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Darum kämpft der Bitcoin aktuell mit starken Kursverlusten

Von Nele Behrens

Aktualisiert am 19.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Physische Bitcoins: Die größte Digitalwährung strauchelt nach jüngsten Rekordwerten – auch andere Kryptowährungen reißt Bitcoin damit nach unten.
Physische Bitcoins: Die größte Digitalwährung strauchelt nach jüngsten Rekordwerten – auch andere Kryptowährungen reißt Bitcoin damit nach unten. (Quelle: Martin Wagner/imago-images-bilder)
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Bitcoin und Co. gehen nach einem steilen Aufwärtstrend etwas die Luft aus. Der Kurs fiel in den vergangenen Tagen um mehr als 10.000 Dollar. Das hat mehrere Gründe.

Vor knapp zwei Wochen konnten Krypto-Anleger noch jubeln – nun fordern Bitcoin, Ether und Co. wieder etwas Nervenstärke von ihren Anlegern. Am Freitag sank der Bitcoin-Kurs auf seinem tiefsten Stand seit einem Monat.

Das Tagestief auf der Handelsplattform Bitstamp lag am Wochenende bei 55.600 US-Dollar, erholte sich aber bereits im Laufe des Vormittags auf etwa 57.000 US-Dollar. Am 10. November hatte die Währung mit 69.044,77 US-Dollar noch ein neues Allzeithoch erreicht.

Auch andere Kryptowährungen wie Ether, die zweitgrößte Kryptowährung nach Bitcoin, und Solana und XRP verloren am Freitag weiter an Wert. Der Bitcoin entfaltet hier eine Art Sogwirkung. "Wenn der Bitcoin fällt, fallen auch andere Kryptowährungen", erklärt Krypto-Experte Timo Emden von gleichnamigem Analysehaus im Gespräch mit t-online.

Angst vor schärferen Regularien in den USA

Für die aktuellen Kursabfälle gibt es mehrere Gründe: Nach einem kurzen Tief im Sommer legten sowohl Bitcoin als auch Ether Ende Juli eine sehr starke Aufwärtsrally hin. "Gewinnmitnahmen sind nach einem Rekordhoch nicht allzu überraschend", sagt Emden daher.

Zudem setzen neue Steuervorschriften der US-Regierung die Kryptowährungen unter Druck. Der US-Präsident Biden möchte als Teil seines neuen Infrastrukturpaketes mehr Transparenz bei Investments erwirken – auch bei Kryptowährungen. "Investoren erwarten offensichtlich, dass es nicht bei einzelnen Maßnahmen in Sachen Verschärfung von Steuergesetzen nebst Geldwäschebekämpfung bleibt. Womöglich könnte der Krypto-Sektor nun in die Mangel genommen werden," sagt Emden. Auch die Angst vor einem harten Durchgreifen in China gegen Miner schürt weiterhin Sorgen bei einigen Anlegern.

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Aufwärtstrend am Ende des Jahres?

Auch eine Gerichtsentscheidung über Pläne zur Rückzahlung der Gläubiger der Krypto-Börse Mt Gox, die im Jahr 2014 kollabiert war. Die Betroffenen könnten nicht unbedeutende Mengen an Bitcoin auf den Markt werfen und ihre Bestände versilbern, sagt Emden.

Zum Ende des Jahres dürfte die Kurse vieler Kryptowährungen aber durchaus wieder an Fahrt gewinnen. "Schwelende Inflationssorgen dies- und jenseits des Atlantiks könnten Anleger am Ende des Tages dennoch wieder zurück in die Kryptowährungsmärkte bewegen", so der Experte. Spekulationen über Zinserhöhungen von Seiten der Fed könnten allerdings auch eine gegenteilige Wirkung haben.

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Für den November rechnet Emden noch mit Schwierigkeiten, im Dezember könnten Bitcoin und Kurs noch einmal anziehen – zu diesem Zeitpunkt war bereits in der Vergangenheit oft die Saison für Aufwärtsrallys.

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