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Geldmarktkonto - Definition und Details


Kontoführung  

Überblick zum Geldmarktkonto - Regelungen und Arten

17.04.2014, 10:13 Uhr | sh (TP)

Als attraktive Alternative zum klassischen Sparbuch hat sich das Geldmarktkonto etabliert. Erfahren Sie hier, was sich dahinter verbirgt, wie Sie es verwalten und warum es für Sie sinnvoll sein kann.

Was ist ein Geldmarktkonto?

Der Geldmarkt ist ein Teil des Finanzmarktes, an dem Privatpersonen normalerweise nicht beteiligt sind. Üblicherweise leihen sich dort Banken untereinander Geld. Mithilfe eines Geldmarktkontos können auch Privatanleger den Banken Beträge zur Verfügung stellen und erhalten dafür Zinsen. Entsprechend wird ein Geldmarktkonto ausschließlich als Guthabenkonto geführt. Ergänzend ist immer ein Referenzkonto erforderlich, bei dem es sich in der Regel um ein Girokonto handelt.

Welche Arten von Geldmarktkonten gibt es?

Wenn Sie nicht benötigtes Kapital auf einem Geldmarktkonto anlegen möchten, können Sie sich zwischen einem Tagesgeldkonto und einem Festgeldkonto entscheiden.

- Ein Tagesgeldkonto hat den Vorteil, dass Sie jederzeit über Ihr Geld verfügen können. Es existieren keine Kündigungsfristen. Angeforderte Teilbeträge werden im Normalfall innerhalb der geltenden Zeiträume für Überweisungen dem zugehörigen Referenzkonto gutgeschrieben.

- Bei Festgeldkonten werden dagegen genaue Laufzeiten bzw. Kündigungsfristen festgelegt. Häufig steigen die Zinsen mit der Zeitdauer, die für die Bereitstellung der Beträge am Geldmarkt vereinbart wurden. Zu beachten ist, dass Sie nur in gravierenden Sonderfällen vorzeitig über die Anlagesummen verfügen können und Ihnen häufig von den Banken Gebühren in Rechnung gestellt werden.

Gängige Regelungen für ein Geldmarktkonto

Falls bei einem Geldmarktkonto Gebühren anfallen, sind diese in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen geregelt. Unterschiede zwischen den Geldinstituten sind dort auch im Hinblick auf Mindesteinlagen, mögliche Zinsstaffelungen und die Zeitpunkte der Zinsgutschriften feststellbar. Deshalb sollten Sie die einzelnen Konditionen der Anbieter sorgfältig vergleichen. Sollten Sie eine ausländische Geschäftsbank als Partner in Betracht ziehen, ist es darüber hinaus ratsam, sich kritisch mit der Sicherheit der Einlagen auseinanderzusetzen und zu prüfen, ob zum deutschen Markt vergleichbare Sicherungsfonds existieren.

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