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Trump-Firma gerät ins Visier der Börsenaufsicht


Twitter-Konkurrent  

Trump-Firma gerät ins Visier der Börsenaufsicht

06.12.2021, 17:56 Uhr | fls, rtr

. Ex-US-Präsident: Donald Trump will ein eigenes soziales Netzwerk gründen. (Quelle: imago images/Zuma)

Ex-US-Präsident: Donald Trump will ein eigenes soziales Netzwerk gründen. (Quelle: Zuma/imago images)

Der frühere Präsident der USA, Donald Trump, will sein eigenes soziales Netzwerk gründen. Noch vor dem Start jedoch untersucht die US-Börsenaufsicht das Vehikel, mit dem Trump an die Finanzmärkte will.

Ex-US-Präsident Donald Trump ist mit seinem neuen Online-Projekt ins Visier der Börsenaufsicht SEC geraten. Die Behörde nimmt die Firma unter die Lupe, über die Trump sein soziales Netzwerk "TRUTH Social" an die Börse bringen will.

Die Gesellschaft mit dem Namen Digital World Acquisition (DWAC) teilte am Montag mit, ein Auskunftsersuchen der SEC erhalten zu haben. Unter anderem verlange sie Informationen über die Kommunikation mit Trumps Unternehmen und schaue sich den Handel mit Aktien von DWAC an vor dessen Ankündigung, mit der Trump Media & Technology Group (TMTG) zusammenzuarbeiten.

TMTG soll über die Fusion mit der Digital World Acquisition durch die Hintertür an die US-Technologiebörse Nasdaq gebracht werden. Hinter DWAC steht der ehemalige Deutsche-Bank-Investmentbanker Patrick Orlando.

Spezielles Börsenvehikel genutzt

DWAC hat 293 Millionen Dollar eingesammelt, die Trumps neuem Netzwerk zur Verfügung gestellt werden sollen. DWAC-Aktien hatten bei dem ursprünglichen Geschäft mit Trump Media im Oktober einen Wert von zehn Dollar. Am Montag notierten sie bei 42,60 Dollar.

Trumps Twitter-Konkurrent soll im ersten Quartal 2022 an den Start gehen, und zwar als sogenanntes Spac ("Special Purpose Acquisition Company"). Gemeint ist damit eine Art Börsenmantel, die Hülle eines Unternehmens, das bereits an der Börse notiert ist, in die ein anderes Unternehmen schlüpfen kann. Vorteil eines solchen Vorgehens: Der langwierige Umweg über einen Börsengang entfällt.

Investoren der leeren Börsenhülle – in diesem Fall DWAC – wissen dabei im Vorfeld meist nicht, mit welcher Firma die Gesellschaft fusioniert. Ein vom Banker Orlando in China initiiertes Spac war kürzlich gescheitert, weil Anleger im Nachhinein wieder abgesprungen sind.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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