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Strom für China: Russland könnte weltgrößtes Kohlekraftwerk bauen

Strom für China  

Russland könnte weltgrößtes Kohlekraftwerk bauen

26.05.2014, 18:59 Uhr | rtr, t-online.de

Strom für China: Russland könnte weltgrößtes Kohlekraftwerk bauen. Das Kohlekraftwerk im sibirischen Anadyr. Ein mögliches Rekord-Kraftwerk soll im asiatischen Teil Russlands errichtet werden (Quelle: dpa)

Das Kohlekraftwerk im sibirischen Anadyr. Ein mögliches Rekord-Kraftwerk soll im asiatischen Teil Russlands errichtet werden (Quelle: dpa)

Der russische Energiekonzern Inter RAO erwägt den Bau des weltgrößten Kohlekraftwerkes, um China mit Strom zu beliefern. Man werde Kosten und Dauer des Projektes untersuchen, sagte Unternehmenschef Boris Kowaltschuk. In der Anlage mit einer Kapazität von acht Gigawatt würde demnach Kohle aus der Lagerstätte Erkowezkaja im asiatischen Teil Russlands verbrannt.

Die Ankündigung ist ein weiteres Zeichen für die engeren wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Volksrepublik und Russland, das seit Monaten mit dem Westen über die Ukraine streitet. Die beiden UN-Vetomächte hatten sich in der vergangenen Woche auf einen Liefervertrag für Erdgas geeinigt, der eine Laufzeit von drei Jahrzehnten hat und Experten zufolge ein Volumen von 400 Milliarden Dollar haben könnte.

China will lieber im Ausland Luftverschmutzung produzieren

In China gibt es zu Spitzenzeiten immer wieder Stromengpässe, weil sich Kohle verteuert hat und die Kapazität der Stromtrassen begrenzt ist. Inter-Chef Kowaltschuk sagte, die Volksrepublik benötige dringend Strom aus Russland und wolle dabei mit Kraftwerken im Ausland die Luftverschmutzung im eigenen Land verringern.

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Inter RAO hofft bei dem Kraftwerksprojekt auf einen Kredit aus dem Nachbarland. Wenn die chinesischen Partner günstig an viel Geld kämen, würde dies das Vorhaben wirtschaftlicher machen, sagte Kowaltschuk. Sein Vater Juri ist Verwaltungsratschef der Bank Rossiya und wegen der Ukraine-Krise von den USA mit Sanktionen belegt worden. Mit den Strafmaßnahmen wollen westliche Länder erreichen, dass sich die Regierung in Moskau in der Krise zurückhält.

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