht 1.400 Stellen in Deutschland – Trotz Milliardengewinn. Siemens-Standort Berlin: Hier und in Erlangen werden die meisten der 1.400 Stellen gestrichen. (Quelle: imago images/Schöning)

Siemens-Standort Berlin: Hier und in Erlangen werden die meisten der 1.400 Stellen gestrichen. (Quelle: Schöning/imago images)

Der Gewinn stieg auf mehr als 6 Milliarden Euro im Jahr 2018 – aber die Arbeitsplätze werden immer weniger: Industriegigant Siemens streicht wieder Stellen.

Siemens streicht in seiner Energiesparte weitere 2.700 Arbeitsplätze. Davon entfielen 1.400 auf Deutschland, teilt der Münchner Industriekonzern mit. Betroffen ist diesmal nicht das Kraftwerksgeschäft, in dem Siemens bereits gut 6.000 Stellen gestrichen hat. Sondern die Stellen fallen im Projektgeschäft und der Energieübertragungssparte weg, die etwa Hochspannungsleitungen und Transformatoren baut. Damit sollen 500 Millionen Euro eingespart werden. Siemens hatte einen Stellenabbau in der neu formierten Energiesparte Gas & Power schon angekündigt, ihn aber noch nicht beziffert.

Siemens-Zentrale: Im feinen Palais Ludwig Ferdinand in München beschloss man, dass weitere Arbeiter gehen müssen. (Quelle: imago images/Volker Preußer)Siemens-Zentrale: Im feinen Palais Ludwig Ferdinand in München beschloss man, dass weitere Arbeiter gehen müssen. (Quelle: Volker Preußer/imago images)

Insgesamt fallen 13.000 Stellen weg

Nun seien die Arbeitnehmervertreter im Wirtschaftsausschuss über die Abbaupläne informiert worden. Die Energiesparte soll ausgegliedert und bis September 2020 an die Börse gebracht werden, wie Vorstand und Aufsichtsrat im Mai beschlossen hatten.


Damit summieren sich die Stellenkürzungen im Konzern in den nächsten Jahren auf mehr als 13.000 Arbeitsplätze. Zuletzt waren davon die Konzernzentrale sowie die Digital- und die Infrastruktursparte, die künftig den Kern von Siemens bilden sollen, betroffen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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