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Bei 30 Grad und Sonne rechtzeitig an Heizöl denken

Von dapd, t-online
30.06.2012Lesedauer: 2 Min.
Die Heizölpreise gingen zuletzt stark zurück
Die Heizölpreise gingen zuletzt stark zurück (Quelle: dapd)
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Bei 30 Grad im Schatten denken viele Hausbesitzer in diesen Tagen nicht an Heizöl. Das könnte sich aber schnell als Fehler erweisen, denn der Preis für den Brennstoff ist seit März um 11 Cent gefallen, auf rund 85 Cent pro Liter im bundesweiten Durchschnitt. Die Hoffnung auf einen noch kräftigeren Einbruch ist mutig: Der Heizölpreis hängt am Rohöl und am Eurokurs. Nach dem EU-Gipfel stieg der Kurs der Gemeinschaftswährung zuletzt wieder an. Aber auch Rohöl wurde seitdem deutlich teurer. Der Preis für Heizöl könnte in den kommenden Wochen wieder steigen.

Branchenvertreter rät zum Kauf

"Wir raten jetzt zum Kaufen", sagte Johannes Heinritzi vom Bayerischen Brennstoff- und Mineralölhandels-Verband der Nachrichtenagentur dapd. Nach seinen Angaben ist die Nachfrage noch uneinheitlich: In Bayern laufe das Geschäft lebhaft, in Westdeutschland schleppend.

Teilbestellung teurer

Einige unsichere Kunden kaufen Teilmengen, etwa weil der Tank leer ist und ihnen die Preise immer noch zu hoch erscheinen: Das ist aber teuer, denn bei einer Lieferung von beispielsweise 500 Litern nimmt der Händler rund 10 Cent mehr pro Liter als bei 2000 Litern Bestellmenge.

Ein Einfamilienhaus hat meist einen Tank von 2000 bis 3000 Liter, der Verbrauch pro Jahr liegt bei normalem Heizverhalten und ohne moderne Dämmung bei 2000 bis 2500 Liter.

Sparen durch Sammelbestellung

Sparen lässt sich mit einer Sammelbestellung. Heizölkäufer können sich mit Nachbarn zu Einkaufsgemeinschaften zusammentun. Rabattpotenzial: Zwischen drei und fünf Prozent, je nach Menge und Anfahrtsweg, hat der Bund der Energieverbraucher berechnet. Damit können noch einmal bis zu 60 Euro Entlastung für jeden einzelnen Geldbeutel drin sein.

Aber aufgepasst: Wer die Bestellung organisiert, trägt ein finanzielles Risiko. Springt ein Nachbar ab oder zahlt nicht, ist der Auftraggeber in der Haftung - und bleibt womöglich auf dessen Kosten sitzen.

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