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Geld anlegen: Aktien gewinnen bei Deutschen an Attraktivität


Exklusive Umfrage  

Aktien gewinnen bei Deutschen an Attraktivität

02.08.2021, 07:49 Uhr | cho, t-online

Geld anlegen: Aktien gewinnen bei Deutschen an Attraktivität . Börsenmakler in seinem Büro (Symbolbild): Wer sein Geld am Aktienmarkt investiert, kann vergleichsweise hohe Renditen einfahren. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/standret)

Börsenmakler in seinem Büro (Symbolbild): Wer sein Geld am Aktienmarkt investiert, kann vergleichsweise hohe Renditen einfahren. (Quelle: standret/Thinkstock by Getty-Images)

Richtig überzeugt von der Börse sind die deutschen Sparer noch immer nicht. Eine Umfrage für t-online zeigt, was die Gründe für die Scheu vor Aktien-Investments sind.

Begeisterung sieht anders aus: Zwar haben in der Corona-Krise viele Menschen die Börse für sich entdeckt, doch die meisten Deutschen setzen weiterhin auf klassische Konten statt auf Aktien. Die Wertpapiere schienen ihnen schlicht nicht attraktiv genug.

Doch das Blatt scheint sich langsam zu wenden. Hielt noch im April eine Mehrheit Aktien als Form der Geldanlage für unattraktiv, waren in den vergangenen drei Monaten mehr Menschen vom Gegenteil überzeugt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für t-online.

Demnach geben inzwischen knapp 42 Prozent der Befragten an, dass sie Aktien als Geldanlage sehr oder eher attraktiv finden, während rund 37 Prozent Aktien für gar nicht oder weniger attraktiv halten.

Über die Gründe für den Umschwung lässt sich nur spekulieren. Womöglich spielt die steigende Inflation hier mit rein, die nach einem leichten Rückgang im Mai im Juni und Juli wieder deutlich anzog und aktuell bei 3,8 Prozent liegt. Giro- und Tagesgeldkonten, für die manche Sparer sogar Negativzinsen zahlen müssen, werden dadurch gegenüber Aktien noch unattraktiver als ohnehin schon.

Doch nur weil Aktien inzwischen mehr Deutschen Erfolg versprechend scheinen, heißt das nicht, dass sie auch tatsächlich auf den Finanzmärkten investieren. Die Gründe dafür, dass es nicht schon deutlich mehr als die 12,35 Millionen Aktionäre in Deutschland gibt, reichen von der Angst, Geld zu verlieren, über fehlendes Vertrauen ins Finanzsystem bis zum Problem, dass schlicht kein Geld da sei, um zu investieren.

Wie ausgeprägt die Risikoaversion ist, zeigt sich auch an den Antworten, die man bekommt, wenn man die Wünsche nach geringem Risiko und hohen Erträgen gegenüberstellt.

Deutsche wollen kaum Risiko eingehen

Rendite gibt es bei der Geldanlage nicht ohne Risiko, aber nur die wenigsten Deutschen sind dazu offenbar bereit: Rund 60 Prozent der Befragten ziehen ein geringes Risiko hohen Erträgen vor. Nur bei einem Fünftel ist es umgekehrt.

Allerdings können Privatanleger einiges tun, um ihr Risiko bei der Geldanlage in Aktien zu senken. "Breit streuen" lautet die Zauberformel. Statt Geld in Einzelaktien zu investieren, sollten sie auf Aktienfonds setzen, also ein ganzes Bündel vieler verschiedener Aktien.

Eine bequeme und günstige Variante sind sogenannte ETFs. Das sind Aktienfonds, bei denen ein Computeralgorithmus einen Index wie zum Beispiel den internationalen MSCI World abbildet.

So können Sie mit nur einem Produkt in die ganze Weltwirtschaft investieren – und das Risiko so auf viele verschiedene Unternehmen, Branchen und Länder verteilen.

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