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Bitcoin: Darum kratzt er wieder an der Rekordmarke


Zwei-Wochen-Hoch  

Darum kratzt der Bitcoin wieder an der Rekordmarke

09.03.2021, 11:14 Uhr | dpa

Bitcoin: Darum kratzt er wieder an der Rekordmarke. Ein physischer Bitcoin: Die Kryptowährung legte seit der Corona-Pandemie massiv an Wert zu. (Quelle: imago images)

Ein physischer Bitcoin: Die Kryptowährung legte seit der Corona-Pandemie massiv an Wert zu. (Quelle: imago images)

Nach einer kurzen Flaute kennt der Kurs erneut nur den Weg nach oben. Mittlerweile ist ein Bitcoin wieder über 53.000 Dollar wert. t-online erklärt, was hinter dem Anstieg steckt.

Die Digitalwährung Bitcoin hat am Dienstag Fahrt in Richtung Rekordhoch aufgenommen. Im frühen Handel wurde die älteste und bekannteste Kryptowährung auf der Handelsplattform Bitstamp zeitweise bei 54.500 US-Dollar gehandelt und damit zum höchsten Kurs seit zwei Wochen.

Im Vergleich zum Montag stieg der Kurs um mehr als vier Prozent. Damit bewegt sich der Bitcoin weiter in Richtung Rekordhoch, das Mitte Februar mit 58.354 Dollar erreicht wurde.

Marktanalyst Timo Emden von Emden Research verwies einmal mehr auf das Interesse von institutionellen Anlegern. Hier sieht er weiter einen wesentlichen Treiber für den Bitcoin. "Während Privatanleger das Geschehen derzeit lieber von der Seitenlinie aus betrachten, machen große Adressen abermals die Musik", erklärte er.

Große Investoren glauben weiterhin an Bitcoin

Als Hauptgrund für die jüngste Kursrally beim Bitcoin gilt das steigende Interesse von Unternehmen und von Finanzinvestoren. Vor allem der US-Milliardär Elon Musk hatte mit Aussagen auf Twitter den Kurs des Bitcoin mehrfach stark bewegt.

Auch andere Unternehmen, nicht zuletzt aus der Finanzszene, interessieren sich zunehmend für Digitalanlagen. Zuletzt zeigten sich auch Paypal, Mastercard und Visa gegenüber Kryptowährungen offen. Blockchain-Professor Philipp Sandner von der Frankfurter School of Finance and Management gab gegenüber t-online die Prognose, dass der Bitcoin "nie wieder unter 20.000 Dollar fallen" werde.  

Weiterhin hohe Volatilität bei den Kursen

Ungeachtet dessen haftet dem Bitcoin nach wie vor ein zweifelhafter Ruf an. Digitalwährungen stehen im Ruf, auch für illegale Aktivitäten verwendet zu werden. Außerdem ist der Energieaufwand für die Herstellung (Mining) immens hoch, was gerade in Zeiten von Klimawende und nachhaltiger Geldanlage ein Problem ist.

Bekannt sind Kryptowerte auch für ihre extremen Kursschwankungen, die sie in den Augen vieler Kritiker als Zahlungsmittel und Geldanlage disqualifizieren. Viele Experten aus der Branche sehen zwar auch weiterhin eine hohe Volatilität im Kryptomarkt, gleichzeitig etablierten sich aber neue Kursgrenzen, unter die der Kurs nicht mehr fällt.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen
  • Nachrichtenagentur dpa

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