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Grundsteuer-Reform: So teuer wird die Neuregelung

Zusatzkosten in Millionenhöhe  

So teuer wird die Neuregelung der Grundsteuer

15.04.2019, 11:20 Uhr | AFP

Was künftig in die Berechnung der Grundsteuer einfließt (Quelle: AFP)

Grundsteuer-Kompromiss schnell erklärt: So setzt sich die Berechnung künftig zusammen. (Quelle: AFP)

Was künftig in die Berechnung der Grundsteuer einfließt

Bund und Länder haben sich bei der Reform der Grundsteuer auf die Grundzüge eines Kompromisses verständigt. Demnach sollen künftig der Bodenwert, das Alter von Gebäuden und die Mietkosten zur Berechnung der Steuer herangezogen werden. (Quelle: AFP)

Grundsteuer-Kompromiss schnell erklärt: So setzt sich die Berechnung künftig zusammen. (Quelle: AFP)


Die Reform der Grundsteuer wird hohe Kosten verursachen. Einem Gesetzesentwurf zufolge werden Tausende neue Finanzbeamte gebraucht. Wie hoch die Belastung ausfällt.

Millionenbelastungen in der Verwaltung werden laut einem "Bild"-Bericht die Folge der Grundsteuerreform sein. Wie die Zeitung unter Berufung auf den entsprechenden Gesetzentwurf aus dem Finanzministerium berichtet, würden Tausende Finanzbeamte benötigt, um die Millionen zusätzlichen Steuererklärungen zu bearbeiten.

Eine halbe Million Zusatzkosten für Hauseigentümer

Allein im Jahr 2023 werden demnach 3.547 Arbeitskräfte benötigt. Die Personalkosten in den Finanzämtern betragen demnach 538 Millionen Euro. Für Hauseigentümer sei deutschlandweit mit rund 500.000 Euro Sachkosten zu rechnen, zitiert die Zeitung weiter aus dem Entwurf.

"Wir wollen Bürokratie abbauen, nicht aufbauen", sagt Unionsfraktionsvize Andreas Jung (CDU). Zudem dürfe die Reform Wohnen nicht noch weiter verteuern.

Umsetzung der Reform muss bis 2024 erfolgen

Die Grundsteuer muss nach einem Gerichtsurteil bis Ende des Jahres neu geregelt werden, weil die dafür benötigten Einheitswerte vollkommen veraltet sind. Bis spätestens 2024 muss die Reform umgesetzt sein.


In der Koalition gibt es allerdings Streit über die Reform – so dringt besonders die CSU auf eine Länderöffnungsklausel, da sie anders als das Finanzministerium für Bayern eine Immobilienbewertung nach der Fläche bevorzugt. Die Klausel würde Ausnahmen für das Bundesland zulassen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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